COVID-19

Um das Unfallrisiko möglichst klein zu halten, bitten wir dich um eine vorsichtige Tourenplanung und defensives Verhalten auf Touren. Sportaktivitäten in der Freizeit sind nur noch in separaten Gruppen bis höchstens fünf Personen (inkl. Leiter/in) erlaubt.

Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Westgrat (Normalroute) Corn da Mürasciola 2818 m

  • Schwierigkeit
    T4+
  • Aufstieg
    3 h, 880 Hm
  • Abstieg
    2 h, 880 Hm

Markantes Horn über dem Val da Camp

Auf dem Corn da Mürasciola ist das Gipfelgefühl besonders ausgeprägt. Gegen Nordosten stürzen Felswände ab, durch die auch ein paar Kletterrouten führen, gegen Süden fallen steile Grashänge zu den Lagh da Mürasciola ab. Dazwischen ermöglicht es ein schmaler Grat auch den Wandernden, den Gipfel zu erreichen. In der Tiefe blinken die Seen Lagh da Saoseo und Lagh da Val Viola, die man bei einer Reise in die Val da Camp auf jeden Fall auch besuchen sollte.

Routenbeschreibung

Rifugio Saoseo – Val Mera

Vom Rifugio Saoseo kurz der Strasse entlang bis Camp, wo die Strasse endet (bis hier auch mit dem Postauto). Auf dem Bergwanderweg (weiss-rot-weiss markiert) wandert man durch die Val Mera hinauf bis Plan da Val Mera (ca. 2370 m), eine sehr schöne Hochebene, wo auch Kühe weiden. Nach der kleinen Holzbrücke folgt man dem Weg noch ca. 150 m bis über die erste Steilstufe.

Val Mera – Corn da Mürasciola

Wo der Weg wieder flacher wird, verlässt man ihn und steigt in westlicher Richtung hinauf zu einer nächsten Hochfläche mit kleinen Seelein (ca. 2515 m). Gegen Südwesten sieht man ein auffälliges Grascouloir, durch welches der weitere Aufstieg erfolgt. Man findet einzelne Wegspuren im Couloir. Oben mündet das Couloir in eine eindrückliche Geröllmulde. Man durchquert die Mulde gegen Süden, sodass man an den Südwest-Rand des Grates gelangt. Nun über den Grat südostwärts über Gras und Blockschutt. Bei P. 2793 treffen sich grüne und weisse Gesteinszonen und vermengen sich zu einem farbigen Landschaftsbild. Weiter über den nun breit werdenden Grat zu einer Kuppe auf ca. 2760 m. Dieser Eckpunkt dreier Grate gilt im weiten Sinne als Vorgipfel des Corn da Mürasciola und wird auch mit Ski bestiegen. Der nun folgende schmale Westgrat zum Hauptgipfel ist im Winter jedoch oft zu heikel. Der Grasgrat mit Felsaufschwüngen ist ziemlich exponiert. Man kann ihn direkt überklettern oder Schwierigkeiten in der Südflanke umgehen. Trotz einzelner Wegspuren ist in der sehr steilen Flanke und auf dem schmalen Grat grosse Vorsicht geboten.

Corn da Mürasciola – Valeni – Rif. Saoseo

Abstieg über die gleiche Route zum Vorgipfel. Dann weiterer Abstieg über den Südgrat, ein Grasgrat mit Wegspuren, und gegen Osten zu den Lagh da Mürasciola. Östlich der Seen beginnen wieder Wegspuren, die mal deutlich, mal fast nicht sichtbar, durch die Grashänge in etwa östlicher Richtung hinunterführen. Bei einer Verzweigung im Wald auf ca. 2125 m nimmt man den linken Weg nach Valeni. Von Valeni über den Fahrweg zur Strasse und in wenigen Minuten zurück zum Rifugio Saoseo.

Zusatzinformationen

Ausgangs und Endpunkt
Schwierigkeit / Material

Einige Blockfelder und zum Schluss ein exponierter Gipfelgrat mit ein paar Kraxelstellen. Weitgehend weglos, bei guter Sicht jedoch problemlose Orientierung.

Nachbargipfel

Piz Ursera (3031 m)

Auf der gleichen Route wie zum Corn da Mürasciola bis zu den Seelein auf ca. 2515 m. Nun aber mehr rechts zu P. 2587 und auf die Forcula da Cardan. In etwa nördlicher Richtung immer dem Grat folgen über mehrere Erhebungen zum Gipfel. Unterschiedliche Formen und Festigkeiten von Geröll und Blockschutt. Etwas Übung in solchem Gelände von Vorteil. Rifugio Saoseo – Piz Ursera 3½ Std., Piz Ursera – Rifugio Saoseo 2½ Std., T4+.

Autor / Autorin

Fredy Joss

Sabine und Fredy Joss

Alpinwandern, Klettern und andere Bergsportdisziplinen sind die Leidenschaft von Sabine und Fredy Joss. Fredy schreibt und fotografiert seit vielen Jahren für den SAC-Verlag und die Clubzeitschrift Die Alpen. Sabine ist Biologin und Exkursionsleiterin.

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