Zugang zum Teide (Teneriffa)

Zum Beitrag « Berge, Sonne, Ozean », ALPEN 4/97 Im November 1996 habe ich den Pico del Teide ( Teneriffa ) bestiegen. Es stimmt, dass die Gipfelzone gesperrt ist, man kann jedoch eine Genehmigung erhalten, und zwar beim Organismo Autonomo - Parques Nacionales del Teide, Appartado de Correos 1047, 38080 Santa Cruz de Tenerife, Tel. 29 01 29.

Der Antragsteller muss persönlich bei diesem Büro vorsprechen, eine Kopie seines Passes mitbringen und den Tag und die Stunden seiner Anwesenheit auf dem Gipfel angeben können. Parkwächter kontrollieren die Zugänge zum Anstiegspfad und können gegen Wanderer ohne Genehmigung Anzeige erstatten. Die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig auf dem Gipfelgrat aufhalten dürfen, ist auf höchstens zehn beschränkt.

Die Sperrung des Gipfels besteht noch nicht lange. Sie wurde wegen der an den seltenen Pflanzen verursachten Schäden ausgesprochen, ausserdem als Reaktion auf die schlechte Angewohnheit vieler Touristen ( sie fahren mit der Seilbahn auf der Südostseite von 2200 m auf ungefähr 3600 m hinauf ), Steine mitzunehmen. Für Wanderer gibt es auf der Ostseite einen Pfad, der auf 2300 m beginnt und an der hübschen Altavista-Hütte ( 3270 m ) entlangführt. Ich stehe allen, die an weiteren Informationen interessiert sind, zur Verfügung ( Tel. 022/ 757 29 68 ). Im übrigen beglückwünsche ich das gesamte ALPEN-Team zur Qualität und Darstellung der verschiedenen Beiträge.

Christian von Roten, 1232 Confignon/GE ( üU Kletterführer Churfirsten - Alvierkette -Fläscherberg von Thomas Wälti Ktetterfuhrer Churfirsten - Aiy|erkette - Fläscherberg Thomas Wälti Enthalten sind alle bekannten Kletterrouten im erwähnten Gebiet. Topos und viele weitere Informationen beschreiben alpine Routen und Klettergärten in allen Schwierigkeitsgraden.

Ausgabe 1995, deutsch, 304 Seiten, 8 Farbbilder, zahlreiche Topos, Skizzen und Fotos Art.. " " .Nr. 148-6 SAC-Mitgliederpreis Fr. 35-Ladenpreis Fr. 45. Bestellungen an:

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gleich zum Vorjahr gab es etwas weniger Hochtouristennotfälle, dafür war aber bei den Skitouristen eine leichte Zunahme um 5 % zu verzeichnen.

Bei den Gleitschirmunfällen konnte seit 1992 eine stetige Abnahme der Notfälle um 50% verzeichnet werden. Die strengeren Bedingungen für die Zulassungsprü-fung und die bessere Schulung dürften hier mitverantwortlich sein.

1996 wurden rund 25 % aller Geretteten aus problemlos zugänglichem, knapp 50 % aus leicht zugänglichem, rund 25% aus schwerem und knapp 5% aus extremem Gelände gerettet. Diese Zahlen waren in den letzten fünf Jahren nur geringen Schwankungen ausgesetzt ( vgl. Grafik 2 ).

Beim medizinischen Index ( NACA ), der die Schwere der Schädigung angibt, zeigen sich ähnliche Werte wie in den Vorjahren:

rund 15 % waren ohne Schädigung ( NACA 0),knapp 25% erlitten eine leichte ( NACA l+ll),50 % eine mittelschwere ( NACA III+IV ),

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