COVID-19

Um das Unfallrisiko möglichst klein zu halten, bitten wir dich um eine vorsichtige Tourenplanung und defensives Verhalten auf Touren. Sportaktivitäten in der Freizeit sind nur noch in separaten Gruppen bis höchstens fünf Personen (inkl. Leiter/in) erlaubt.

Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Vom Jungfraujoch (Normalroute) Berglihütte SAC 3299 m

  • Schwierigkeit
    WS
  • Aufstieg
    2–3 h, 220 Hm
  • Abstieg
    380 Hm

Der normale Zugang ist die hier beschriebene Route von der Station Jungfraujoch her. Die Zugänge über den Zäsenberg oder das Challi sind sehr lang und oft schlecht begehbar. Der Zugang von der Station Eismeer ist nicht mehr möglich. Je nach Verhältnissen grosse Spalten im Bereich des Unders Mönchsjoch.

Routenbeschreibung

Bahnstation Jungfraujoch - Berglihütte

Von der Station Jungfraujoch (3454 m) durch den Sphinxstollen. Vom Stollenausgang über Firnfelder (Piste zur Mönchsjochhütte) zum Obers Mönchsjoch. In die oberste Mulde des Ewigschneefälds absteigen, über den Firn nach Nordosten und zum Unders Mönchsjoch (LK Unners) aufsteigen. Von hier über den steilen Firnhang nach Norden hinunter und über einen Firn- und Felsgrat zur Hütte (Steinmann auf den ersten Felsen). Varianten: Der Bergschrund auf der W-Seite unterhalb des Unders Mönchsjoch (LK Unners) kann oft besser (besonders im Herbst) etwas mehr östlich (Richtung Walcherhorn) überquert werden. Nach Erreichen des W-Grats des Walcherhorns über diesen zurück zum Unders Mönchsjoch (LK Unners) und wie oben beschrieben zur Hütte hinunter. Auf der E-Seite unterhalb des Unders Mönchsjoch (LK Unners) befinden sich oft grosse Spalten. In diesen Fällen ist es besser, Richtung Eigerjoch aufzusteigen, in der Nähe von P. 3561 nach rechts abzubiegen und über die Firnhänge nach Nordosten zum Firn- und Felsgrat abzusteigen.

Variante 1 bei grossen Spalten beim Unners Mönchsjoch

Auf der E-Seite unterhalb des Unders Mönchsjoch (LK Unners) befinden sich oft grosse Spalten. In diesen Fällen ist es besser, Richtung Eigerjoch aufzusteigen, in der Nähe von P. 3561 nach rechts abzubiegen und über die Firnhänge nach Nordosten zum Firn- und Felsgrat abzusteigen.

Variante 2 bei grossen Spalten beim Unners Mönchsjoch

Der Bergschrund auf der W-Seite unterhalb des Unders Mönchsjoch (LK Unners) kann oft besser (besonders im Herbst) etwas mehr östlich (Richtung Walcherhorn) überquert werden. Nach Erreichen des W-Grats des Walcherhorns über diesen zurück zum Unders Mönchsjoch (LK Unners) und wie oben beschrieben zur Hütte hinunter.

Zusatzinformationen

Ausgangspunkt
Wegpunkte
Historisches

Die Berglihütte wurde 1869 als erste SAC-Hütte in der Jungfrauregion gebaut. Sie war von Grindewald aus in 7 bis 9 Stunden zu erreichen. Eine Blütezeit erlebte die 1904 auf 30 Plätze vergrösserte Berglihütte zwischen 1905 und 1912, als die Station Eismeer der Jungfraubahn als günstigster Ausgangspunkt diente. In dieser Zeit ereignete sich 1910 das tragische Lawinenunglück unterhalb der Berglihütte, bei welchem 7 Bergsteiger den Tod fanden.

Nach der Eröffnung der Station Jungfraujoch 1912 verlor die Berglihütte immer mehr an Bedeutung. Sie wurde deshalb auch nie mehr umgebaut, aber stets gut unterhalten. Bergsteigern, welche die Ambience und den Komfort der SAC-Hütten aus der Anfangszeit des Schweizer Alpen-Clubs erleben wollen, kann die Berglihütte bestens empfohlen werden!

Autor / Autorin

Marco Bomio

Marco Bomio arbeitete über 30 Jahre als Lehrer in Grindelwald, bevor er seine Nebenbeschäftigung als Bergführer zum Hauptberuf machte. In der Sektion Grindelwald war er zuerst JO-Chef und später Präsident. Seit 10 Jahren leitet er das Grindelwald Museum.

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