Akademischer Alpenclub Zürich: XIX. Jahresbericht

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Den 19. Jahresbericht eröffnet der Berichterstatter mit dem freudigen Hinweis darauf, daß zwei „ Alte Herren " des A.A.C.Z. im Kaukasus waren. Wer diese sind, habe ich oben ( pag. 241 ) gesagt. Der Bericht über ihre bedeutenden Leistungen füllt 9 Seiten des Jahresheftes von 1914. Die 5 vorhergehenden enthalten Neue Touren in den Schweizeralpen, welche ich im Jahrbuch 49, pag. 280 bis 281, 283—284 und 297 abgedruckt habe. Im übrigen gibt der 19. Jahresbericht, außer über interne Angelegenheiten des A.A.C.Z., wie Rechnungsabschlüsse der Spoerry-, Mischabelhütten- und Windgällenfonds und einige bescheidene Feste, Auskunft über das Erscheinen des Skiführers für das Silvretta- und Berninagebiet und die Tourenstatistik von 1914, in welcher zum erstenmal die Berichte der aktiven Mitglieder von denen der Alten Herren getrennt sind. Das Mitgliederverzeichnis weist 121 Namen auf. Den Beschluß macht eine Liste der in den ersten 20 Jahren des A.A.C.Z. verstorbenen Mitglieder, 12 im ganzen, von denen mindestens 8 den Tod durch Absturz im Gebirge gefunden haben. Geschmückt ist der 19. Jahresbericht mit einem Lichtdruck: Vom Aufstieg an der Baschkara- nordwand, und eröffnet wird er mit einigen poetischen Zeilen, überschrieben „ Glücke und den Klubbrüdern im Kiegsdienst ( in beiden Lagernzur Erinnerung gewidmet. Der 20. Jahresbericht wird eröffnet mit dem Bildnis des am 13. März 1915 auf einer militärischen Diensttour an der Furka in einer Lawine verunglückten Dr. med. Richard Weber. Es folgt ein ganz kurzes Resumé von Hans Morgenthaler über die 20 ersten Jahre des A.A.C.Z. und eine von dem Präsidenten abgefaßte, ebenfalls äußerst knappe Klubchronik für 1916, in welcher außer vom Tode des Dr. Weber von neuen Projekten für ein Klubheim ( am Mürtschenstock ?), das Ski- und Kletter-hütte zugleich wäre, die Rede ist. Erwähnt werden 5 Projektionsvorträge, welche vom 5. November 1915 bis 12. Juni 1916 gehalten wurden. Der Jahresbericht der H. V. C. konstatiert, daß eine projektierte Bewirtschaftung der Windgällenhütte an dem Widerstand der Urnerbehörden scheiterte, daß die Rechnungsabschlüsse der verschiedenen Hüttenfonds normale sind, die Frequenz der Windgällenhütte von 416 ( 1914 ) auf 432 Personen ( 1915 ) gestiegen, die der Mischabelhütte von 104 ( 1914 ) auf 54 Personen ( 1915 ) gesunken ist. Die vergleichende Tourenstatistik von 1914 und 1915 zeigt nur leichte Schwankungen. Sie beweist, daß trotz vieler Abhaltungen durch Militärdienst ( gelegentlich sogar in demselben ) von den Mitgliedern tüchtig gearbeitet wurde. Dies bewiesen auch die „ Neuen Touren des Jahres 1915 " in den Tessiner Alpen, dem Berner Oberland, den Glarner Alpen, die ich oben ( pag. 181/2 ) abgedruckt habe. Die Mitgliederzahl blieb mit 122 stationär. Als im Kriegsdienst abwesend werden 14, in Kriegsgefangenschaft 1 gemeldet.Redaktion.

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