Natur- und Landschaftsschutz machen nicht an Landesgrenzen halt. Grenzüberschreitende Nationalpärke zu schaffen, ist daher sinnvoll. Der SAC unterstützt deshalb neue Nationalpärke. Allerdings sind die Schutzbestimmungen für neue Schweizer Nationalpärke im internationalen Vergleich sehr rigid.

Der SAC fordert, dass Bergtouren im weglosen alpinen Gelände auch in Kernzonen künftiger Nationalpärke weiterhin frei möglich sein sollen. Dabei ist der SAC nicht gegen Einschränkungen des Betretungsrechts in wirklich empfindlichen Räumen, aber diese sollen nicht pauschal erlassen werden. 

Denn gerade diese rigiden Schutzbestimmungen gefährden nach dem versenkten Parc Adula weitere Nationalparkprojekte. Das wollen wir verhindern. Bundesrat und Behörden haben es in der Hand, bessere Voraussetzungen für die Akzeptanz von Nationalpärken zu schaffen - und dies, ohne das Schutzniveau relevant zu gefährden.