Kleiner Drusenturm | Swiss Alpine Club SAC

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Kleiner Drusenturm 2753 m Route archive

Von Norden gesehen eine sehr elegante Felsnadel, von Westen oder Osten (Carschinahütte) ein gestufter Felsgrat. Gipfelkreuz auf dem höchsten,

südlichen Zacken. Der stolze Zacken des Kleinen Drusenturms weist leider nicht so guten Fels auf, wie man es sich von anderen Rätikonwänden gewohnt ist. Die Südostwand wird dennoch auf der "Dietrich-Mader Führe" relativ oft durchstiegen. Trotz der Sanierung ist dies eine alpine Route, sie setzt Übung im Klettern in brüchigem Fels und einen Spürsinn für die richtige Linie voraus.

Der Grosse, Mittlere und Kleine Drusenturm sind in der LK unter dem Begriff Dri Türm zusammengefasst. Von der Prättigauer Seite sind der grosse und der mittlere Turm nicht zu sehen, denn die Riesenmauer zwischen Schweizertor und Drusator reicht nicht zu ihnen hinauf. Diese beiden Türme sind rein österreichisch. Als drei wahre Türme präsentieren sie sich dagegen von Norden: wuchtig als Zwillinge grosser und mittlerer Turm, als Nadel östlich etwas abgesetzt der kleine Turm. Unterhalb von grossem und mittlerem Turm liegt die «Sporerplatte», eine hell glänzende, dreieckige Kalktafel, deren talseitige Spitze sich in einer von einer umlaufenden Felswand gestützten Schrofen- und Rasenkuppe, der Gamsfreiheit, fortsetzt. Der kleine Turm ist von den beiden anderen getrennt durch das Sporertobel, eine breite Schuttrinne, die südlich des mittleren Turms beginnt und im Tiergarten, unterhalb der Gamsfreiheit, endet. Auf seiner Ostseite ist das Sporertobel durch einen Felskamm begrenzt, der sich auf halber Höhe zum Sporaturm aufschwingt und unten mit Felsstufen und Rasenbänken endet.

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