Molare - Pizzo Molare - Carì | Berg- und Alpinwandern | Pizzo Molare | Schweizer Alpen-Club SAC

Wichtiger Hinweis an Bergsporttreibende!

Covid-Zertifikatspflicht in Berghütten

Ab 13. September 2021 muss in bewarteten Berghütten für Übernachtungen und Konsumationen im Innenbereich der Hütte ein gültiges Covid-Zertifikat vorgewiesen werden

Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Molare - Pizzo Molare - Carì Pizzo Molare 2586 m

  • Schwierigkeit
    T4
  • Aufstieg
    3:30 h, 1360 Hm
  • Abstieg
    2:45 h, 1230 Hm

Sedimentzahn im Kristallingebiss

Während rundherum verschiedene Schattierungen von Gneis-Grau vorherrschen, lässt sich zuoberst auf dem Pizzo Molare eine bunte Farbenpracht entdecken – eine Pracht aus rotem und bräunlichem Schiefer, hellgrauem Kalk und weiss leuchtendem, zum Teil zuckerförmigem Dolomit. Diese Gesteinsvielfalt ist übrigens mitverantwortlich für viele weitere Farben, die man am Wegrand antrifft: Deren Palette reicht vom edlen Weiss über feuriges Lilienorange bis zu kräftigstem Enziandunkelblau.

Routenbeschreibung

Molare - Bassa di Nara

Von der Postautohaltestelle in Molare (1488 m) hinein ins Dörfchen und zur Kirche, wo der gut markierte Wanderweg in Richtung Bassa di Nara ansetzt. Zuerst noch breit, verengt sich die Spur nach dem Bachübergang bei Fornace (1565 m) und steigt durch den Wald hinauf zur Verzweigung mit dem Brunnen in Chèrz. Hier bergwärts weiter zur Alpe Nara, wo die Wegspur über die Weide etwas erraten werden muss. Der Schlussaufstieg zur Bassa di Nara ist dann wieder deutlich und leicht zu finden.

Bassa di Nara - Pizzo Molare

Von der Bassa di Nara (2123 m) kurz Richtung Pizzo di Nara. Noch vor dem Gipfel traversieren wir dessen Westflanke und gelangen unterhalb des Grats durch Blockgelände und Geröll zur Gratkerbe P. 2247. Ohne Schwierigkeiten, teilweise weglos zur Bocchetta di Sasso Bianco (2404 m) mit ihren markanten und tatsächlich weissen Felsformationen. Nun auf ausgetretenem Trassee über den Gratrücken zum grossen Gipfelkreuz des Pizzo Molare (2585 m).

Pizzo Molare - Rifugio Gana Rossa

Ein recht angenehmer Weg führt vom Gipfel des Pizzo Molare nordwärts über den Grat hinunter zum Sattel P. 2414, wo viele Wegspuren und Schafwechsel zusammenlaufen. Mehr oder weniger weglos auf der Blenieser Seite zu einem weiten, östlich der Punta di Stou auf ca. 2530 m gelegenen Boden, an dessen nordöstlichem Rand ein deutliches Weglein hinabsticht. Sobald möglich, dreht man nach links und zieht durch das Tälchen zwischen Punta di Stou und Piancabella hinauf gegen P. 2469. Auf dem blockigen Grat oder in seiner rechten Flanke unterhalb des Pizzo Bareta zu P. 2432, wo man erneut auf Wegspuren trifft. Diese führen zuerst leicht nördlich, später südlich des Kamms zur breiten Einsattelung der Sella di Ör Languosa (2359 m) mit ihrer Hochspannungsleitung. In wenigen Minuten erreicht man weglos das unbewartete, aber mit allem Nötigen ausgestattete Rifugio Gana Rossa (2270 m).

Rifugio Gana Rossa - Carì

Vom Rifugio seinem gut markierten Zustieg entlang hinunter nach Segna und zur Alpe di Vignone auf 1970 m. Nun in grossem Bogen durch den Wald von Pesc Vert nach Carì di Dentro und zur Postautohaltestelle in Carì (1622 m).

Zusatzinformationen

Ausgangspunkt

Molare, Paese (1488 m)

Endpunkt

Carì, Condomini (1622 m)

Zeit

Molare – Bassa di Nara 2 Std.

Bassa di Nara – Pizzo Molare 1 Std. 30 Min.

Pizzo Molare – Rifugio Gana Rossa 1 Std. 30 Min.

Rifugio Gana Rossa – Carì 1 Std. 15 Min.

Schwierigkeit / Material

Zwischen der Bassa di Nara und Btta di Sasso Bianco zum Teil etwas abgerutschte Wegspur in steilem Gelände, was ab und zu den Einsatz der Hände erfordert.

Zwischen der Punta di Stou und dem Rifugio Gana Rossa verläuft die Route weglos durch recht grobes und blockiges Gelände, was ein gewisses Gespür für die beste Linienwahl erfordert. Bei ungünstigen Sichtverhältnissen sehr schwierige Orientierung, da keinerlei Markierungen vorhanden.

Wegpunkte

Bassa di Nara (2122 m)

Oft begangener Übergang von der Leventina ins Bleniotal.

Sella di Ör Languosa (2359 m)

Eher selten begangener Übergang von der Leventina ins Bleniotal.

Autor / Autorin

Remo Kundert

Remo Kundert ist Wanderleiter und Inhaber des Wanderreiseveranstalters per pedes bergferien. Nebenbei arbeitet er als freischaffender Fotograf und Alpinjournalist. Als Autor hat er zahlreiche Hüttenführer, Alpin- und Familienwanderbücher (mit-)verfasst.

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