SAC-Hütten 2016

Jubiläum der Monte-Rosa-Hütte Das hochalpine Pilotprojekt feiert bereits seinen 10. Geburtstag

Die Monte-Rosa-Hütte glitzert wie ein Kristall, wenn die letzten Sonnenstrahlen von den Photovoltaik-Fassade reflektiert werden. Vor zehn Jahren wurde die SAC-Hütte eingeweiht mit dem Traum, eine hochalpine Hütte autark zu betreiben. Was ist von dieser Vision geblieben?

Hoch über dem Grenzgletscher ob Zermatt auf fast 2900 Meter über Meer steht die neue Monte-Rosa-Hütte (MRH) – die so neu eigentlich gar nicht mehr ist. Im Sommer 2019 wurde sie bereits zehn Jahre alt. Dennoch sprechen viele Alpinistinnen und Wanderer immer noch von der «neuen» Monte-Rosa-Hütte. Das hat wohl mehr mit ihrer Technologie als mit ihrem tatsächlichen Alter zu tun. Denn neu war sie 2009, ein Pilot- und damit Forschungsprojekt der ETH-Zürich, vor allem hinsichtlich der Haustechnik. 

Die MRH muss unter extremen klimatischen Bedingungen funktionieren. Eine SAC-Hütte im Hochgebirge mit dem ehrgeizigen Ziel, fast autark betrieben zu werden. Was ist von dieser damaligen Vision geblieben? Und bewähren sich die technischen Innovationen? Lassen sich die gewonnenen Erkenntnisse zu ihrer Nachhaltigkeit, Energieeffizient und ihrem Konsum nutzen? Der vor kurzem auf dem Portal von Swiss-Architects publizierte Beitrag geht auf Spurensuche und liefert spannende Antworten auf diese Frage. Und wagt einen Blick in die Zukunft. 

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