Theod. Felber: Die Allmenden des alten Landes Schwyz

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S. Meisser: Mitteilungen über die bündnerischen Zeitschriften „ Der Sammler ", 1779—1784, und „ Der neue Sammler ", 1805—1812, und einige Mitarbeiter an denselben.

Beide Stückchen müssen uns natürlich mehr interessieren als die vorgenannten. Die kleine Arbeit des Professors am Polytechnikum, ein Separatabdruck aus der Festschrift der Geographisch-Ethnographischen Gesellschaft in Zürich, berührt sich mit den Studien, über welche ich in diesem Jahrbuch schon wiederholt referiert habe, und giebt eine gute Zusammenstellung der historischen Entwicklung der allemannischen Markgenossenschaft im Lande Schwyz und der öffentlich-rechtlichen Verhältnisse dieser Institution im heutigen Kanton Schwyz. Interessant ist besonders der Nachweis, daß der latente Gegensatz zwischen Schwyz und Arth, der sich in der Politik, Wahlen u.a. so oft spüren läßt, auf dem Gegensatz zwischen Ober- und Unterallmend als zwei getrennten Korporationen seit Jahrhunderten beruht. Eine Karte in 1: 200,000 ergänzt die willkommenen Aufschlüsse, welche die Broschüre bietet.

Der Staatsarchivar von Chur hat uns mit Übersendung seiner älteren Arbeit über die Mitarbeiter am „ Sammler " eine rechte Freude bereitet, und wir haben gerne Näheres über die schlichten Männer gehört, welche in aller Stille und in zum Teil recht böser Zeit ein gutes Stück Kulturarbeit in Bünden verrichtet haben. Dies um so mehr, weil die Mehrzahl derselben auch zu den Pionieren der Alpenforschung in diesen Gegenden gehören. Ausgehend von einer kurzen Geschichte der Ökonomischen Gesellschaft von Graubünden und ihrer beiden Publikationen, schildert uns Herr Meißer eingehend den Professor Martin Planta, den Dr. Joh. Georg Amstein, den Dekan Lucius Pol und Carl Ulisses v. Salis-Marschlins. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn Herr Meißer seine Studien auch auf andere Persönlichkeiten dieses Kreises ausdehnen würde.

Redaktion.

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