Täschhorn | Schweizer Alpen-Club SAC

Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Täschhorn 4491 m Routenarchiv

Das Täschhorn bildet den südlichen Abschluss der Mischabelkette. Es handelt sich um einen äusserst imposanten Berg mit drei Graten und drei Flanken. Er besteht grösstenteils aus Gneisen und Schiefern, lediglich auf der NW-Seite konnte sich ein Gletscherband halten, das sich weiter unten stark verengt, um schliesslich doch noch in den Kingletscher zu fliessen. Von Zermatt aus wirkt das Täschhorn wie die Krone der Mischabel. Es wird abgeschlossen durch eine dynamische, felsige Gipfelflamme. Von Saas-Fee aus wirkt es weniger, es erscheint dort als blosse Fortsetzung des Doms.

Mit Ausnahme der Seilbahn von Saas-Fee zur Längflue weist das Täschhorn keinerlei Spuren menschlicher Technik auf. Es steht einsam im Zentrum einer eigenen Welt. Auf dem Mischabeljoch steht ein Biwak, das heute den kürzesten Zugang zum Gipfel verspricht. Die anderen Hütten (Täschhütte, Kinhütte, Domhütte, Mischabelhütte, Längfluehütte) liegen alle wesentlich tiefer und sind auch weiter entfernt. Die Touren auf das Täschhorn sind deshalb allesamt sehr anspruchsvoll, lang und anstrengend.

Am westlichen Bergfuss befindet sich das Dorf Täsch, das dem Berg den Namen gab, oder war es umgekehrt? Auch hier könnten die Sarazenen Urheber des Namens sein: arab. tadsch bedeutet «Krone».

Der Klimawandel hat dem Täschhorn zugesetzt. Einige Touren sind heute riskant oder gar nicht mehr zu machen. Der Zustieg von der Domhütte zur Festi-Kinlücke (Grabenjoch) ist begehbar. Die Route wird jedoch gemieden, da auf der Südseite der Lücke zum Kingletscher ein grosser Ausbruch stattfand.

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