COVID-19

Seit dem 11. Mai dürfen die SAC-Hütten ihre Türen wieder öffnen und Bergtouren sind ebenfalls wieder möglich – halte dich aber an die bestehenden Vorgaben des Bundesrates und unsere Verhaltensempfehlungen.

Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Über die Glecksteinhütte (Normalroute) Chrinnenhorn 2737 m

  • Schwierigkeit
    T4
  • Aufstieg
    4:15 h, 1280 Hm
  • Abstieg
    3 h, 1280 Hm

Ein Traum für Schwindelfreie

Eine prächtig gelegene Hütte, hochalpine Landschaften und eine spannende Wegführung mit ein paar prickelnden Stellen prägen die Tour aufs Chrinnenhorn. Es bildet einen relativ leicht erreichbaren Logenplatz vor dem mächtigen Wetterhorn mit wunderbaren Ausblicken zur Schreckhornkette und tief hinunter nach Grindelwald. Trotzdem ist etwas Übung in alpinem Gelände erforderlich. Als Variante oder Zusatzwanderung für einen zweiten Tag bietet sich eine Rundtour zum Obere Grindelwaldgletscher an. Denn wenn man schon zur Glecksteinhütte aufsteigt, lohnt sich natürlich auch eine Übernachtung.

Routenbeschreibung

Haltestelle «Abzweigung Gleckstein» – Glecksteinhütte

Von der Bushaltestelle «Abzweigung Gleckstein» dem markierten Bergwanderweg bis zur Glecksteinhütte folgen. Bei Engi (1735 m) kann die Zwischenstation des einst geplanten Wetterhornlifts besichtigt werden. (Die Gondel steht im Tal unten auf dem Vorplatz neben dem Hotel Wetterhorn.) Danach längere exponierte Wegstrecken. Bei einer Passage unter einem kleinen Wasserfall hindurch ist eine Dusche kaum zu vermeiden.

Glecksteinhütte – Chrinnenhorn – Glecksteinhütte

Ab Glecksteinhütte den weiss-blau-weissen Markierungen folgen bis auf das Chrinnenhorn. Der Wegweiser bei der Hütte benennt es «Chly Chrinnenhorn». Bei den späteren Verzweigungen wählt man jeweils die linke Route. Sie führt über Geröll und alte Moränen auf ein Geröllplateau auf ca. 2660 m, wendet sich nach links (westlich) durch eine Schuttmulde und über leichte, brüchige Kletterei sowie durch rutschiges Gelände gegen den Südwestgrat des Wetterhorns, aus dem sich das Chrinnenhorn erhebt. Nach einer geneigten Platte, über die man etwas auf Reibung wandert, folgt ein kurzes (wenige Meter), sehr ausgesetztes Gratstück mit schwindelerregendem Tiefblick durch die düstere Nordwestwand hinunter. Zuletzt erreicht man südlich um den Gipfel herum wieder leichter, über ein paar hohe Tritte den höchsten Punkt. Prächtiger Tiefblick ins grüne Tal von Grindelwald und auf die Bergketten von Schreckhorn und Wetterhorn. Abstieg über die gleiche Route zur Hütte.

Glecksteinhütte – Haltestelle «Abzweigung Gleckstein»

Von der Hütte wieder auf dem gleichen Weg zurück zur Haltestelle «Abzweigung Gleckstein».

Variante: Rundwanderung Beesibärgli

Übernachtung in der Glecksteinhütte und dazu Rundwanderung übers Beesibärgli zum Oberen Grindelwaldgletscher. Schöne Rundtour, die aber auch etwas alpine Erfahrung erfordert. Weiss-blau-weiss markiert. Einige exponierte Passagen, T4, ca. 3 Std. Gute Infos auf www.gleckstein.ch.

Zusatzinformationen

Ausgangs und Endpunkt

Abzw. Gleckstein (Grindelwald) (1557 m)

Busbetrieb im Sommerhalbjahr.

Schwierigkeit / Material

Hüttenweg streckenweise ausgesetzt auf plattigem Gestein; nicht bei Gewitter oder Regen begehen. Geröll, Platten und ein exponierter Gratabschnitt von wenigen Metern am Gipfel erfordern Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und etwas Erfahrung im alpinen Gelände.

Wegpunkte

Glecksteinhütte SAC (2316 m)

Hütte am Weg auf das Chrinnenhorn.

Nachbargipfel

Gemschberg (2657 m)

Von der Grossen Scheidegg nordwestlich zur Wegverzweigung bei P. 2006 und auf dem Bergwanderweg gegen Nordwesten und Westen weiter bis zu den Brücken auf 2017 m. Vor diesen Brücken weglos über zunehmend steile Grashänge aufwärts gegen den östlichen Rand der Südostflanke des Gemschbergs. Immer in der Nähe dieser Kante bis zum Gipfel folgen. T4–.

Autor / Autorin

Sabine und Fredy Joss

Alpinwandern, Klettern und andere Bergsportdisziplinen sind die Leidenschaft von Sabine und Fredy Joss. Fredy schreibt und fotografiert seit vielen Jahren für den SAC-Verlag und die Clubzeitschrift Die Alpen. Sabine ist Biologin und Exkursionsleiterin.

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