44. Geschäftsbericht des Zentralkomitees

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an die Abgeordnetenversammlung des Schweizer Alpenclub in Baden am 12. November 1912.

Mitgliederbestand.

Während die Zahl der Sektionen mit 58 sich gleichgeblieben ist, hat die Zahl der Mitglieder wieder eine bedeutende Vermehrung erfahren. Diese betrug am 30. Juni 1911: 11,925, bis am 30. Juni 1912 ist sie auf 12,880 gestiegen, hat also innerhalb eines Jahres eine Steigerung von 965 erfahren.

Clubvermögen.

Die Rechnung vom Jahre 1911, veröffentlicht in der „ Alpina " vom 1. April 1912, schließt mit einem Einnahmenüberschuß von Fr. 2115. 39 ab und die Bilanz zeigt eine Vermögensvermehrung um Fr. 1164. 74. Das Vermögen des S.A.C. betrug am 31. Dezember 1911 Fr. 67,835.21.

Nach dem für das laufende Jahr aufgestellten Voranschlag haben wir einen Einnahmenüberschuß von Fr. 2710. vorgesehen. Die wirklichen Ausgaben werden voraussichtlich die Zahlen des für 1912 aufgestellten Voranschlages übersteigen. Die lange Krankheit und der Tod unseres ständigen Sekretärs, Herrn F. Eggimann, haben große unvorhergesehene Ausgaben verursacht. Viele Arbeiten waren liegen geblieben und mußten unter Anstellung von zwei Aushülfen nachgeholt werden. Dazu war die Registratur und die Aktenaufbewahrung so unvollkommen, daß unumgänglich eine Vervollständigung des Bureaumobiliars eintreten mußte. Auch ist möglich, daß der Posten Drucksachen eine kleine Erhöhung erfährt durch die Herausgabe der Karte „ Clubhütten-Bebauungsplan ". Überdies glaubte das Zentralkomitee nach dem Tode Eggimanns im Sinne der Gepflogenheiten des S.A.C. zu handeln, indem es der mit einem Kinde zurückgebliebenen Witwe den Nachgenuß des Gehalts für drei Monate bewilligte.

Ungeachtet aller dieser Extraausgaben glauben wir doch, es werde auch für das Jahr 1912 ein dem Budget annähernd entsprechender Einnahmenüberschuß verbleiben, nachdem wir die Reservestellung für das alpine Museum mit zirka Fr. 8000 dotiert haben werden.

Huberfonds.

Der Huberfonds wies am 31. Dezember 1911 ein Vermögen von Fr. 34,154. 70 auf. Dabei waren Fr. 6062. Spenden von anderer Seite, die gemäß Beschluß des Zentralkomitees dem Führer- und Trägerunterstützungsfonds einverleibt werden mußten. Weiter gehen Fr. 450. ab, welche an Hinterbliebene von verunglückten Führern bezahlt worden sind. Demnach beträgt er ohne die für 1912 noch auflaufenden Zinsen nur noch Fr. 27,642. 70.

Führer- und Trägerunterstützungsfonds.

Der kleine Unterstützungsfonds stand Ende 1911 auf Fr. 1095.80. Seither sind ihm durch Übertrag aus dem Huberfonds die oben erwähnten nicht dorthin gehörenden Fr. 6062. zugekommen. Weiter wurden ihm von verschiedenen Seiten im ganzen Fr. 1372. 90 als Legate zugewiesen. Wir benutzen hier gerne nochmals die Gelegenheit, um den hochherzigen Gebern verbindlichst zu danken.

Jahrbuchvermögen.

Am Ende des Jahres 1911 stand das Vermögen des Jahrbuchfonds auf Fr. 13,220.75. Trotzdem auch im Jahre 1912 auf das Jahrbuch vollste Sorgfalt verwendet und, ohne die großen Kosten zu scheuen, das künstlerisch wertvolle Tödipanorama als Beilage gegeben wurde, wird der Jahrbuchfonds wahrscheinlich doch noch eine kleine Vermehrung erfahren.

Solvaystiftung.

Dieser Fonds, der nun endlich bald für den Bau des Refuge Solvay am Matterhorn zur Verwendung kommen wird, steht gegenwärtig, die Zinsen vom laufenden Jahr inbegriffen, auf Fr. 22,076. 90.'Britanniahüttenfonds.

Dieser Fonds ist uns von der Vereinigung englischer Mitglieder des S.A.C. zum Zwecke des Baues einer Clubhütte am Hinter Allalinhorn übergeben worden.

Er betrug am 31. Dezember 1911 Fr. 15,349. 90. Während des laufenden Jahres hat uns die gleiche Vereinigung weitere Fr. 3530. 60 zukommen lassen und es sind auch entsprechende Zinsen aufgelaufen. Dagegen hatten wir der den Bau leitenden Sektion Genf vor und seit der bereits erfolgten Kollaudation Vorschüsse im Betrage von Fr. 17,000. zu leisten.

Fonds für das schweizerische alpine Museum.

Dieser Fonds wird durch die Zentralkasse innert drei Jahren je nach verfügbaren Mitteln bis auf Fr. 25,000 geäufnet. Gegenwärtig besteht er aus einer Obligation von Fr. 1000 vom Vorschuß 1911.

Versicherungswesen. Führerversicherung.

An die Führerversicherung hat die Zentralkasse im laufenden Jahre Fr. 9805. 70 beizutragen.

Es haben sich 771 Führer im ganzen für Fr. 2,981,000 versichert. 1910 hatte die Zentralkasse an 797 Policen mit Fr. 2,863,000 Versicherungssumme Fr. 9425. 70 zu leisten. Der Mehrbetrag des Prämienanteiles pro 1911 ist also auf die Erhöhung der Versicherungsbeträge ( unter Fr. 4000 ), nicht auf die Steigerung der Führerzahl zurückzuführen.

Clubhüttenversicherung.

Das Zentralkomitee hat alle Clubhütten des S.A.C., welche nicht bei kantonalen Versicherungsanstalten gedeckt werden, in zwei Kollektivpolicen bei den Gesellschaften „ Bâloise " und „ Helvetia " bis 1916 versichert.

Diese Neuerung hat die Vorteile, daß dem Zentralkomitee die Kontrolle der Hüttenversicherung erleichtert, eine kleine Prämienreduktion erzielt und den Sektionskassieren die Mühe der Prämienzahlung und Rückforderung von der Zentralkasse erspart wird.

Neue Hütten des S.A.C. können durch Nachtrag zur bestehenden Police jederzeit bei der einen oder andern Gesellschaft versichert werden. Auch diese Nachträge werden jeweilen durch das Zentralkomitee besorgt.

Staatliche Versicherungsanstalten bestehen in den Kantonen Bern und Glarus und vom 1. Dezember 1912 an in Graubünden.

Vielleicht läßt sich noch eine Vereinfachung in der Prämienverrechnung mit den kantonalen Versicherungsanstalten erzielen.

Auch die Mobiliarversicherung für die betreffenden Hütten wird womöglich durch Sammelpolicen geregelt.

Freiwillige Hochtourenversicherung.

Das Zentralkomitee hat auf Ende des Jahres 1912 den Vertrag mit den Gesellschaften „ Zürich " und „ Winterthur " über die Prämienzuschläge für die Hochtourenversicherung gekündet, bezw. mit einigen Modifikationen erneuert. Mit seinen bisherigen Ansätzen und Bedingungen bot der Vertrag den Mitgliedern unseres Verbandes kaum nennenswerte Begünstigungen. Bei der Erneuerung des Vertrages sind in einzelnen Positionen namhafte Prämienreduktionen von den Gesellschaften zugestanden worden. Einen wesentlichen Vorteil involviert auch die Vertragsbestimmung, daß in der Hochtourenversicherung das Risiko des Skifahrens, Schlittelns und des Bobsleigh-fahrens ohne weiteres eingeschlossen ist. Die bereits bestehenden Einzelversicherungen können den neuen Bedingungen entsprechend abgeändert werden.

Der Vertrag enthält auch die Prämienansätze für eine selbständige Hochtourenversicherung ohne Anschluß an eine gewöhnliche Unfallpolice.

Der neue Vertrag wird in der „ Alpina " und im nächsten Clubkalender erscheinen und auch der offiziellen Sammlung des S.A.C. einverleibt.

Obligatorische Tourenversicherung aller Mitglieder.

Als eine neue Institution will das Zentralkomitee die obligatorische Versicherung aller Clubmitglieder ins Leben rufen. Nach längeren Verhandlungen mit verschiedenen Gesellschaften hat es mit der „ Assicuratrice Italiana " einen Präliminarvertrag über diesen Gegenstand mit Vorbehalt der Genehmigung der Abgeordneten Versammlung abgeschlossen.

Das Zentralkomitee glaubt mit dieser Vorlage eine sachgemäße und für die Mitglieder und deren Angehörige wohltätige Einrichtung zu schaffen. Gegen eine jährliche Prämie von Fr. 1. 65 würden die Mitglieder gegen Tourenunfälle gewöhnlicher Art für Fr. 5000 im Falle des Todes und bleibender Invalidität versichert.

Die Abgeordnetenversammlung wird, sofern der Antrag Anklang findet, zu entscheiden haben, ob die Prämie ganz oder teilweise von den Mitgliedern zu erheben ist.

Führerwesen.

Zu Anfang der Sommersaison fanden zwei Führerkurse statt. Der eine mit 32 Aspiranten wurde von der Sektion Monte Rosa in Sitten, der andere mit 20 Aspiranten von der Sektion Bernina in Pontresina abgehalten. Das Zentralkomitee war durch den Delegierten für das Führerwesen bei den Schlußinspektionen vertreten. Diese erbrachten den Beweis, daß in beiden gut organisierten und geleiteten Kursen unter vorzüglicher Instruktion, trotz der verhältnismäßig kurzen Ausbildungszeit, sehr befriedigende Resultate erreicht worden waren. Es konnten dann auch alle Aspiranten, mit Ausnahme eines Teilnehmers am Walliserkurse, patentiert werden.

Im Oktober des laufenden Jahres wird die Sektion Gotthard noch einen Führerkurs abhalten. Sie gedenkt hierbei, nach Absolvierung des reglementarischen Unterrichts, den Aspiranten in einem anschließenden viertägigen Kurs Gelegenheit zur besseren Ausbildung in alpinem Skifahren zu bieten.

Diese Idee, die den Zweck verfolgt, auch für Wintertouren brauchbare und zweckmäßige Führer heranzubilden, dürfte allseitig lebhaft begrüßt werden.

Mit den verschiedenen Walliser Fuhrerkorporationen, die den seinerzeit von der Regierung des Wallis, dem S.A.C. und den Führern vereinbarten Tarif nicht anerkennen wollen, sind auch in diesem Jahre von der hierfür bestimmten Kommission Verhandlungen gepflogen worden. Es wurde dem Zentralkomitee in bestimmte Aussicht gestellt, daß diese leidige Angelegenheit noch diesen Herbst eine beide Teile befriedigende Erledigung finden werde.

Das Zentralkomitee hatte sich auch im Berichtsjahre zu wiederholten Malen mit Reklamationen zu beschäftigen, die von Touristen gegenüber patentierten Bergführern erhoben worden waren. Da eine genaue Kenntnis des ganzen Sachverhaltes unerläß- lich ist, um'zu einem gründlichen und gerechten Urteil kommen, so wären wir den betreffenden Sektionen, denen jeweils die Einvernahme der angeschuldigten Führer und die möglichst genaue Ermittlung der Tatsachen übertragen werden muß, sehr dankbar, wenn sie uns ebenso energisch und prompt an die Hand gehen würden, wie das in einem Falle die bernische Führerprüfungskommission getan hat. Zur Ehre unserer Führerschaft darf gesagt werden, daß die gegen dieselbe erhobenen Anklagen durchaus nicht immer begründet waren.

Alpines Bettungswesen.

Seit dem Erscheinen des letzten Jahresberichtes wurden Subventionen an die nachstehenden neugegründeten Rettungsstationen ausgerichtet:

1. Sektion Toggenburg für Rettungsstation Unterwasser.

2. Sektion Lägern für Rettungsstation Realp.

3. Sektion Gotthard für Rettungsstationen im Kanton Uri.

4. Beitrag an Rettungsstation Eigergletscher.

Beträchtliche Auslagen erwachsen der Zentralkasse durch notgedrungene Übernahme der Kosten einzelner Rettungsaktionen. Wir hoffen, daß durch die Bestimmungen des neuen Reglements für die Zukunft der Einzug von den Beteiligten eher gewährleistet werde. Denn wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, daß die Beteiligten bei gutem Willen zum Teil ganz gut für die erwachsenen Kosten hätten aufkommen können.

Rettungsaktionen wurden im Berichtsjahr eine große Zahl ausgeführt, und es haben sich die verschiedenen Stationen als segensreiche humane Einrichtung bestens bewährt, indem in verschiedenen Fällen junge Menschenleben vor dem sicheren Tod gerettet werden konnten.

Zu bedauern ist, daß der vorgeschriebene Rapport an das Zentralkomitee häufig unterbleibt. Dieses erhält oftmals einzig durch die Zeitung Kenntnis von abgegangenen Rettungsexpeditionen. Auch die telegraphische Anzeige an die Unfallversicherungs-gesellscbaft ist gelegentlich unterblieben. Wir wollen hier nicht versäumen, auf die eventuell schwerwiegenden Folgen von solchen Unterlassungen hinzuweisen.

Auf Grund unserer Erfahrungen haben wir den alten Entwurf einer Organisation für das alpine Rettungswesen zu einem Reglement umgearbeitet, welches der nächsten Abgeordnetenversammlung vorgelegt werden soll. Wir hoffen dadurch verschiedenen Übelständen, die sich bei der bisherigen Organisation gezeigt haben, erfolgreich begegnen zu können. Das humane Werk des alpinen Rettungswesens möge durch den weiteren Ausbau dem S.A.C. immer mehr zur Ehre gereichen.

Die im letzten Geschäftsbericht angekündete Neuauflage von Dr. Bernhards Samariterbüchlein konnte verschiedener Umstände wegen noch nicht zur Ausgabe gebracht werden. Der Verfasser hofft jedoch, dasselbe für die nächste Wintersaison zur Ausgabe zu bringen. In zweckentsprechender Art und Weise wird dasselbe noch ein neues Kapitel, die Skiunfälle betreffend, enthalten.

Inspektionen von Rettungsstationen wurden im Berichtsjahr in größerer Zahl durchgeführt, nämlich in Glarus die Rettungsstationen: Obstalden, Näfels, Glarus, Schwanden, Elm und Linthal; ferner die Rettungsstation Eigergletscher, sowie die Rettungsstationen der Sektion Bernina und die Rettungsstation Meiringen. Sie sind, wie auch im Vorjahr, leider nicht durchwegs befriedigend ausgefallen. Eine etwas straffere Organisation und regelmäßige Inspektionen tun dringend not.

Publikationen.

Jahrbuch. Band 47 des Jahrbuches ist in einer Auflage von 10,100 Exemplaren gedruckt worden. Leider verzögerte sich dessen Versendung zum Teil erheblich, einmal weil schon beim Druck eine kleine Verspätung eingetreten war, sodann weil einzelne Sektionskassiere uns nur sehr ungenaue Adressenverzeichnisse zur Verfügung gestellt hatten, endlich aber auch, weil sich unser neues Bureaupersonal infolge der bekannten Vorgänge noch nicht völlig in die Geschäfte eingearbeitet hatte.

Dem Jahrbuch war neben dem Panorama der Campo Tencia-Gruppe von Patocchi auch der erste Teil des Tödipanoramas von A. Boßhard in Winterthur beigegeben, das, soweit wir hörten, überall eine freudige Aufnahme fand. Die Frage der Herausgabe dieses Panoramas war schon seit zirka 8 Jahren schwebend. Um sie womöglich einer Lösung entgegenzuführen, knüpften wir mit Herrn A. Boßhard neue Unterhandlungen an, und es gelang uns, durch Abschluß eines Vertrags mit ihm sowohl, als mit den Herren Hofer & Cie., A.G. in Zürich, die Herausgabe des ersten Sechstels des Panoramas zu sichern. Leider hat sich aber der Verkehr mit Herrn Boßhard, trotz weitgehenden Entgegenkommens von unserer Seite, in der Folge so unangenehm gestaltet, daß wir es vorzogen, ihn gänzlich abzubrechen und von der Publikation weiterer Teile abzusehen.

Ob ein späteres Zentralkomitee dessen Herausgabe wieder aufnehmen und fortsetzen will, bleibt ihm überlassen. Vertragliche Bestimmungen sichern ihm vollständig freie Bahn und unbeschränkte Handlungsfreiheit.

Echo des Alpes. Infolge der Erhöhung des Preises des „ Echo des Alpes " für Mitglieder und Nichtmitglieder hat dessen Rechnung im abgelaufenen Jahre sich wesentlich günstiger gestaltet. Diese schließt zwar immer noch mit einem Defizit, das aber nur 95 Cts. beträgt und aus den Zinsen des Reservefonds gedeckt worden ist.

Es steht zu hoffen, daß infolge der namhaften Vermehrung der Mitgliederzahl der französischen Sektionen die Rechnung künftig noch günstiger abschließt. Der in der Verwaltung des Zentralkomitees befindliche Reservefonds ist durch Zuschlag der Zinsen von Fr. 884. 20 auf Fr. 897. 20 angewachsen.

Alpina. Die Jahresrechnung der „ Alpina " pro 1911 schließt mit einem Defizit von Fr. 8454., stellt sich somit, dank des Mehrertrages der Annoncen, um Fr. 291.85 günstiger als im Jahr 1910, obgleich die Auflage nach und nach von 12,000 auf 12,800 Exemplare erhöht wurde.

Ein oft ausgesprochener Wunsch, es möchte der Inseratenteil vom Textteil getrennt, resp. jener um diesen herum geheftet, und die „ Alpina " aufgeschnitten versandt werden, wird mit Beginn des nächsten Jahres erfüllt werden. Die Befürchtung, es lasse sich diese Neuerung nur unter erheblichen finanziellen Opfern für den S.A.C. bewerkstelligen, hat sich als übertrieben erwiesen.

Infolge der unter den drei größten in der Schweiz vertretenen Annoncenfirmen eröffneten Konkurrenz ist es uns möglich geworden, einen sehr günstigen, allerdings erst mit Beginn des Jahres 1914 voll in Kraft tretenden Vertrag über die Annoncenpacht abzuschließen, so daß wir hoffen dürfen, den durch den Druck, das Heften und Aufschneiden verursachten Mehrauslagen werden auch erhebliche Mehreinnahmen gegenüberstehen.

Durch diese Änderung ist auch eine Revision des Vertrages über den Druck und die Expedition der „ Alpina " nötig geworden.

Clubführer.

Die zweite Auflage des Clubführers durch die Glarner Alpen, verfaßt von Prof. Dr. Näf-Blumer, ist Mitte Juli 1912 erschienen und konnte an die Subskribenten noch knapp auf jene Zeit, wo in normalen Jahren die Hochtouren beginnen, versandt werden.

Obwohl wir an Hand der Mitgliederverzeichnisse der Sektionen die 38 Adressen verstorbener oder ausgetretener Mitglieder ausgemerzt hatten, sind doch von 353 Vorausbestellungen 60 zurückgekommen. Diese Erscheinung ist unangenehm und finanziell schädigend. Im ganzen sind bis 1. September 950 Exemplare des Glarnerführers abgesetzt worden. Die Auflage beträgt 2000, der Maschinensatz ist um bil- ligen Zins für 1—5 Jahre gemietet und es kann daher ein Nachdruck sehr rasch erfolgen.

Für Band II des Clubführers Geologische Wanderungen von Prof. Dr. Weber ist ein Vertrag abgeschlossen worden, nach welchem das Manuskript auf Ende Dezember 1912 druckfertig abgeliefert werden soll. Die Klichees für die reichhaltige Illustration sind schon zum größten Teil erstellt. Der Absatz von Band I läßt sehr zu wünschen übrig; wir hoffen, daß er bei Band II und III, die die Alpen umfassen, ein besserer werde, als gutes Zeugnis für das wissenschaftliche Interesse der Mitglieder des S.A.C.

Die Spezialkommission für Herausgabe eines Clubführers durch Graubünden versammelte die Chefredaktoren der einzelnen Abschnitte am 14. Januar 1912 zu einer gemeinsamen Sitzung in Chur. Es fand hierbei eine definitive Abgrenzung der einzelnen Gebiete und deren Verteilung unter die Bearbeiter statt. Im weitern wurden die allgemeinen Grundzüge festgelegt, die bei den Tourenbeschreibungen als Richtlinie gelten sollen. Die Herren Mitarbeiter haben die Sommermonate zu ihren praktischen Studien verwendet; das Ergebnis ihrer Arbeit wird in einer im Spätherbst abzuhaltenden gemeinsamen Sitzung zusammengestellt werden.

Das Zentralkomitee hat während einigen Jahren den Vertrieb der vom S.A.C. herausgegebenen Clubführer durch sein eigenes Bureau besorgen lassen. Diese Einrichtung brachte eine außerordentliche Mehrbelastung des ständigen Sekretärs und erschwerte die Kontrolle, ganz abgesehen davon, daß Miete und Dislokationskosten ganz wesentlich steigen mußten. Das Zentralkomitee hat sich daher veranlaßt gesehen, diese unpraktische Einrichtung wieder aufzuheben und mit Buchhandlungen Verträge über den Kommissionsverlag der verschiedenen Publikationen abzuschließen.

Clubhüttenbebauungsplan.

Die Vorarbeiten zum Clubhüttenbebauungsplan haben sich leider durch den langsamen Eingang der Vorschläge und Auskünfte so sehr verzögert, daß die von Kümmerly & Frey nach der Bereinigung sehr rasch erstellte Karte doch erst Mitte Juli erscheinen konnte. Sie wurde mit Nr. 14 der „ Alpina " vom 15. Juli allen Mitgliedern zugestellt. Nr. 18 enthält eine Ergänzung dazu. Die Gesamtkosten dieser Publikation belaufen sich auf Fr. 2431. 90 oder 18,7 Centimes per Exemplar.

Das Zentralkomitee hat den Grundsatz aufgestellt, und es ist demselben nie entgegengetreten worden, daß nunmehr andere Hüttenanmeldungen als solche erster Dringlichkeit nur dann vom Zentralkomitee der Abgeordnetenversammlung zur Subventionierung empfohlen werden, wenn keine noch nicht subventionierte Projekte erster Dringlichkeit pendent sind.

Clubhütten.

Während im Jahre 1911 sieben neue Hütten des S.A.C., der öffentlichen Benützung übergeben wurden, sind es im Berichtsjahre nur deren zwei: die von der englischen Vereinigung der C. Mitglieder in hochherziger Weise gestiftete, unter der Aufsicht der Sektion Genf stehende Britanniahütte am Hinterallalin und die Campo Tencia-Hütte der Sektion Ticino in der Berggruppe gleichen Namens. Die im letzten Geschäftsbericht erwähnte dringlich gewordene Vergrößerung der Kröntenhütte ist durchgeführt. Im weitem sind von den Sektionen Mythen und Einsiedeln neue bequeme Unterkunftsräume auf Liedernen- und Drusbergalp eingerichtet worden. Alle diese Schöpfungen wurden festlich eingeweiht und ließ sich das Zentralkomitee jedesmal durch eines seiner Mitglieder vertreten. Außer den angeführten Neu- und Ergänzungsbauten sind noch der Umbau der nun in den Besitz des S.A.C. übergegangenen Windegghütte der Sektion Bern, sowie die durch die letzte Delegiertenversammlung ebenfalls subventionierte Vergrößerung der Chanrionhütte der Sektion Genf zur Ausführung gelangt. Letztere beiden Hütten sind nach fertiggestellten Arbeiten von Mitgliedern des Zentralkomitees besucht worden und haben sich dieselben sehr befriedigt über die Neuerungen ausgesprochen. Von weiteren im Jahre 1912 vorgenommenen Reparaturen ist in erster Linie die gründliche Wiederinstandstellung der Mortèlhütte, Nr. 129 des Hüttenbebauungsplanes, zu nennen. Wie bekannt, weist die im Jahre 1899 erbaute Tschiervahütte im Rosegtal, wohl zufolge ihrer leichten Zugänglichkeit, den stärksten Besuch aller unserer Hütten auf. Es ist begreiflich, daß bei einer derartigen Überflutung durch Kurgäste der naheliegenden Fremdenzentren die eigentlichen Hochtouristen sich nicht heimisch fühlen können. Um nun so gut als möglich Abhülfe zu schaffen, wurde anläßlich der im Spätherbst 1911 vorgenommenen Inspektion der nahen gegenüberliegenden Mortèlhütte an Hand schon vorhandener Pläne über die Rekonstruktion derselben beraten. An die Voranschlagsumme von Fr. 2700 bewilligte das Zentralkomitee einen Beitrag von Fr. 1800 im Maximum. Mit Genugtuung können wir heute melden, daß die für Hochtouren im Roseggebiet sehr günstig gelegene Mortèlhütte nun als gut eingerichtetes, um 8 Schlafplätze erweitertes Alpenheim in neuem Gewande speziell den Hochtouristen zu Diensten steht. ( Die alte Mortèlhütte wurde im Jahre 1877 für die Summe von Fr. 1000 erstellt. ) Gestützt auf die gleichen Erwägungen soll auch die alte Bovalhütte nächstes Jahr so instand gesetzt werden, daß Touristen, welche das Getriebe einer stark frequentierten bewirtschafteten Hütte lieber meiden, darin behagliche Unterkunft finden können. Wir hoffen, damit geäußerten Wünschen entgegengekommen zu sein und wirklich vorhandene Übelstände so gut als möglich beseitigt zu haben.

Von der Gemeinde Zuoz im Engadin wurde dem S.A.C. durch die Sektion Bernina die Chamanna Raschèr ( Rascherhütte ), Hüttenbebauungsplan Nr. 137, mit Grund und Boden zum Geschenk angetragen. An diese Schenkung war die Bedingung geknüpft, daß die Sektion Bernina, eventuell der S.A.C., die Instandstellung und den künftigen Unterhalt der Hütte übernehme und dieselbe, wenn es einmal nötig werden sollte, auf eigene Kosten ausbaue. Der heutige Name soll der Hütte erhalten bleiben. Die Sektion Bernina hat die Übernahme der Hütte durch den S.A.C. warm befürwortet, und das Zentralkomitee hat durch einstimmigen Beschluß das Geschenk unter Verdankung an die Geberin angenommen. Die Rascherhütte liegt zirka 2600 m hoch am Fuße des Vadret d' Eschia. Sie dient als Ausgangspunkt ftir den Piz Kesch und die umliegenden Gipfel dieser Gebirgsgruppe; sie wird, mitten in einem schönen Skigelände liegend, also sowohl Touristen im Sommer, wie auch Skifahrern gute Dienste leisten. Durch eine bessere Einteilung und das Heben des Daches um zirka 50 cm kann die Zahl der Schlafplätze von 8 auf 16 erhöht werden. Die Gesamtkosten für Umbau und Neueinrichtung sind auf Fr. 3000 veranschlagt, an welche wir einen Beitrag von Fr. 1800 im Maximum zugesichert haben. Verschiedener Umstände halber wird es kaum mehr möglich sein, die Arbeiten noch diesen Herbst auszuführen; die bezügliche Ausgabe fällt also zu Lasten des Rechnungsjahres 1913.

Den Sektionen Bern und Moléson wurden je Fr. 100 als Beitrag für Ausstattung von Ski-Unterkunftsräumen auf Tschuggenalp bei Diemtigen und Chalet Niremont ob Châtel-St. Denis bewilligt.

Die Frage der Erstellung des Refuge Solvay, für welches ein Fonds seiner Verwendung harrt, steht unmittelbar vor ihrer Lösung. Nachdem der Staatsrat des Kantons Wallis, gestützt auf die Bestimmungen des Z. G. B., die nachgesuchte Erlaubnis zum Bau dieses Notasyls erteilt, Pläne und Hüttenreglement genehmigt hat, beauftragten wir Herrn Architekt Kalbermatten in Sion mit sofortiger Anhandnahme der Bauarbeiten. Die mehr als ungünstige Witterung dieses Herbstes war der Ausführung aber nicht förderlich. Immerhin hoffen wir bestimmt, im nächsten Jahresbericht die vollzogene Kollaudation des Refuge Solvay registrieren zu können.

Nicht viel weiter gediehen seit unserer letzten Berichterstattung ist dagegen die Angelegenheit des Umbaues der unteren Matterhornhütte. Die Sektion Monte Rosa hat sich zwar bereit erklärt, die Arbeiten ausführen zu lassen. Die Pläne sind ge- nehmigt, doch fehlt uns leider immer noch der Kostenvoranschlag. Wir geben die Hoffnung, auch dieses Traktandum unsern Nachfolgern als erledigt bezeichnen zu können, immer noch nicht auf.

Der Inspektion der Clubhütten durch Mitglieder des Zentralkomitees wurde auch seit unserem letzten Bericht volle Aufmerksamkeit geschenkt. Es sind teils im Spätherbst 1911, teils im Sommer 1912 folgende Hütten besucht worden: Barberine-, Julien Dupuis-, Orny-, Saleinaz-, Valsorey-, Panossière-, Chanrion-, Val des Dix-, Ber-tol-, Mountet-, Britannia-, Gspaltenhorn-, Schwarzegg-, Strahlegg-, Gleckstein-, Gauli-, Dossen-, Windegg-, Trift-, Krönten-, Etzli-, Drusberg-, Liedernenalp-, Grünhorn-, Fridolins-, Spitzmeilen-, Calanda-, Reinhard-, Sciora Albigna-, Tschierva-, Mortel-, Boval-, Aela-, Scesaplana- und Campo Tencia-Hütte, also im ganzen seit Beginn unserer Amtsdauer 50 Hütten. Auch die diesjährigen Inspektionen haben im ganzen ein gutes Resultat gezeitigt. Ein wenig mehr Reinlichkeit wäre da und dort noch wünschenswert. Den Sektionen wurde auch dieses Jahr von den Aussetzungen des In-spektors jeweilen schriftlich Kenntnis gegeben.

Zum erstenmal erschien dieses Jahr in der „ Alpina " eine Zusammenstellung über den Besuch der Clubhütten des S.A.C., für die Jahre 1910 und 1911. Während das Jahr 1910 eine Totalfrequenz von 24,472 oder durchschnittlich 394 Personen pro Hütte aufweist, steigt solche im Jahre 1911 auf 39,368 oder 570 Personen pro Hütte; die traurige Witterung des Sommers 1912 wird ohne Zweifel wieder einen ganz bedeutenden Rückschlag bringen. Sofern man Wert darauf legt, daß diese Hüttenstatistik in Zukunft regelmäßig nachgeführt und veröffentlicht werden soll, ist eine gewissenhafte Ausfüllung und rechtzeitige Einsendung der Hüttenberichtsformulare an das Zentralkomitee unerläßlich.

Zentralbibliothek.

Gegenwärtig ist ein neuer Katalog im Druck, der nächstens in hinreichender Anzahl den Sektionen zugestellt werden wird. Eine Anregung, die Frage der Verlegung der Bibliothek des S.A.C. in die Räume des projektierten alpinen Museums zu prüfen, haben wir abgelehnt. Unsere Bibliothek ist in der Stadtbibliothek Zürich gut untergebracht und wird dort musterhaft verwaltet. Wir hielten darum jede Änderung des gegenwärtigen Zustandes als einen durchaus unbegründeten Eingriff.

Im übrigen verweisen wir auf den Jahresbericht der Bibliothekkommission. Dieser, wie der Stadtbibliothek Zürich, sprechen wir auch an dieser Stelle unsern Dank aus für ihre vielfachen Bemühungen.

Zentralstelle für alpine Projektionsbilder.

Auch in der vierten Betriebsperiode ( 1911/12 ) erfreute sich die Zentralstelle einer regen Beteiligung von Seiten der Sektionen und Mitglieder des S.A.C., an welche im ganzen 2064 Bilder ausgeliehen wurden. Die Vorträge mit Lichtbildern finden in den Sitzungen der Sektionen je länger je mehr Eingang und bilden ein nicht zu unterschätzendes Mittel zur Belebung dieser Vereinsanlässe. Häufig werden auch von unsern Mitgliedern in Kreisen, welche nicht dem S.A.C. angehören, Projektionsvorträge abgehalten, und dadurch unsere Bestrebungen weiteren Volkskreisen erläutert und uns damit neue Freunde und Gönner zugeführt.

Der vom Zentralkomitee am 7. September gefaßte Beschluß, wonach ins Ausland wegen der Beschädigungsgefahr durch die Zollbehandlung keine Bilder mehr ausgeliehen werden sollen, hat in der abgelaufenen Betriebsperiode bereits gute Früchte gezeitigt, indem bloß 2 Bilder zerbrochen zurückkamen, gegenüber 21 im Vorjahre.

Neu zur Sammlung gekommen sind zirka 120 Bilder. Davon sind geschenkt worden zusammen 80 Stück von den Herren Dr. Stebler, Sektion Uto, S. Zurbuchen, Sektion Diablerets, und F. Rohr, Sektion Bern, und angekauft von D. Mischol, Sektion Prätigau, 40 Stück.

Der Leiter der Zentralstelle hält fortwährend Ausschau nach Bildern, welche der Sammlung einverleibt werden könnten, aber leider ist wirklich gutes Material gar nicht so häufig vorhanden. Mit Fleiß und Geduld wird es aber doch gelingen, die Zentralstelle nach und nach zu ergänzen und die noch vorhandenen Lücken zu schließen.

Taxermäßigungen auf Eisenbahnen.

Die Taxermäßigungen auf Eisenbahnen sind gegenüber dem Vorjahre ziemlich gleich geblieben. Wir verdanken den Bahnverwaltungen das fortgesetzt bewiesene Entgegenkommen auch hier bestens.

Verzollung der Velos an der Grenze.

Die umliegenden Staaten haben die bisher gewährte Vergünstigung der zollfreien Einfuhr von Velos aufrecht erhalten. Die Herren Gebrüder Weiß in Bregenz übernahmen, wie bisher, unentgeltlich die von Österreich verlangte Bürgschaft, wofür wir ihnen auch hier bestens danken.

Es kommt vor, daß Mitglieder die vorgeschriebenen Bedingungen nicht einhalten, woraus dann unangenehme Schreibereien entstehen. Wir ersuchen um strikte Beachtung der in den Taxermäßigungsheftchen ( jährliche Beilage zur Mitgliedskarte ) enthaltenen Vorschriften.

Imfeld'sche Reliefs.

Nachdem die Sektion Uto an der Abgeordnetenversammlung 1911 in Zug neuerdings auf ihren Antrag betreffend Erwerbung Imfeld'scher Reliefs zurückkam, und denselben auf das Pilatusrelief konzentrierte, haben wir mit den Erben Imfeld bezügliche Verbindungen angeknüpft. Das Resultat ist im Antrag 10 für die Abgeordnetenversammlung 1912 in Baden niedergelegt.

Definition der Ausdrücke: Verunstaltung und Profanation des Hochgebirges.

An der Abgeordnetenversammlung 1911 in Zug hat sich das Zentralkomitee am Schlusse der Diskussion bereit erklärt, die Frage der von der Sektion Basel verlangten bestimmten Definition der Ausdrücke „ Verunstaltung und Profanation des Hochgebirges " zu studieren, obwohl es schon vorher den Standpunkt vertrat, eine genaue Umschreibung sei unmöglich; sie könne nicht allgemein, sondern nur von Fall zu Fall gefunden werden.

Eine vom Zentralkomitee mit der Durchführung dieser Aufgabe bestimmte Kommission hat einen Vorschlag veröffentlicht und an denselben schloß sich eine Diskussion in der „ Alpina " an. Das Zentralkomitee glaubt, es sei durch die früheren und die neuen Auseinandersetzungen die Unmöglichkeit, eine klare und präzise Definition der Ausdrücke zu finden, bewiesen. Es hat sich daher auf keine weitern Erörterungen mehr eingelassen und wird in jedem einzelnen Falle prüfen, ob ein Bahnbau etc. eine Verunstaltung oder Profanation bedeute. Es hat auch das im Absatz 3 des Beschlusses von Zug ausgesprochene Zutrauen gerechtfertigt, indem es die Sektion Diablerets in der Bekämpfung der Diableretsbahn kräftig unterstützte.

Schweizerisches alpines Museum in Bern.

Gemäß Beschluß der Abgeordnetenversammlung 1911 in Zug soll als Beitrag an die Baukosten eines eventuell in Verbindung mit der schweizerischen Landesausstellung in Bern 1914 zu erstellenden alpinen Museums die Summe von Fr. 25,000 aus den verfügbaren Mitteln des S.A.C. ausgeschieden und reserviert werden. Die Verteilung auf die Jahre 1911—1913 wurde dem Zentralkomitee anheimgestellt.

Das Rechnungsergebnis vom Jahr 1911 hat es erlaubt, bereits die Summe von Fr. 10,000 für diesen Zweck zu reservieren. Die Auszahlung an die bauende Sek- tion Bern wird erst erfolgen, wenn das ganze Projekt im vorgesehenen Umfange gesichert ist.

Jubiläumsschrift.

Als Redaktor der letztes Jahr von der Abgeordnetenversammlung beschlossenen Festschrift zum 50jährigen Jubiläum ist es uns gelungen, in Herrn Dr. Dübi den für die Lösung dieser Aufgabe bestqualifizierten Mann zu finden. Ein Teil der Schrift ist bereits fertig, der übrige gut vorbereitete Teil in Arbeit.

Auch die von Herrn Pfarrer Delétra in Genf übernommene französische Übersetzung wird soviel wie möglich gefördert.

Beziehungen su den Sektionen des S.A.C. und andern Vereinen.

Außer bei den bereits erwähnten Hütteneinweihungen war das Zentralkomitee bei folgenden festlichen Anlässen vertreten:

Am VI. Concours international de Ski in Chamonix durch Herrn Dr. Jacot-Guil-larmod von St-Blaise, der sich in verdankenswerter Weise und mit Erfolg an den Beratungen des anschließenden Kongresses beteiligte, und bei der Zusammenkunft der ostschweizerischen Sektionen des S.A.C. in Schaffhausen.

Chur, im Oktober 1912.

Namens des Zentralkomitees des S.A.C., Der Aktuar:Der Präsident:

S. Meisser.Henne.

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