Adolfo Hess: Breve Rassegna Storica dell'Alpinismo

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Diese kleine Broschüre eines unsern Lesern, wenn nicht sonst, so jedenfalls durch meine Besprechung eines früheren Werkleins von ihm über ein ähnliches Thema im Jahrbuch IL pag. 334 bekannten alpinen Schriftstellers ist der Abdruck eines vor dem zweiten Kongreß der Unione Operaia escursionisti Italiani ( U. O. E. I. ) in Monza, einer Gesellschaft, welche die Liebe zu den Bergen und den Kampf gegen den Alkohol unter den Arbeitern auf ihr Panier geschrieben hat, gehaltenen Vortrags. Hess teilt seinen Stoff in Anlehnung an A. Steinitzers bekanntes Buch ( siehe Jahrbuch XLVIII pag. 295 ) in drei Abschnitte, den Präalpinismus bis 1787, den klassischen Alpinismus bis zirka 1880, und den modernen Alpinismus von da bis in die Gegenwart. Wir begrüßen dieses, vielleicht für lange Zeit letzte, Denkmal gemeinsamer Bestrebungen und Gefühle von Alpinisten italienischer, französischer, englischer und — deutscher Zunge, deren Bildnisse — denn die Broschüre ist in ihrem Hauptteil ein Bilderbuch — sich unter dem Gesichtswinkel von 1917 oft seltsam fremd gegenüberstehen. Im Text von Hess herrscht noch eine ideale Unparteilichkeit und Anerkennung jeden Verdienstes jedweder Nationalität. Im „ Präalpinismus " fällt die gerechte Hervorhebung Dantes, welchem Besteigungen des Prabo al Saglio ( 1500 m ) im Winter und des Monte Falterone ( 1654 m ) zugeschrieben werden, gegenüber Petrarca auf. Über die alpinen Leistungen Leonardo da Vincis, von dem doch ein Bildnis reproduziert wird, schweigt sich Hess aus, während er mir die Verdienste von Pius II. um den Alpinismus, trotz seines schönen Naturgefühls, zu überschätzen scheint. Denn „ wiederholte Überschreitungen des

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