COVID-19

Seit dem 11. Mai dürfen die SAC-Hütten ihre Türen wieder öffnen und Bergtouren sind ebenfalls wieder möglich – halte dich aber an die bestehenden Vorgaben des Bundesrates und unsere Verhaltensempfehlungen.

Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Überschreitung von der Capanna Campo Tencia zum Rifugio Alpe Sponda (Normalroute) Pizzo Forno 2907 m

  • Schwierigkeit
    T4
  • Aufstieg
    3:30 h, 920 Hm
  • Abstieg
    1:30 h, 1060 Hm

Das 360-Grad-Panorama

In Sachen Aussicht müssen sich die Berge der Leventina definitiv nicht verstecken, manche sind sogar erstklassige Warten. Doch müssten wir einen Sieger küren, wäre es vielleicht der Pizzo Forno. Durch seine freie Lage – er steht nicht in der Hauptkette, sondern zuvorderst auf einem Ausläufer hoch über dem Tal – gewährt er Tiefblicke, Rundblicke, Nah- und Fernblicke wie kaum ein anderer. Also unbedingt die Wetterprognosen im Auge behalten und einen trockenen, möglichst klaren Tag erwischen, idealerweise im Herbst.

Routenbeschreibung

Capanna Campo Tencia – Passo di Ghiacciaione

Von der Capanna Campo Tencia (2140 m) auf dem Hüttenweg kurz Richtung Dalpe hinunter bis rund 2090 m, wo die weiss-blau-weissen Markierungen zum Passo di Ghiacciaione ansezten. Die alpine Route steigt zunächst wenig an, folgt dem Rasenband der Senda del Ghiacciaio und quert dabei einige Wildbäche. Einer davon ist mit einem Fixseil gesichert – nach Regenperioden oder nachmittags während der Schneeschmelze ist hier besondere Vorsicht geboten. Danach säumt der Pfad die Abbruchkante des Böc di Comasnè; eine Stelle ist dabei etwas ausgesetzt, könnte aber weiter oben weglos umgangen werden. Leicht absteigend unter Felswänden quert man zum Geröllkessel der Lavina di Croslina. Wer schön brav den Steinmännchen folgt, kann noch eine Weile auf einem grasigen Weglein laufen und gerät erst weit oben in die weitläufigen Geröll- und Blockfelder. Schnee kann hier bis spät in den Sommer hinein liegen – und wenn er leicht aufgeweicht, aber noch tragend ist, kann dies von grossem Vorteil sein. Da die Steinmännchen im oberen Teil spärlicher werden, stellt sich bald die Frage, wo sich der Passo di Ghiacciaione (2716 m) denn genau befindet. Betrachtet man den langen Grat von unten, befindet sich der Übergang unmittelbar östlich der letzten Felswände des Poncione del Laghetto – mit anderen Worten: Man betritt den Grat so weit rechts wie nur möglich.

Passo di Ghiacciaione – Pizzo Forno – Passo di Ghiacciaione

Vom Pass einige Meter nach Süden, wo uns neue Steinmännchen in Empfang nehmen und westwärts führen. Die Route steigt durch die Südwestflanke des Pizzo Forno hoch, die aus vielen, teils grossen Blöcken besteht, von denen allerdings noch nicht alle ihren definitiven Platz gefunden haben… weshalb der Schlussaufstieg zu unserem heutigen Ziel zwar nicht schwierig, aber etwas anstrengend ist. Irgendwann stehen wir dann auf dem höchsten Punkt des Pizzo Forno (2907 m). Und kehren nach der verdienten Rast auf dem gleichen Weg zurück bis unter den Passo di Ghiacciaione.

Passo di Ghiacciaione – Rifugio Alpe Sponda

Bei Pass fädeln wir die zunehmend markierte und deutliche Spur ein, die südwärts hinabführt. Bald erreichen wir den seltsamen Bacheinschnitt des Ri di Vedlè und folgen ihm durch grüne Landschaften bis zum Rifugio Alpe Sponda (1997 m).

Zusatzinformationen

Ausgangspunkt
Endpunkt
Schwierigkeit / Material

Der Aufstieg von der Capanna Campo Tencia quert zuerst einige Wildbäche, ist an einer Stelle (über dem Böc di Comasnè) leicht ausgesetzt und führt im letzten Drittel über grobes, teilweise instabiles Geröll zum Passo di Ghiacciaione. Von dort zum Gipfel ist es etwas einfacher (T3+), und erst recht im Abstieg zum Rifugio Alpe Sponda.

Wegpunkte

Passo di Ghiacciaione (2716 m)

Markierter, alpiner Übergang vom Val Piumogna ins Val Chironico. Auf der Nordseite sehr eindrücklich mit riesigen Felsblöcken und Schutt in allen Grössen.

Autor / Autorin

Marco Volken

Marco Volken ist freischaffender Fotograf und Alpinjournalist. Er hat zahlreiche Bücher zum Alpenraum (mit-)verfasst, darunter Bildbände, Sachbücher, Hüttenführer, Wander- und Clubführer sowie Skitouren- und Kletterführer.

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