Zur Konferenz der Sektionspräsidentinnen und -präsidenten | Schweizer Alpen-Club SAC

Zur Konferenz der Sektionspräsidentinnen und -präsidenten

Das Beitragsreglement Im Beitragsreglement sind alle durch den Zentralverband erhobenen finanziellen Belastungen des Mitgliedes zahlenmässig festgehalten. Abänderungen dieser Belastungen können nur durch die AV erfolgen. Das Beitragsreglement widerspiegelt jeweils die aktuelle Situation, schafft damit Klarheit und ermöglicht, jede Änderung im Rahmen der gesamten Clubbeiträge zu beurteilen und besser aufeinander abzustimmen.

Skialpinismus-Wettkämpfe Dabei ging es um eine Information und nicht um die Fassung eines Beschlusses. Entsprechend wurde über die Vorteile, die Möglichkeiten und die Konsequenzen für den SAC ( finanziell und organisatorisch ) im Falle einer Aufnahme dieses z.Z. stark im Aufkommen begriffenen Wettkampfbereiches orientiert.

Budget 1997 Ein zentrales Anliegen des LA Basel bestand darin, sich bei der Erstellung des Budgets 1997 auf möglichst aktuelle Ergebnisse zu stützen. Darum wurde abgewartet, bis die Rechnung 1995 abgeschlossen war. Entsprechend wird auch in Zukunft vorgegangen werden, so dass sich der Zeitraum zwischen Budgetbasis und Budgetwirksamkeit von nahezu zwei Jahren auf ein halbes Jahr verkürzt.

Zugleich handelt es sich auch um ein Sparbudget, das sich in manchen Bereichen nur auf das wirklich Notwendigste beschränkt. Dass damit nicht mehr alle wünschbaren Leistungen erbracht werden können, ist Bestandteil der heutigen « Sparland-schaft », mit der sich jeder abfinden muss.

Zustimmung zu den neuen Statuten Zentralpräsident Hanspeter Schmid wies einleitend darauf hin, dass der jetzt vorliegende Statutenentwurf sozusagen die Meinung der SAC-internen Öffentlichkeit repräsentiert, soweit sie sich zu Wort gemeldet hat.

In dieser letzten, von CC nochmals überarbeiteten Form, stiess die

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75. Juni 1996 im Haus des Sports in Bern Die diesjährige Konferenz der Sektionspräsidentinnen und -prä-sidenten markiert in mehrfacher Hinsicht einen Wandel in der Entwicklung des SAC. Zum einen organisatorisch, indem die als reine Arbeitstagung durchgeführte Präsidentenkonferenz von nun an möglichst zentral ( vorzugsweise im Haus des Sports in Bern ) stattfinden wird. Zum andern inhaltlich, weil die Präsidentenkonferenz - allerdings erst nach der Annahme der neuen Statuten durch die Abgeordnetenversammlung ( AV ) vom 26. Oktober 1996 in Aarau - nicht mehr ein Gremium mit « nur » konsultati-vem Charakter, sondern mit eigener Entscheidungskompetenz ( insbesondere im Bereich des Budgets ) sein wird.

Nachdem seit dem 1.1.1996 das CC Basel unter dem neuen Zentralpräsidenten Hanspeter Schmid im Amt ist, wurde die Konferenz der Sektionspräsidentinnen und -Präsidenten nun erstmals auch von diesem und seinem Leitenden Ausschuss ( LA ) geleitet.

Die wichtigsten Themen im Überblick Die neuen Statuten Im Zentrum des Interesses standen sicher die neuen Statuten. Sie sind - neben Leitbild und Clubpolitik - das wichtigste Ergebnis der grossen externen Analyse der SAC-Strukturen. Der nach einem umfangreichen Vernehm-lassungsverfahren vorliegende Statutenentwurf zeichnet sich durch seine knappe und sich auf die zentralen Fragen beschränkende Fassung aus. Als wichtigste Neuerungen bringt er den Verzicht auf das Vorortssystem und eine Aufwertung der Präsidentenkonferenz, wobei neu zuerst die Abgeordnetenversammlung stattfinden wird ( im zweiten Quartal ) und erst anschliessend die Präsidenten- Der Eingang zum Haus des Sports in Bern, in dem die diesjährige Konferenz der SAC-Sektionspräsidentinnen und -Präsidenten stattfand. Dieser neue Tagungsort kann auch als Sinnbild für die in den letzten Jahren erfogte sportliche Öffnung des SAC gelten.

grundsätzliche Ausrichtung und der Inhalt der Statuten allgemein auf Zustimmung. Diskussionen gab es dann noch zu einigen zentralen Fragen, wobei seitens der Sektionen vor allem das Anliegen zum Ausdruck kam, sich auch in Zukunft in wichtigen Bereichen genügend Gehör verschaffen zu können. Daraus ergab sich der Wunsch, dass in den Statuten verstärkt zum Ausdruck zu bringen ist, dass ( und wo ) die Zustimmung der Sektionen ( im Rahmen der AV ) einzuholen ist. Dies zeigte sich u.a. bei der Formulierung der Stellungnahme des SAC zum Thema Schutz der Gebirgswelt, wo davor gewarnt wurde, durch ein ( zu ) prononciertes Engagement einen Graben zwischen Gebirgs- und Flachlandsektionen zu schaffen, während anderen gerade dieses Engagement auch in den neuen Statuten Editorial Ein weiterer mehrfach angespro-chener Problemkreis ist die Kompe-tenzausscheidung zwischen der Präsidentenkonferenz ( PK ) und der AV. Betont wurde dabei vor allem, dass sich die PK zu allen clubpolitisch bedeutsamen Fragen äussern kann.

Zustimmung zum Beitragsreglement Hier gab eigentlich nur die Frage der Ausgestaltung und der Aufteilung des Zentralbeitrages für die SAC-Jugend zu reden, ( wobei 10- bis 15jährige keinen Zentralbeitrag, 16-bis 22jährige einen solchen von Fr. 15. zu leisten haben ). Mit grossem Mehr wurde jedoch der oben erwähnten Regelung zugestimmt.

Information Skialpinismus-Wettkämpfe1 Der SAC ist seitens der Organisatoren der Skialpinismus-Wettkämpfe, die eine breitere Abstützung vor allem auch im internationalen Bereich anstreben, aufgerufen, diese Sportart in sein Aktivitätsspektrum zu integrieren und damit auch administrative und koordinative Aufgaben zu übernehmen. Insbesondere soll eine SAC-Arbeitsgruppe die zur Schweizermeisterschaft zählenden Wettkämpfe koordinieren. Organisation und Verantwortung für die Wettkämpfe selbst sollen aber weiterhin bei den lokalen Veranstaltern bleiben.

Peter Siegrist, Alpinismuschef im LA Basel, stellte die neue Sportart vor, wies auf die Skialpinismus-Tradition im SAC hin, machte auf die als offener Volkssport betriebene Ausübung ohne Selektion und Lizenzen ( für Veranstaltungen in der Schweiz ) aufmerksam, erläuterte das Vorgehen bei der Einbindung der neuen Sportart in den Bereich Schutz der Gebirgswelt und setzte sich für die Integration der Skialpinismus-Wettkämpfe in den SAC als attraktive Programmer- Die diesjährige Konferenz der Sektionspräsidentinnen und -Präsidenten stand erstmals unter Leitung des neuen Zentralpräsidenten Hanspeter Schmid ( mitte ). Von rechts nach links sind vom LA Basel zu sehen:

Weiterung für unsere Mitglieder ein. Die Kosten, die sich daraus für den SAC ergeben, werden auf max. Fr. 1000O. limitiert, die weitere Finanzierung erfolgt durch die lokalen Wettkampforganisationen.

In der Diskussion wurde auf Grund eines Antrages festgehalten, dass es Sache der AV ( der letztlich alle prinzi-pellen Fragen vorzulegen sind ) sein wird, über die endgültige Aufnahme der neuen Leistungssportart Skialpi-nismus-Wettkämpfe zu beschliessen. Bis dahin geht der Auftrag an den LA, das Geschäft im Sinne der erfolgten Orientierung für die Behandlung an der AV vorzubereiten.

Zustimmung zum Budget 1997 Das Budget 1997 ( vgl. Einleitung ) war unbestritten. Seitens des LA gaben Zentralkassier Franz Werthmüller sowie die einzelnen Ressortchefs noch einige zusätzliche Erläuterungen, insbesondere zu den nachstehenden zwei Punkten: - Zur Frage der Stelle des Jugendbeauftragten wurde ausgeführt, dass das an der AV vom 22.1O.1996 in Martigny auf 2 Jahre beschränkte Mandat des Jugendbeauftragten Ende 1996 ausläuft, dass aber der LA beschlossen hat, auf den 1.1.1997 eine neue Jugendbeauf-tragten-Stelle zu schaffen. Dies, weil Jugendarbeit eine Daueraufgabe ist, die - wenn sie Erfolg haben soll - langfristig weitergeführt werden muss.

Franz Werthmüller ( Zentralkassier ), Bernhard Bodmer ( Jurist ), Hanspeter Schmid ( Zentralpräsident, ) sowie Geschäftsleiter Fredi von Gunten und LA-Sekretärin Caroline Neth.

- Die Kosten des Rettungswesen für den SAC konnten in den vergangenen Jahren sehr stark reduziert werden. Zum einen dank konsequenter Anwendung des Verursa-cherprinzips ( mit entsprechender Kostenüberwälzung ), zum anderen dank Heranziehung neuer Geldquellen. Ein immer noch offenes Problem ist jedoch die mangelnde Unterstützung durch die Kantone, denen der SAC hier eine eigentlich in ihren Verantwor-tungsbereich fallende Aufgabe abnimmt. Ein gewisses Ansteigen der Kosten im Rettungssektor ergibt sich nun durch eine organisatorische Umstellung in dem Sinne, dass von nun an im SAC ein vollamtlicher Rettungsadministrator angestellt sein wird.

Berichte aus den Ressorts und Mitteilungen der Clubleitung Auf dem Weg zu einer neuen Hüttenpolitik2 In jüngerer Zeit hat sich das Umfeld im Bereich unserer Hütten stark verändert. Immer mehr wird von den Besuchern ein Dienstleistungsbetrieb im Sinne einer Berggastwirt-schaft erwartet.

Wie Thomas Tschopp, Ressortchef Natur und Infrastruktur im LA Basel, in diesem Zusammenhang ausführte, stellt sich im Bereich der Hütten deshalb die Frage, ob wir unsere Einnah- men den Erfordernissen des Unterhalts anpassen und uns damit dem Markt annähern, oder ob wir uns « elitär » verhalten und am Markt vorbei-produzieren wollen; was dann auch bedeutet, das wir entsprechend mehr für unsere Hütten aufwenden müssen. Die Hüttenkommission hat vom LA den Auftrag erhalten, eine Neuregelung der Einnahmen und Ausgaben im Rahmen einer neuen Hüttenpolitik auszuarbeiten.

Im weitern lässt sich bei manchen unserer Hütten ein gewisser Nachholbedarf in Sachen Umweltschutz ( vor allem im Bereich Abwasserentsorgung ) feststellen. Eine Arbeitsgemeinschaft der Hüttenkommission und der Kommission Schutz der Gebirgswelt, die sich mit dieser Frage befasst, besteht bereits, und auch das BUWAL wird einbezogen.

Tourenleiterausbildung nach UIAA-Kriterien

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