Der Weg zur Höhe

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Von Walter Zürcher

Früh leuchtet schon der Gipfel Morgenglühen dem Wandrer, der aus finstrem Tale steigt. Indes die Nacht sich fernen Meeren neigt, strebt er empor hoch über Flur und Flühen.

Der Höhe gilt sein redlich heisses Mühen, wo Stolz und Demut eins; da staunt und schweigt der Mensch, ob rauh sich Sturmes Grosse zeigt, ob tausendfach im Firn die Strahlen sprühen.

Wie sich die Grate zu den Gipfeln schwingen, so türmt das Leben stetig Jahr auf Jahr, und jede Stufe heischt ein neu Gelingen.

Denn keiner mangelt Hemmnis und Gefahr, und ohne Müh'lässt sich kein Ziel erzwingen: Stark sei der Schritt und frisch der Blick und klar.

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