Nun kann sie sich wieder sehen lassen, die wohl berühmteste Nordwand der Welt - zumindest ihr Einstieg. Der Nachwuchs der JO Grindelwald hat im abwegigen Gelände tonnenweise Material und Abfall zusammengesammelt.

Fast drei Tonnen Unrat haben die jungen Bergsteigerinnen und Bergsteiger der JO Grindelwald Ende Oktober am Fuss der Eigernordwand gesammelt. "Es ist vor allem Holz und Metall aus den Zeiten des Baus der Jungfraubahn", sagt Martin Burgener, Verantwortlicher der SAC Jugend Grindelwald. Aber auch Altlasten von den unzähligen Besteigungen der Eigernordwand sowie von Rettungen aus eben dieser Wand - Abfall, der sich in den letzten 100 Jahren angesammelt hat.

Wegen der fortschreitenden Ausaperung ist unterhalb der Wand in den letzten Jahren immer mehr Abfall zum Vorschein gekommen. Die Bergung des Materials im schwer zugänglichen und zum Teil sehr steilen Gelände war nicht ganz unheikel - für den alpintechnisch sehr gut ausgebildeten Nachwuchs der JO Grindelwald aber ein Klacks. In BigBags verladen wurde der Müll mit Helikoptern zur nächstgelegenen Bergstrasse geflogen. Von da sorgten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gemeindewerkhofes in Grindelwald für eine fachgerechte Entsorgung.