Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Stellihorn (VS) 3436 m Routenarchiv

Beim Stellihorn handelt es sich um einen ausserordentlich bedeutenden Gipfel, der von einem neuen Kreuz geschmückt wird. Er stellt den höchsten Punkt eines Zweiggrats dar, der beim Jazzihorn nach NW abschwenkt und dem Furggtälli den Rahmen gibt. Als erster Gipfel dieser Gruppe steht er nicht auf der Grenze. Das Stellihorn ist bereits von weit unten im Saastal zu erkennen. Fährt man von Stalden hinauf, präsentiert es sich als eine schmale, steile, weit entfernte Firnkuppe. Weiter hinten im Tal ist es weniger gut sichtbar. Von den Talorten aus entzieht es sich den Blicken der neugierigen Alpinisten. Das Stellihorn ragt als imposanter Felszahn aus seinen Nachbarn heraus. Im N wird es vom zweigeteilten Nollengletscher verdeckt. Dies ist auch die Seite, die man beim Taleintritt zuerst sieht. Der Berg besteht aus nicht weniger als fünf Graten, wobei einer (der NNW-Grat) vom W-Arm des Nollengletschers teilweise bedeckt wird. Der E-Arm des Nollengletschers führt ein stilles Eigenleben, ist er doch vom Gipfelaufbau durch eine Felsstufe getrennt. Im NW des Stellihorns fällt eine trigonometrisch vermessene Schulter namens Stelli (3356 m) auf. Der Stellipass weiter unten gilt als wichtige Passage für den Zustieg.

Der Name lässt sich aus dem Saasertitsch ableiten: schtelli = abschüssiger (steiler) Ort. Mit «stelli» werden auch steile und kühle (windige) Lagerplätze bezeichnet, wo das Vieh über Mittag Schutz vor der Hitze und vor den Insekten sucht.

Das Stellihorn wird – wie die meisten seiner Nachbarn – eher selten besucht. Die Anmarschwege von Mattmark oder Furggstalden sind lang und eintönig, weit und breit ist da keine geeignete Unterkunft oder eine Bergbahn zu sehen. Das sind nicht etwa die Nachteile, sondern die Trümpfe dieses Berges: Einsamkeit und Ruhe. Eigentlich sollte man es «Stilles Horn» nennen. Und die Rundsicht vom Gipfel! Poebene, Monte Rosa, Strahlhorn, Mischabel, Weissmies ... und tausend Gipfel dazu.

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