Via ferrata Rochers de Naye | Klettersteige | Rochers de Naye | Schweizer Alpen-Club SAC

Wichtiger Hinweis an Bergsporttreibende!

Covid-Zertifikatspflicht in Berghütten

Ab 13. September 2021 muss in bewarteten Berghütten für Übernachtungen und Konsumationen im Innenbereich der Hütte ein gültiges Covid-Zertifikat vorgewiesen werden

Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Via ferrata Rochers de Naye Rochers de Naye 2042 m

  • Schwierigkeit
    K5-
  • Aufstieg
    1:30 h, 160 Hm
  • Bergerfahrung
    1 / 4
  • Kraft
    4 / 4
  • Ausdauer
    2 / 4
  • Psyche
    3 / 4

«Gratulations, Claude!», mailte ich Claude Remy nach der Begehung des Klettersteigs auf die Rochers de Naye Ende Oktober 2009. Claude Remy ist Kletterer und Alpinhistoriker und bildet zusammen mit seinem Bruder Yves eine der führenden Seilschaften unserer Zeit. Seit 1970 gelangen den beiden über 1500 Erstbegehungen in den Bergen der Welt; zahlreiche davon wurden moderne Kletterklassiker. Den Wegverlauf der 2008 eröffneten Via ferrata an seinem Hausberg Rochers de Naye hat Claude Remy zusammen mit Jean-Claude Hefti festgelegt. Ich war begeistert: «Grande course, superbe itinéraire, la première partie n’étant pas vraiment plus facile que la sortie TD+! Le début, c’est vachement raide, et puis la sortie de la grotte, ce n’est pas nul non plus. Bref, toujours quelques portions où il faut avoir un peu de jus dans les bras, ou une assez bonne technique ferratiste (comme moi …). Le paysage, c’est grandiose, le Léman, Caux, le train à crémaillère, et puis la sortie, soleil enfin, bonheur, marmottes, touristes, manque une belle fille qui t’embrasse parce que tu a fait une des plus belles via ferrata de la Suisse.»

Routenbeschreibung

Zustieg
Via ferrata Rochers de Naye

Gleich nach dem Einstieg eine 50 Meter hohe, senkrechte bis überhängende Wand (K5–) – der Tarif wird also gleich durchgegeben. Die Steilheit nimmt dann zum Glück ab. Eine Seilbrücke leitet in eine Höhle (Gouffre de Niton, auch Grotte à Lemmy genannt) – kurze Verschnaufpause. Die Stelle danach braucht Mut und Kraft (K5–). Dann wirds leichter, aber Armkraft ist immer wieder gefordert auf dem Gang schräg hinauf auf ein grasiges Band und auf ihm leicht abwärts und aufwärts zur Verzweigung. Nun entweder Ausstieg durch eine senkrechte Verschneidung («échappatoire», 40 m) – zwischen dem 1. Mai und dem 1. Juli muss zwingend so ausgestiegen werden, da dann die schwierigere Fortsetzung des Klettersteigs wegen Brutzeit geschlossen ist. Oder Schrägabstieg auf einem grasigen Band, dann über eine Platte hoch, schräg nach links über eine weitere Platte sehr ausgesetzt zum Überhang (K5+), und schon ist der Ausstieg auf etwa 1990 Metern erreicht.

Abstieg
Variante durch die Grottes de Naye

Zusatzinformationen

Charakter

Mit dem sehr schwierigen Schlussaufstieg (Überhang!) K5+, K5– ohne. Ein bestens abgesicherter Sportklettersteig der Extraklasse auf einen der bekanntesten und besten Aussichtsberge der Schweiz. Die Via ferrata durch die 150 Meter hohe Nordwestwand der Rochers de Naye brilliert mit Kraft und Technik erfordernden Passagen ebenso wie mit einer atemberaubenden Szenerie hoch über dem Genfersee. Am schönsten am Nachmittag, wenn die Sonne die Kalkfelsen beleuchtet. Vom 1. Mai bis 1. Juli ist der Schlussaufstieg wegen Brutzeit gesperrt; der andere Ausstieg ist mit K4 bewertet. Ausrüstung kann im Bahnhof von Glion gemietet werden.

Zeit

Gesamtzeit 2¼ Std. Zustieg ½ Std., Klettersteig 1½ Std., Weiterweg zum Gipfel 10 Min., Abstieg 5 Min.

Signalisation

Gut markiert, ausser der direkte und inoffizielle Zugang von der Haltestelle La Perche

Autor / Autorin

Daniel Anker

Daniel Anker ist ein Berner Autor und Fotograf. Der Historiker hat ungefähr 40 Skitouren-, Wander-, Klettersteig- und Radführer sowie Bergmonografien über grosse Gipfel der Schweiz verfasst.

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