Marianne Fatton und Arno Lietha gewinnen Sprint-Gesamtklassement Schweiz ist erfolgreichste Sprint-Nation der Saison

Beim Weltcup-Finale in Madonna di Campiglio (ITA) feiert Arno Lietha einen weiteren Weltcupsieg in seiner Paradedisziplin Sprint. Marianne Fatton wird starke Dritte. Dank ihrer fantastischen Leistungen während der gesamten Saison, küren sich die beiden auch gleich zu den Gewinnern des Weltcup-Gesamtklassements in der Disziplin Sprint.

Nach vier Weltcup-Stationen startete heute das grosse Weltcupfinale am Fusse der Brenta-Dolomiten in Madonna di Campiglio (ITA). Auf dem Programm stand zum Auftakt ein Sprintrennen, bei dem das Schweizer Team wie erwartet enorm stark auftrat.  

Königin des Sprints

Diese Saison feierte die Neuenburgerin Marianne Fatton bereits zwei Weltcupsiege sowie einen 2. Platz  in ihrer Paradedisziplin Sprint. Anfang März verteidigte sie an den Weltmeisterschaften erfolgreich ihren Titel und gewann erneut Gold. Der Siegeszug der Schweizerin gipfelte im heutigen Rennen, bei dem sie dank ihrem 3. Schlussrang auch gleich das Gesamtklassement für sich entscheiden konnte.

Marianne Fatton
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Ich bin 100% zufrieden mit meinem heutigen Resultat. Beim letzten Rennen der Saison macht sich die Müdigkeit spürbar, aber ich wollte nochmals Vollgas geben, damit es mir nach 2019 wieder für das Gesamtklassement reicht.
Marianne Fatton
Sprint-Weltmeisterin

Die heutige, eher kurze Rennstrecke kam auch Arno Lietha (Fideris GR) sehr entgegen. Der 22-Jährige stand diese Saison bereits zweimal zuoberst auf dem Sprintpodest und lief einmal auf Rang 2. Vor dem heutigen Wettkampf ging der Schweizer mit grosser Spannung an den Start, denn nur gerade neun Weltcuppunkte trennten ihn von Thibault Anselmet (FRA) im Gesamtklassement. Arno Lietha hielt dem Druck stand, zeigte ein starkes Finale und überquerte als Erster die Ziellinie. «Ich habe mein grosses Ziel, das Sprint-Gesamtklassement zu gewinnen, erreicht. Das freut mich extrem», meinte Lietha, der mit seinem heutigen Sieg gleichzeitig auch die Wertung der U23 Men gewann.

Matteo Favre zum ersten Mal zuoberst auf Weltcuppodest

Der U20 Athlet Matteo Favre (Sion VS) stand diese Saison in Martell (ITA) zum ersten Mal überhaupt auf dem Weltcuppodest. Heute lief er beim Weltcupfinale gar zu seinem ersten Sieg. Ebenfalls aufs Podest sprintete Tobias Donnet (Troistorrents VS), welcher Dritter wurde. Nach ihren Weltcupsiegen in Adamello (ITA) und Martell (ITA) gewann Caroline Ulrich (La-Tour-de-Peilz VD) auch das heutige Sprintrennen.  

SAC Swiss Team dominiert Sprint-Gesamtklassement

Bis auf die Kategorie U23 Women, bei der diese Saison keine Schweizer Athletin startete, gewinnt das SAC Swiss Team in sämtlichen Kategorien das Gesamtklassement in der Disziplin Sprint: Marianne Fatton (Senior Women), Arno Lietha (Senior Men und U23 Men), Caroline Ulrich (U20 Women) und Léo Besson (U20 Men).

 

Resultate ISMF Weltcup Madonna di Campiglio - Sprint

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