Akademischer Alpenclub Zürich, XXII. Jahresbericht

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Akademischer Alpen-Club Zürich. XXII. Jahresbericht für das Jahr 1917. Buchspan> Kunstdruckerei Tschopp & Cie., Zürich.

Im Vergleich zu ihren Berner Kollegen, mit denen sie übrigens gute Beziehungen pflegen, haben die Zürcher von jeher einen größeren Bestand gehabt. Sie zählten bei Abschluß des Berichtes 1 Ehrenmitglied, 7 ordentliche Mitglieder, 2 außerordentliche ( beide im Kriegsdienst ) und 113 Alte Herren. Über die Windgällenhütte und die Mischabelhütte resp. deren Frequenz liegen Berichte aus den Jahren 1916 und 1917 vor. Danach wurde die erstere von 612 und 893 Personen, darunter 136 und 196 Damen, 7 und 14 Führern und Trägern besucht. Die letztere von 150 und 206 Personen, darunter 18 und 24 Damen, 45 und 50 Führern und Trägern. Unter den von der Windgällenhütte aus bestiegenen Gipfeln spielen Große und Kleine Windgälle, daneben das Schwarzstöckli die große Rolle. Bei der Mischabel-h fitte sind es Südlenzspitze und Nadelhorn. Der Fonds der Spörryhütte ist auf über 20,000 Fr. angestiegen; über die Verwendung ist noch nicht beschlossen. Das nach Aktivmitgliedern und Alten Herren getrennte Tourenverzeichnis und die 1916 mit 1917 vergleichende Tourenstatistik weisen schöne Leistungen und eine wieder zunehmende bergsteigerische Tätigkeit der A.A.C.Z.ler auf. Ihre neuen Touren von 1917 in den Berner, Urner, Glarner und Graubündner Alpen sind teils im Jahrb. LII, teils oben pag. 295 if. abgedruckt. Der A.A.C.Z. hat im Berichtsjahr zwei bewährte Mitglieder durch den Tod verloren. Dr. W. A. Keller erlag dem Typhus in Südrußland, C. Steiner wurde mit einem Begleiter am Bernina-Scerscengrat vom Blitze erschlagen ( siehe oben pag. 304 ). Das Bildnis des einen dieser Toten ( es ist ohne Unterschrift ) ziert als Photogravure den Jahresbericht.Redaktion.

Section Chaux-de-Fonds du Club Alpin Suisse, Bulletin annuel n° 27. Chaux-de-Fonds 1919.

Der wiederum sehr hübsch ausgestattete Jahresbericht dieser rührigen Sektion ist sehr lesenswert. Im offiziellen Teil wird zunächst berichtet über die Tätigkeit der Mac. ducas ( lire M[embres] A[ctifs] C[hauxfonniens] du C[lub] A[lpin] S[uisse] ), unter welchen wir auffällig vielen deutschen Namen begegnen. Es scheint, daß diese Mischung von Deutsch und Welsch, unter der Ägide des schweizerischen Vaterlandes, in den Neuenburger Bergen ein für den S.A.C. heilsames Produkt hervorgerufen habe. Der nämliche patriotische Geist durchweht auch die Berichterstattung über das am 7. Dezember 1918 abgehaltene Jahresbankett — das erste regelrechte seit 1913 — und die dabei gehaltenen Tischreden und vorgetragenen Gedichte-Die touristische Tätigkeit kommt auch in den Berichten über die 15 ausgeführten Sektionstouren zum Ausdruck. Die bedeutendste derselben führte 10.13. August 8 Teilnehmer von der Valsoreyhütte über den Grand Combin nach Chanrion und über Fionnay nach Hause.

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