Akademischer Alpenverein München. XXI. Jahresbericht

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Der A.A.V.M.ünchen zählte auf Ende Januar 1913 260 Mitglieder, gehört also numerisch zu den größeren dieser Gattung alpiner Vereine. Dementsprechend waren auch seine Leistungen in dem Berichtsjahr, dem letzten, von dem ich Kenntnis erhalten habe. Er konnte während desselben die erweiterte Hermann v. Barth-Hütte einweihen, eine ziemliche Zahl von Übungstouren ausführen und außerdem auf alpinem Gebiet eine fruchtbringende Tätigkeit entfalten. Ausführlich beschrieben werden neue Touren der Mitglieder im Allgäu, Wetterstein, Karwendel, Kaiser, in der Rosengartengruppe, den Sextener und Ampezzaner Dolomiten, dem Dachstein, dem Adamello. Die tabellarische Übersicht, welcher eine nach Mitgliedern alphabetisch geordnete Liste der erstiegenen Gipfel über 1500 m und der Paßübergänge vorangeht, weist in den Ostalpen 2210 besuchte Gipfel, darunter 32 Erstbesteigungen und neue Touren, 910 Wintertouren, 13 mit Führer ausgeführte auf. Auf die Westalpen ( Appenzell, Berner Oberland, Bernina, Gotthard, Graubünden, Montblanc, Savoyer und Walliser Alpen ) entfallen 153 Gipfel, 45 Wintertouren und 1 mit Führer. In Zentralasien und in den Japanischen Alpen wurde je 1 Gipfel bestiegen, im Riesengebirge deren 17, darunter 7 neue Routen. Die Vereinsbücherei umfaßte am Ende des Wintersemesters 532 Bände, 140 Karten und 30 Panoramen. Der Kassenbericht weist bei Mk. 3327.29 Einnahmen und Mk. 3143.55 Ausgaben einen Aktivsaldo von Mk. 184.34 auf und auch die Hüttenrechnung schließt rechnerisch mit einem Aktivposten, dem freilich noch ca. Mk. 1000 ungedeckte Baukosten gegenüberstehen. Der A.A.V.M.ünchen verlor durch Tod am 11. Mai 1913 einen hochverdienten Veteranen, Dr. Alois Zott, und zählte hervorragende Bergsteiger, wie Leuchs, Christa, Dülfer, f Dr. P. Preuß, Dr. von Saar, und Gelehrte, wie die Professoren Finsterwalder, Oberhummer und Rothpletz, zu seinen Mitgliedern.BedaMion.

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