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Alphubel 4206 m Hochtouren

Schon der Name und sein behäbiger Klang charakterisieren den Berg recht gut. Der Alphubel - der Hubel (Hügel) über der Alp - ähnelt nach Form und Aussehen noch dem Allalinhorn, ist jedoch viel massiger, höher, breiter - eben behäbig. Dieses fast phlegmatische Abbild entfaltet seine einlullende Wirkung vor allem im Vergleich zu den ungleich dynamischer geformten Zinnen der Mischabel. Betrachtet man den Alphubel längere Zeit, so hat man das Gefühl, dass irgendetwas fehle - die Spitze. Der Berg scheint wie geköpft, oder zumindest eine Art Tafelberg.

Der etwa einen Kilometer lange, fast flache Gipfelkamm ist auf der Saaser Seite vollkommen vergletschert, gegen Täsch hin jedoch fällt er in eindrücklichen Felskaskaden und Felsgraten in die Tiefe. Eigenartigerweise ist der sehr dicke Eispanzer ausgerechnet am nördlichen Bug des Berges (gegen das Mischabeljoch) fast vollständig abgeschmolzen. Mächtige Eisabbrüche säumen diese aperen Teile.

So einfältig und plump, wie suggeriert, ist der Alphubel aber beileibe nicht. Nicht weniger als sechs markante Grate (einer davon im oberen Teil unter der Eispanzerung des Feegletschers begraben) streben zum Dachfirst. Der längste von ihnen, der Rotgrat, ist beinahe drei Kilometer lang und beginnt in der Nähe der Täschhütte. Eine Besonderheit des Alphubels ist die Tatsache, dass er mehrere "Gipfel" aufweist, die oft miteinander verwechselt werden. Nicht jeder, der auf dem Alphubel war, war auch auf seinem Gipfel… Dieser befindet sich im südlichen Drittel des Gipfelkamms und ist mit 4206 m vermessen. Die Rundsicht von dort lässt keine Wünsche offen.

Der Alphubel ist auf seinen Normalrouten ein technisch relativ einfacher Berg. Aber seine Besteigung ist wesentlich länger als z.B. jene des Allalinhorns, und seine Firnflanken sind sehr berüchtigt, sind doch dort turmhohe Gletscherspalten verborgen. Diese Eigenschaften gilt es bei einer Tour auf diesen interessanten Berg in Betracht zu ziehen.

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