A. D. Mc Cormick: An Artist in the Himalayas

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Dies mit über 100 Originalskizzen geschmückte und englisch gebundene Buch von 306 Seiten ist eine recht willkommene Ergänzung zu Conways größerer Publikation, welche das wissenschaftliche und geographische Interesse mehr betonte als das persönliche und artistische. Die letztern geben hier den Ton, und ist interessant, zu lesen, wie eine neue Welt von Natur und Kunst auf einen hochherzigen und warmblütigen Maler wirkt, dessen Lebenserfahrungen bis dahin zwischen London und Belfast lagen. Gegenüber dem blasierten Ton, der heute in der Reiselitteratur Mode ist, wirkt so etwas, wie die Jugendschriften der Alpenpioniere, herzstärkend, und man begreift, daß Sir William in seinen Artisten vernarrt ist. Auch das irische Naturell in Mc Cormicks Erzählungen und persönlichen Abenteuern ist amüsant. Es war da mit Zurbriggen, den Gurckhas und ihrem schottischen Lieutenant Bruce und den andern Originalen eine Gesellschaft beisammen, wie sie nicht mancher Forschungsreisende um sich gehabt hat. An der Besteigung des höchsten Punktes der Reise, des Pioneer Peak, wurde Mc Cormick durch ein triviales Unglück, Zahnweh, verhindert, sonst hat er aber die Expedition ganz mitgemacht und Conway bei der Aufnahme der Karte geholfen. Von den Schwierigkeiten seiner artistischen Aufgabe bekommt man einen Begriff, wenn man liest, daß ihm einmal der Pinsel im Wasserglas zu einem Eiszapfen gefror, während er ein andermal Farbenschachtel und Block ins Wasser tunken mußte, damit ihm die Sonne das zu malende Aquarell nicht vorweg auftrockne. Die Conwaysche Karte ist auch diesem Werk beigegeben, der Preis, 16 sh., ein mäßiger.Redaktion.

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