Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Von der Täschhütte SAC über die West-Seite Rimpfischhorn 4199 m

  • Schwierigkeit
    WS, I
  • Aufstieg
    6–7 h, 1500 Hm

Seilschaften, welche von der Täschhütte aufbrechen, müssen nicht bis zum Allalinpass aufsteigen. Von der Hütte steigt man über Alphubel- und Mellichgletscher zum Rimpfischsattel und weiter zum höchsten Punkt.

Routenbeschreibung

Täschhütte - Alphubelgletscher

Von der Täschhütte (2701 m) führt ein Bergweg waagrecht nach E. Man überschreitet einen grösseren und einen kleinen Bach und gelangt in eine Mulde, welche rechts (S) vom Chummibodmen (2876 m) hinaufführt. Weiter oben schlängelt sich der Weg durch einige grössere Blöcke und erreicht schliesslich bei etwa 3260 m und S der Felsen, die von P. 3509 herunterkommen, den Alphubelgletscher, 1½ Std.

Alphubelgletscher - Rimpfischsattel

Man steigt nun über den Gletscher hoch in Richtung der Felsen von P. 3761. Dann geht man weiter in Richtung ESE und N an P. 3420 vorbei bis zu einer Mulde, welche am Fuss des Feechopfs (bzw. der Felsen von P. 3761) über Geröll hinunter zum Mellichgletscher führt. Der Übergang ist leicht, man steigt einige Meter über eine wenig steile Moräne ab (ca. 100 Hm) und betritt den Gletscher bei ca. 3350 m, 1 Std. Nach Überquerung der Spaltenzone am rechten (N) Rand des Mellichgletschers steigt man durch eine Mulde relativ genau in Richtung der Schneehaube (4001 m) des Rimpfischhorns bis auf etwa 3550 m hoch. Von hier führt eine weitere Mulde zur Felsrippe, die vom Grossen Gendarmen (4107 m) herunterkommt. Man steigt nun durch eine Gletschermulde zuerst nach SE, dann nach S, wobei man sich am rechten (W) Rand hält. Auf ca. 3920 m folgt eine Spaltenzone in der Verlängerung des Bergschrundes der W-Seite. So gelangt man auf den Rimpfischsattel (ca. 3990 m), 2½ Std.

Rimpfischsattel - Rimpfischhorn

Vom Rimpfischsattel (ca. 3990 m) steigt man über einen meist vereisten Hang hoch, der sich zu einem Couloir verengt, welches im Laufe des Sommers ausapert. Dort, wo dieses Couloir einen leichten Knick nach rechts macht, gelangt man nach links in den Felsen auf einen markanten Absatz (der erste leicht erreichbare Absatz auf der linken Seite im Aufstieg). Es ist gefährlich und unnütz, dem Couloir weiter zu folgen, auch wenn dort Spuren von «Verirrten» zu sehen sind. Man gefährdet durch lose Felsen weiter oben die anderen Partien im unteren Teil des Couloirs. Zudem führt dieses Couloir auf eine exponierte Schulter rechts unterhalb des Vorgipfels, wo ein Weiterkommen im steilen und brüchigen Fels schwierig wird. Nachdem man den erwähnten Absatz in den Felsen erreicht hat, steigt man leicht links haltend in ein weiteres Felscouloir auf, das auf eine Schulter führt. Von hier aus ist der Vorgipfel sichtbar, und man folgt dem wenig schwierigen Felsgrat, wobei man bei zwei kurzen Steilstellen jeweils links beginnt und dann nach rechts auf eine Platte ausweicht. Direkt unterhalb des Vorgipfels quert man nach links und erreicht den Sattel zwischen Vor- und Hauptgipfel. Von hier aus steigt man über leichte Felsen zum Gipfel (4199 m), 1 Std. vom Sattel.

Abstieg

Über die Aufstiegsroute, zur Britanniahütte oder über Rimpfischwänggrat zum Berghaus Flue (Fluhalp).

Zusatzinformationen

Ausgangspunkt
Schwierigkeit

Ideal zum Abseilen am Gipfelaufbau sind 2x 30m oder 1x 60 m Seil.

Wegpunkte

Autor / Autorin

Bernhard Rudolf Banzhaf

Bernhard Rudolf Banzhaf bestieg unzählige Gipfel im In- und Ausland, u.a. alle 4000er der Walliser Alpen. Seit den 80er Jahren organisiert er Trekkingreisen im Himalaja und in Europa. Von 1995 bis 2003 war er Mitglied des SAC-Zentralvorstands.

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