Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Überschreitung Ost-West von Wasserauen (Normalroute) Marwees 2055 m

  • Schwierigkeit
    T4-
  • Aufstieg
    4 h, 1350 Hm
  • Abstieg
    2:30 h, 1350 Hm

Wie fliegen. Nur schöner.

An der Marwees offerieren die Natur und mutige Wegebauer eine Rundwanderung, die Tiefblicke aus der Vogelperspektive kombiniert mit allem, was das Alpinwandern an Ganzheitlichkeit zu bieten hat. Zum Beispiel, den Puls in den Adern zu spüren im steilen Aufstieg zur Bogartenlücke. Hier steht seit Jahrtausenden der mächtige Felsblock des Bogartenmannli wie ein Wächter Baumgartens östlich der Lücke (appenzellisch «Bogarten»). Oder sich dann während anderthalb Stunden auf dem Marweesgrat scheinbar schwerelos zwischen Himmel und Erde zu bewegen. Die Aussicht reicht vom Hohen Kasten über Stauberen zu den imposanten Kreuzbergen sowie auf die in der Ferne liegenden Ketten des Rätikons und des Vorarlberg. Im Norden blinkt in der Ferne der Bodensee, davor breitet sich das Alpenvorland mit zahlreichen Molassehügeln des Appenzellerlandes und des Thurgaus aus.

Routenbeschreibung

Wasserauen - Bogartenlücke

Von Wasserauen auf Wanderweg durchs Hüttentobel steil hinauf bis kurz vor die Chli-Hütten (P. 1177) weiter zur Bogartenlücke (1709 m). Jenseits etwas absteigen.

Bogartenlücke - Marwees - Widderalpsattel

Die eigentliche Marwees-Überschreitung: Auf schmalem weiss-blau-weiss markiertem Zickzackweg zunächst durch eine Rinne, dann steil auf das östliche Ende des Grates queren. Nun führt ein grasbewachsener, exponierter Grat zum (Ost-)Gipfel der Marwees mit Kreuz beim P. 1990. Die höchste Erhebung P. 2055 (Gipfelbuch), wird von den meisten Berggängern ausgelassen, ist aber auf einer Wegspur über Alpweiden leicht erreichbar, plus 15 Min. Abstieg auf dem Alpinwanderweg zum Widderalpsattel.

Widderalpsattel - Meglisalp - Wasserauen

Vom Widderalpsattel den Talkessel ausmessend über den Bötzelsattel und Spitzigstein. Von Meglisalp über den aussichtsreichen und ausgesetzten, jedoch gut versicherten Schrennenweg hoch über dem Seealpsee zurück nach Chli-Hütten und von dort hinunter nach Wasserauen.

Variante: Widderalsattel - Trüest - Kreuzböhl

Direkter und etwas schneller, wenn man nicht in der Meglisalp einkehren möchte: vom Widderalpsattel direkt über den Kesel von Bötzel und auf rauem Pfad durch die Felsbänder von Trüest zum Kreuzböhl hinunter.

Variante: Meglisalp - Seealpsee - Wasserauen

Der Abstieg von der Meglisalp kann auch über den eindrücklichen Unterstrich und den Seealpsee (weitere Einkehrmöglichkeit) erfolgen. Vom Seealpsee nach Wasserauen etwas mühsames Fahrsträsschen. Ungefähr gleiche Gehzeit.

Zusatzinformationen

Ausgangs und Endpunkt

Wasserauen, Bahnhof (868 m)

Zeit

Wasserauen–Bogartensattel–Marwees: 4 Std.

Marwees–Meglisalp–Wasserauen: 2½ Std.

Schwierigkeit / Material

Bis Bogartenlücke T2. Dann auf weiss-blau-weiss markiertem Alpinwanderweg über die Marwees. Eine Tafel warnt hier vor den Gefahren dieses Wegstückes. Sicher, die Kehren sind stotzig, und die Querung hinaus zu einer Wiesenterrasse kann vor allem bei Nässe und Schnee heikel bis unpassierbar sein. Aber bei guten Verhältnissen, mit guter Ausrüstung und ohne spezielle Schwindelanfälligkeit sollte dem folgenden Gratvergnügen nichts im Wege stehen (ein unteres T4). Einige ausgesetzte Stellen bietet im Abstieg auch der Schrennenweg von der Meglisalp bis Wasserauen. Sie sind jedoch gut gesichert (T3).

Wegpunkte
Nachbargipfel

Bogartenmannli (1730 m)

Der Felstum des Bogartenmannli in der gleichnamigen Lücke kann von Geübten in einigen Schritten Kletterei (II-III, Fixseil) erreicht werden.

Autoren

Fabian Lippuner

Fabian Lippuner ist Umweltingenieur, Wanderleiter und hat für den SAC zwei Führer der Buchreihe Alpinwandern / Gipfelziele verfasst. Er ist seit zwanzig Jahren sommers wie winters, kreuz und quer in Fels, Eis, Gras, Alpen und Jura unterwegs.

David Coulin

David Coulin ist als Kommunikationsmanager, Fotojournalist und Buchautor tätig. Daneben vermittelt er Bergerlebnisse in der ganzen Schweiz und veröffentlicht im SAC-Verlag Alpinwander- und Schneeschuhtourenführer.

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