COVID-19

Um das Unfallrisiko möglichst klein zu halten, bitten wir dich um eine vorsichtige Tourenplanung und defensives Verhalten auf Touren. Sportaktivitäten in der Freizeit sind nur noch in separaten Gruppen bis höchstens fünf Personen (inkl. Leiter/in) erlaubt.

Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Stöckalp - Wandelen - Arnigrat - Flüeli Wandelen (Arnigrat) 2104 m

  • Schwierigkeit
    T3+
  • Aufstieg
    3:15 h, 1250 Hm
  • Abstieg
    3 h, 1600 Hm

Kretentour hoch über dem Sarnersee

Vom schattigen hinteren Melchtal steil hinauf an die Sonne zu den grossen, vom Talboden her nicht einsehbaren Weideflächen. Anschliessend in munterem Auf und Ab über den Aussichtsgrat und langsam hinunter nach Flüeli Ranft – wo im 15. Jahrhundert Niklaus von Flüe wirkte, bekannt als Bruder Klaus. Er lebte als Einsiedler in der Ranftschlucht und erlangte grosse Bekanntheit als Seelsorger und Ratgeber für die Landbevölkerung sowie für die politischen Oberhäupter der Zentralschweiz bis nach Mailand.

Routenbeschreibung

Stöckalp - Wandelen

Von der Stöckalp (1071 m) westwärts unter dem Skilift hindurch und über den Bach zu P. 1209. Hier links abzweigen und auf steilem Weg, bald über einige für den Schaftrieb hergerichtete Holztreppen und weitere Installationen zur Ebene von Stepfen. Fast horizontal hält der Weg über die Weiden zu P. 1529. Nun dem Innenbach entlang bis auf ca. 1660 m, wo es gut markiert die Weide hinauf zu den Alpgebäuden von Innenbach geht. Weiter querfeldein die Weide hinauf Richtung P. 1970 auf dem Grat zwischen Bocki und Heitlistock. Durch die Flanke des Heitlifelds nordwärts, um bei P. 1964 erneut die Krete zu erreichen. Nun auf einem breiten Wiesenrücken zum Gipfelkreuz auf dem Wandelen, dem mit 2104 m höchsten Punkt der Tour.

Wandelen - Arnigrat - Höch Dossen

Im Abstieg zum Astelhorn wird der Weg schmaler und führt kurz etwas steil in die Kerbe bei P. 2069. Dort kurz leicht ausgesetzt und etwas rutschig wieder bergauf und in munterem Auf und Ab via Astelhorn und weitere kleinere Erhebungen über den gesamten Arnigrat zu P. 2028. Hier verlässt man die Markierungen nordostwärts und folgt der Krete hinüber zu P. 1987. Weiterhin auf dem Grat steil hinunter, auf schmalem Pfad um einige Felsaufbauten herum und wieder hinauf zur Hohmad. Anschliessend führt der Weg – noch immer abwechslungsreich – durch die Sonnenflanke, leicht unterhalb der Gratschneide, zum Höch Dossen (1885 m).

Höch Dossen - Flüeli-Ranft

Nach dem Höch Dossen wechselt man in die Schattenseite, quert steile Wiesen und Wald, dreht um einige Felsen herum und folgt erneut dem Grat hinunter zum Dössli. Kurz darauf gelangt man zu einer grossen Weide, wo man vergebens nach Wegmarkierungen sucht – und direkt auf das Alpgebäude von Oberbüelen (1378 m) zusteuert. Allmählich werden die Markierungen ein bisschen deutlicher und führen nach Unterbüelen. Von dort nordwärts hinab via Barfeld und Oberhus nach Flüeli (727 m).

Zusatzinformationen

Ausgangspunkt

Stöckalp (1071 m)

Endpunkt

Flüeli-Ranft, Dorf (727 m)

Zeit

Stöckalp – Wandelen 3 Std. 15 Min.

Wandelen – Höch Dossen 1 Std. 15 Min.

Höch Dossen – Flüeli Ranft 1 Std. 45 Min.

Schwierigkeit / Material

Die Hauptschwierigkeiten befinden sich am Arnigrat mit einigen kurzen, leicht ausgesetzten Stellen. Markierungen sind auf weiten Strecken Mangelware – man vermisst sie jedoch kaum, da der Weg logisch der Krete folgt und ab Dössli die grossen Alpgebäude direkt ansteuert.

Der Aufstieg von der Stöckalp nach Stepfen führt durch steilen Wald und ist mit einigen Holztreppen, Drahtseilen usw. versehen, aber nicht ausgesetzt.

Wegpunkte
Nachbargipfel

Heitlistock (2145 m)

Von P. 1970 auf dem Grat zwischen Bocki und Heitlistock über den grasigen Grat zum Gipfel – und weiter über den Grat auf undeutlichen Pfadspuren hinab zu P. 1964 (Mehraufwand ca. 30 Min.).

Autor / Autorin

Remo Kundert

Remo Kundert ist Wanderleiter und Inhaber des Wanderreiseveranstalters per pedes bergferien. Nebenbei arbeitet er als freischaffender Fotograf und Alpinjournalist. Als Autor hat er zahlreiche Hüttenführer, Alpin- und Familienwanderbücher (mit-)verfasst.

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