COVID-19

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GZ 4: Klettergesteine Hochgebirgs- und Schrattenkalk Nördliche Hoch- und Voralpenketten

Das «Duo Infernale» der alpinen Kletter-Kalksteine in den «Helvetischen Sedimentgesteinsdecken»

In einem 20-30 km breiten Band ziehen sich die nördliche Vor- und Hochalpen vom Unterwallis (Dent de Morcles, Muveran, Diablerets) über die Berner Alpen mit Eiger, Wetterhorn und Engelhorngruppe, die Wendenstöcke-Titliskette bis zu den Glarner Alpen, den Churfirsten bis in die Säntisgruppe. Die Geologen bezeichnen dies als die «helvetischen Decken». Sie bestehen aus übereinander geschobenen und verfalteten Ablagerungsgesteinen der Jura- und Kreidezeit (200 – 100 Mio. J.), die auf dem Grundgebirge des europäischen Kontinentalrandes abgelagert wurden. In der Landschaft sichtbar und für Kletternde bedeutsam sind der bis 500 m mächtige Hochgebirgskalk aus der oberen Jurazeit (um 150 Mio. J.) und die 30 Mio. J. jüngere, rund 200 m mächtige Schicht des Schrattenkalks. Auffallend ist auch die bräunliche Schicht des Kieselkalkes unter dem Schrattenkalk, und zwischen den Kalksteinschichten liegen weichere Mergel-Tonschieferlagen, welche oft grasbewachsene Bänder bilden.

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