Meisterschaftsrennen vorläufig nur mit Profi-Athleten Breitensportler müssen sich zum Jahresbeginn noch etwas gedulden

Die Kommission Ski Mountaineering hat entschieden, den Empfehlungen von Swiss Olympic zu folgen und die Vertical-Schweizermeisterschaft in Veysonnaz vom 9. Januar wie geplant durchzuführen. Aufgrund der aktuell geltenden, Corona bedingten Weisungen des Bundes sind jedoch nur Athletinnen und Athleten mit Profi-Status, oder solche, die im Besitz einer Swiss Olympic Card sind, startberechtigt.

Die Kommission Ski Mountaineering hat zudem folgende drei Entscheide gefällt:

  • Die Schweizermeisterschaft in der Disziplin Vertical, welche am 9. Januar in Veysonnaz stattfindet, wird nicht als Wettkampf des SAC Swiss Cup gewertet.
  • Eine Gesamtwertung für den SAC Swiss Cup erfolgt 2021 nur, wenn bis Ende Saison mindestens drei Rennen für Breitensportler durchgeführt werden können. Sollten weniger Rennen stattfinden, wird der SAC Swiss Cup 2020/21 annulliert.
  • Finden weniger als drei Rennen statt, so behält die erworbene Rennlizenz automatisch ihre Gültigkeit für die Saison 2021/22.

Abgesagte Meisterschaften werden wenn möglich nachgeholt

Die geplanten Schweizermeisterschaften vom 16. und 17 Januar in den Disziplinen Sprint und Einzelrennen auf der Klewenalp wurden Corona bedingt bereits abgesagt. Zusammen mit den Swiss Cup-Organisatoren ist der SAC bestrebt, dass die Wettkämpfe wenn möglich zu einem späteren Zeitpunkt in anderen Destinationen nachgeholt werden können. Idealerweise sind dann wie gewohnt alle Skitourenrennläuferinnen und -läufer startberechtigt.

Im Hinblick auf die internationale Saison der Profi-Athletinnen und Athleten wären die Rennen auf der Klewenalp nebst den Meisterschaften in Veysonnaz wichtige Wettkämpfe für die Standortbestimmung und dienten als Selektionsgrundlage. Das SAC-Regionalzentrum Ski Mountaineering Ost unter der Leitung von André Müller (Trainer des RZ) hat sich bereit erklärt, am 16. und 17. Januar interne Ersatzwettkämpfe durchzuführen. Auch bei diesen Rennen sind gemäss der Vorgaben des Bundes jedoch nur für Profi-Athleten startberechtigt.

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