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Auch in den Winter- und Schutzräumen der SAC-Hütten gilt für die Übernachtung eine vorgängige Reservationspflicht. Wie du deinen Schlafplatz reservieren kannst, erfährst du auf der Website der entsprechenden SAC-Hütte.

Gesteinszone 5b: Die alten Alpengranite Eingedrungen in das Altkristallin bei der variszischen Gebirgsbildung vor rund 300 Mio. Jahren.

Mont Blanc – Granit und Aaregranit, zwei der absoluten Top-Klettergesteine der Alpen

Die sogenannten Alpengranite sind eben nicht bei der Alpenbildung entstanden, sondern bei der vorletzten Gebirgsbildung, der variszischen, vor rund 300 – 280 Mio. J. Die Alpenbildung erlebten sie sozusagen passiv zusammen mit ihren altkristallinen Rahmengesteinen. Es gibt im Mont Blanc- und Aarmassiv und in der Gottharddecke eine beträchtliche Anzahl unterscheidbarer Granite und verwandte Plutonite. Wir fokussieren auf die beiden grössten und für Bergsteigende/Kletternde wichtigsten: Mont Blanc- und Zentraler Aaregranit. Ersterer nimmt fast das gesamte Mont-Blanc-Massiv ein und bildet die wilden Gipfel dieser Gebirgsgruppe inkl. dem Mont Blanc selbst. Der Aaregranit ist der weitaus grösste Granitkörper, er reicht vom Bietschhorn bis zum Oberalpstock und bildet die Top-Granitklettergebiete von Grimsel-Furka und Göscheneralp. An manchen Stellen ist der scharfe Kontakt zwischen dem hellgrau anwitternden Granit und den dunklen Gneisen des Altkristallins eindrücklich sichtbar.

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