Zwei Hütten renoviert

Die Capanna Piansecco CAS und die Chamanna d’Es-cha CAS sind nach Umbauten wieder offen, ebenso die Länta-Hütte SAC. Sie musste nach einem Felssturz repariert werden.

Im Juli ist die Wiedereröffnung der Capanna Piansecco CAS geplant. Die Hütte liegt hoch über dem Bedrettotal und wurde im letzten Jahr umgebaut. Der Vorgängerbau stammt aus dem Jahr 1995 und hat 50 Gästen Platz zum Schlafen geboten, neu gibt es 44 Betten. Die Massenlager mit je zwölf Plätzen wurden in kleinere Zimmer umgebaut. Dank einem Anbau hat es nun Platz für eine professionelle Küche, einen Lagerraum, einen Kursraum, neue Nasszellen und einen Trockenraum. Auch von aussen erstrahlt die Hütte in neuem Glanz: Sie wurde besser isoliert, mit einer frischen Holzverkleidung umhüllt und mit einem neuen Metalldach versehen. Gekostet hat der Umbau knapp 2,7 Millionen Franken. 808 500 Franken wurden aus dem zentralen Hüttenfonds beigesteuert.

Für 2,3 Millionen Franken umgebaut wurde die Chamanna d’Es-cha CAS, die auf der Engadiner Seite des Piz Kesch liegt. Aus dem zentralen Hüttenfonds wurden rund 740 000 Franken beigesteuert. Die Hütte, die 1935 erbaut und 1988 renoviert wurde, ist ein klassischer SAC-Bau. Bei der Erweiterung hat man die Neigung des Dachs und die Fassadenfluchten beibehalten, um den Charakter der Hütte zu bewahren. Es wurden neue sanitäre Anlagen eingebaut und die Zimmer verkleinert. Neu stehen den Gästen ein Trockenraum und eine Dusche zur Verfügung. Die Hütte hatte auf die Skitourensaison hin geöffnet, musste wegen der Coronakrise aber wieder schliessen.

Nicht geplant waren die Investitionen in die Länta-Hütte SAC: Nach einem Felssturz im Juni 2019 wurde die beschädigte Hütte mit einem Schutzdamm und einer Sprengung gesichert und repariert («Die Alpen» 03/2020). An den Kosten von rund 820 000 Franken beteiligte sich der zentrale Hüttenfonds mit 120 000 Franken.

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