Vorwort

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Die Herausgabe des Jahrbuches XXXVII hat sich gegenüber dem regelmäßigen Termin durch unvorhergesehene Umstände, namentlich durch den Nachdruck einer Anzahl Bogen, welchen die während des Druckes wachsende Mitgliederzahl des S.A.C. nötig machte, um eine immerhin kurze Zeit verschoben und trifft mit dem Beginn der dieses Jahr ungewöhnlich spät beginnenden Reisesaison so ziemlich zusammen.

Wir hoffen, daß einige unserer deutsch sprechenden Clubgenossen ihre Schritte dem Clubgebiet ( schweizerischer Teil der Mont Blanc-Gruppe ) zuwenden und daß sie dem Jahrbuch XXXVIII Artikel aus demselben anbieten werden. Auch dieses Jahr haben die französisch schreibenden Mitarbeiter dieses im wesentlichen doch deutschen Jahrbuchs die Redaktion herausreißen müssen, was das Clubgebiet betraf. Und doch ersah ich, als es zu spät war, aus den im April eingehenden Sektionsberichten, daß das Clubgebiet ziemlich fleißig begangen und sogar manches Neue darin gemacht worden war. Die Vernachlässigung dieser Rubrik war also nicht durch Stoffmangel bedingt.

Zu den Rubriken: Freie Fahrten und Abhandlungen habe ich nichts zu bemerken. Ich darf wohl sagen, daß sie reichhaltig und interessant sind, und danke allen, die zu diesem Resultate beigetragen haben. Einem unter ihnen, meinem jungen Freund Walther Flender, kann ich leider nur im Grabe danken.

Für die kleineren Mitteilungen habe ich recht gute Beiträge erhalten, und ich möchte bitten, diese Rubrik nicht gering zu achten und fleißig zu benützen. Für die „ Neuen Besteigungen in den Schweizeralpen " gilt die oben über das Clubgebiet gemachte Andeutung über Mangel an Angebot bei reichlich vorhandener Ware VIII in erhöhtem Maße. Der Redaktor ist hier auf die fremde Litteratur angewiesen, wenn er diese Rubrik nicht fallen lassen will, was doch schade wäre. Auffällig ist allerdings die darin zu Tage tretende Bescheidenheit der jüngern Bergsteiger. Vielleicht aber ist es etwas anderes.

In der Chronik habe ich dem Wunsche mehrerer Sektionen um Zusendung von Korrekturbogen nicht entsprechen können, weil sonst die Drucklegung noch mehr verzögert worden wäre.

In der Mappe werden die Leser gerne eine große schöne Arbeit von Herrn S. Simon finden. Sonst hatte ich für die artistischen Beilagen kein fertiges Material, was wieder dem Budget zu gute gekommen ist.

Mit Jahrgang XXXVII ist der Unterzeichnete wieder am Ende seiner vertragsmäßigen Austeilung als Redaktor angekommen und hält es daher für seine Pflicht, auf alle Fälle seinen Mitarbeitern, die ihm nun schon 10 Jahre lang die Mühe erleichtert, teilweise selbst zu einem Vergnügen gemacht haben, seinen herzlichen Dank auszusprechen. Für eine Neugestaltung der Publikationen des S.A.C. liegen Anträge und Projekte vor, welche den Gesamtverein mehr angehen als den Unterzeichneten. Was die Zukunft bringt, wird die Zukunft lehren. Wir hoffen aber, daß auch das zum Besten des S.A.C. ausfallen werde.

Bern, den 20. Juni 1902.

Dr. H. Dübi.

II

Clubgebiet

Jahrbuch des Schweizer Alpenclub. 37. Jahrg.

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