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Auch in den Winter- und Schutzräumen der SAC-Hütten gilt für die Übernachtung eine vorgängige Reservationspflicht. Wie du deinen Schlafplatz reservieren kannst, erfährst du auf der Website der entsprechenden SAC-Hütte.

Gesteinszone 12: Die hellen, bleichen Berge Graubündens Meeres-Sedimentgesteine des adriatischen Kontinentalrands, viel Dolomitgestein

Eine bis über 1 km mächtige Abfolge von hellem Dolomitgestein – dem Hauptdolomit – prägen diese dolomitenähnlichen Berge.

Hier finden sich die mesozoischen Meeresablagerungen vom adriatischen Kontinentalrand. Wie im Hochgebirgs- und Schrattenkalk (Gesteinszone 4) treffen wir Ablagerungen aus der ganzen Zeitspanne von Trias- bis in die Kreidezeit an; allerdings werden diese nicht durch zwei Kalksteinschichten aus der Jura- und Kreidezeit geprägt, sondern durch eine gewaltige Abfolge von über 1 km Dolomitgestein aus der oberen Triaszeit (230 - 210 Mio. J.). Diese Abfolge wird auch als «Hauptdolomit» bezeichnet. Die Sedimentserien liegen teilweise noch auf dem Grundgebirge der ostalpinen Decke auf (Gesteinszone 11a), oder sind als Decken abgeschert und verschoben worden. Nördlich des Inn bestehen die markanten Berge Tinzenhorn, Piz Ela, Hoch Ducan und die Berge nördlich des Albulapasses dazu, südlich des Inns die meisten Gipfel des Nationalparks und der so genannten Unterengadiner Dolomiten. Dass diese Dolomitberge keine so tollen Kletterwände wie in den Dolomiten bieten, hat mit ihrer viel stärkeren Verformung bei der Alpenbildung zu tun. Dies führte zu mehr Spannungen und grösser Brüchigkeit.

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