Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Combin de Grafeneire (Grand Combin-Hauptgipfel) 4314 m Routenarchiv

Combin de Valsorey (4185 m), Combin de Grafeneire (4314 m, höchster Punkt), Aig. du Croissant (4258 m), Combin de la Tsessette (4134 m)

«Les Combins sont nombreux.» (Maurice Brandt in «Guide des Alpes Valaisannes 2»).

Der Grand Combin umfasst – dem Monte Rosa ähnlich – keinen Gipfel dieses Namens, sondern er bildet in sich ein Massiv mit mehreren Viertausendern. Der Grand Combin ist sehr kompliziert strukturiert. Sehr bekannt ist die Ansicht von der Gegend von Verbier. Dort zeigt sich der mächtige Berg als ein mit dicken Gletschern, Gletscherbalkonen und Séracs bedeckter Eisriese, aus dem einzelne Felszacken herausragen. Die düstere Felswand an der N-Basis kontrastiert grandios mit dem Weiss darüber. Der Grand Combin hat nicht die dynamische Form eines Weisshorn oder eines Matterhorns, er wirkt – auch hier eine Parallele zum Monte Rosa – durch seine Breite wuchtig und durch seinen monströsen Eismantel kalt. Man könnte ihn aufgrund seiner intensiven Vergletscherung als «Himalaja der Schweiz» bezeichnen.

Obwohl der Grand Combin nicht sehr schwierig aussieht und seine Gletscherbalkone vernünftige Anstiegsrouten versprechen, ist seine Besteigung um einiges heikler, als es scheinen mag. Die Gefahren beim Grand Combin liegen in den teilweise massiven Eisabbrüchen, die sich regelmässig ereignen. Früher war die Route über Le Corridor, einem mächtigen, nach E ansteigenden Gletscherbalkon, eine vernünftige Normalroute. Die Eisabbrüche mehrten sich dort, es kam leider zu bedauerlichen Unfällen. Danach konzentrierte man sich auf die NW-Flanke. Auch diese Route hat sich in den letzten Jahren stark verschlechtert. Deshalb hat sich die Arête du Meitin von der Cabane de Valsorey zur empfohlenen Normalroute auf den Grand Combin entwickelt. Auch die Zustiege vom Refuge Amiante sind heute günstiger, als jene von Panossière. Es gilt zudem zu bedenken, dass alle Touren auf den Grand Combin viel Zeit beanspruchen. Es liegt auf der Hand, dass dieser ausgreifende Berg reizvolle Überschreitungsmöglichkeiten bietet.

Die Bedeutung des Worts Combin ist erstaunlicherweise nicht ganz klar. Im Patois wird mit comba (von lat. cumba) ein kleines, meist trockenes Seitental bezeichnet, das sich oberhalb eines Quellgebiets befindet. Im Französischen bedeutet combe heute auch Bergschlucht. Unter Alpinisten wird der Grand Combin auch als «La Grande Combine» (der grosse Trick oder der grosse Kniff) tituliert... Der Name Grafeneire (früher Graffeneire) ist abgeleitet von Patois graffe = Spitze und neire = schwarz.

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