Auf nach Saas Fee!

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Emil Schimpf. Winterthur

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges waren wir zum erstenmal in Saas Fee gewesen, um Wanderungen und Hochtouren zu machen; später, das heisst nach 1945, verbrachten wir unsere Ferien jedes zweite Jahr dort, immer wieder aufs neue beglückt von der herrlichen und damals noch nicht von den technischen Hilfsmitteln des Sitztourismus gezeichneten Bergwelt. Dann gab es, zum Teil aus gesundheitlichen Gründen, einen längeren Unterbruch in unseren Walliser Ferien; aber im Jahre 1962 fanden wir, es sei nun doch an der Zeit, den liebgewonnenen Ort wieder einmal aufzusuchen. Darum: auf nach Saas Fee!

Weil uns aber das Wandern von Ort zu Ort seit eh und je im Blut liegt, wollten wir nicht einfach auf dem schnellsten Weg hinfahren, denn bekanntlich führen ja auch Umwege ans Ziel.

So gelangten wir denn Ende August, an einem Sonntag, bei prächtigem Wetter nach Kandersteg, wo der zweite und interessantere Teil unserer « Anreise » beginnen sollte, nämlich der Umweg. Vorerst liessen wir uns als - sage und schreibe - einzige Gäste im Postauto ( also doch Sitztourismus !) ins Gasterntal chauffieren. Die unzähligen Wanderer, die wir auf der schmalen Strasse talwärts ziehen sahen, hatten offenbar das schöne Wochenende zu einem Ausflug in die Berge benützt.

Das Gasterntal war uns bis anhin unbekannt gewesen; es war deshalb auch nicht verwunderlich, dass uns die Fahrt begeisterte. In Seiden ( 1552 m ) verliessen wir dann aber die Motorkut-sche - und gleich gab es eine erste Überraschung: eine lustige Hängebrücke, die über die Kander führte! So etwas hatten wir bisher noch nie erlebt; aber seekrank wurden wir nicht, wenn der Steg auch schwankte.

Der Weg zur Gfällalp ( 1847 m ) war, was Steigung und Distanz anbetrifft, nach unserem Dafürhalten gerade richtig bemessen, um uns an 5P. 2474 ( Twäre ). Blick auf Riedgletscher und zum Nadelhorn 6P.2474. Blick ins Mattertal und zum Monte Rosa 7 Mischabel im Morgenglanz -8Am Höhenweg Grächen—Saas Fee. Jägihorn- Weissmies Photos Emil Schimpf, Winterthur das Tragen der vollgepackten Rucksäcke zu gewöhnen.

Im Berggasthaus erwartete uns eine weitere Überraschung: Wir waren die einzigen Gäste! Wenn man bedenkt, dass vom Samstag auf den Sonntag, wie man uns berichtete, mindestens i 50 Personen hier genächtigt hatten, so waren wir wirklich vom Glück begünstigt, zusammen mit der Wirtin und einem Knecht in der Küche einen geruhsamen und gemütlichen Abend verbringen zu dürfen. Auch ist es ein besonderes Erlebnis, auf so ungezwungene Art und Weise mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen - und ein kleiner Beitrag zur « Völkerverständigung », der erste Schritt gewissermassen, den man beim heutigen Internationalismus gerne überspringt.

Anderntags machten wir um 6 Uhr Tagwache. Durch blumenbesäte Alpweiden mit besonders schönen Beständen von blauem Eisenhut wanderten wir auf dem gutangelegten Zickzackweg mit mählicher Steigung bergwärts. Mehrmals begegneten wir Schneehühnern; eine Mutter, die ich mit ihren Jungen nur allzugern geknipst hätte, entzog sich dem Objektiv mit eiligen Schrittchen; aufgeflogen ist sie aber nicht, denn was hätten auch ihre Küken ohne sie machen sollen?

Immer wieder mussten wir bei « Kehren » stehenbleiben, um die Doldenhorn- und Blümlisalpgruppe von dieser Seite genauer anzusehen - und den Kanderfirn.

Auf dem Lötschengletscher kamen wir ebenfalls sehr gut voran, wenn man auch nach der gestrigen Völkerwanderung merkwürdigerweise - ausser im untersten Teil - kaum Spuren im Schnee entdecken konnte. Ein uns entgegenkommender Tourist riet uns, die auf der Karte eingezeichnete Normalroute einzuhalten; wir zogen es angesichts des weichen Schnees zwischen den Blöcken jedoch vor, in der Gletschermulde aufzusteigen und erst zuletzt gegen die Lötschenpass-höhe ( 2690 m ) nach links abzuschwenken.

Welch ein Blick empfing uns dort oben ins nähere und fernere Wallis! In der Umgebung der Passhöhe lag überraschend viel Schnee, und die kleinen Tümpel ennet dem Kamm waren teilweise zugefroren. Wir aber setzten uns an ein schönes, trockenes Plätzchen inmitten von Frühlingsenzian und Gletscherhahnenfuss. Zuerst genossen wir einmal die Aussicht, und dass wir insbesondere ostwärts zum Langgletscher schauten, ist nicht verwunderlich, konnten wir doch im Geiste eine Skiabfahrt wiederholen, die wir im Frühjahr 1939 mutterseelenallein von der Lötschenlücke zur Fafleralp unternommen hatten. Aber auch die wuchtigen Hänge beidseits des Lötschentals und die Aussicht gegen das Weisshorn und die Mischabelgruppe fesselten unsere Blicke. Wahrscheinlich war diese ganze Pracht der Grund dafür, dass meiner Frau das Öl aus der Sardinenbüchse auf die eben erst eingeweihte Hose aus echtem Walliser Stoff lief. Und dieser Ölfleck hatte Bestand! Nun, wir liessen uns trotz dieses Missgeschicks die Laune nicht verderben.

Der Wetterbericht, der für diesen Tag, besonders auch für das Wallis, sehr ungünstig gelautet hatte, bewahrheitete sich allerdings nicht ganz; denn die aufziehenden Wolken, die uns am frühen Nachmittag einhüllten, erwiesen sich als nur flüchtige Besucher.

Im Abstieg zur Kummenalp ( 2083 m ), bei dem wir es sehr gemächlich nahmen, konnten wir im untern Teil wieder durch eine prächtige Bergblu-menwelt wandern, und der Kontrast zu den gleissenden Gletschern nah und fern sprang hier ganz besonders in die Augen.

Auf der Alp war etwas mehr Betrieb als am Vorabend auf der Gfällalp, doch durfte man mit Genugtuung feststellen, sich unter seinesgleichen zu befinden.

Die Wanderung, die wir am Dienstag von hier aus kurz nach 7 Uhr antraten, war unerhört schön, eigentlich eher ein Bummel, der uns fast ständig auf gleicher Höhe über Bergweiden, durch kleine Waldungen und vorbei an kleinen Gruppen von Alphütten führte, und ein blauer Himmel mit Schönwetterwolken vervollständigte diese Märchenwelt. Darum liessen wir uns auch Zeit und genossen den Tag in vollen Zügen -auch die zeitweiligen Besuche in heimeligen Bergwirtschaften ( zum « Auftanken » ), was allerdings zusammen mit der beträchtlichen Hitze zur Folge hatte, dass wir im Verlauf des Nachmittags bedenklich schlapp wurden.

Die Fafleralp ( 1788 m ), die wir als heutiges Tagesziel auserkoren hatten, schien uns unter den gegebenen Umständen zu weit entfernt; darum stiegen wir von der Weritzalp ( 2111 m ) talwärts. Irgendwo am Wegrand, inmitten von Weidenröschen und Jungwald, machten wir gerade dem wuchtigen Bietschhorn gegenüber den nächsten ausgiebigen Halt. Mit dem Feldstecher liessen sich sogar der Hüttenweg und der erste Teil des Anstiegs gut verfolgen. ( Ach, könnte man doch eine solche Besteigung unternehmenIn Ried ( 1558 m ), das wir gegen Abend erreichten, bezogen wir Nachtquartier. Anderntags brachte uns der erste Postkurs talwärts nach Goppenstein. Früher waren wir gelegentlich mit geschulterten Ski von der Fafleralp hierher marschiert und hatten einmal unterwegs eine « gemischte Gesellschaft » angetroffen: Entlassene Wehrmänner aus dem Tal wurden von ihren Ehefrauen am Bahnhof abgeholt, wobei das Gepäck, sogar Musikinstrumente, Trommeln und Gewehre, vom Träger zur Trägerin wechselten! So konnten die tapferen Mannen gemütlich plaudernd den heimatlichen Gefilden zustreben. Wir unsererseits begannen heute nach kurzer Bahnfahrt in Hohtenn ( 815 m ) bei sprichwörtlichem Walliser Wetter die mit Recht propagierte Wanderung entlang der Lötschberg-Südrampe, die einem Grossteil der Leser bekannt sein dürfte. Wir fanden die Strecke grossartig in ihrer Anlage, ergötzten uns aber auch an der abwechslungsreichen Aussicht ins Rhonetal und dessen prachtvolle Umgebung. Immer wieder schweiften unsere Blicke zum Illgraben, der von hier aus besonders markant wirkt.

Um 14 Uhr waren wir in Ausserberg ( etwa 932 mdann ging 's per Bahn nach Brig und -nach einigen Einkäufen - nach Turtmann. Die Strecke vom Bahnhof ins Dorf und damit zur Talstation der Schwebebahn legten wir im Eilmarsch zurück, weil die Zeit zum nächsten Kurs nach Oberems etwas knapp bemessen war. Dort folgte anschliessend die Fahrt nach Gruben ( 1829 m ) mit einem Jeep, und schliesslich übernachteten wir im Hotel Schwarzhorn, wo wir, wie schon in früheren Jahren, gut aufgehoben waren.

Am Donnerstag um 7 Uhr begannen wir den Aufstieg dem Grubtälli entlang zum Augstbordpass ( 2894 m ) bei schönstem Wetter. Die ersten 300 Meter Höhendifferenz legt man auf gutem Pfad durch herrlichen Bergwald zurück; dann geht es fast immer in östlicher Richtung bei leichter Steigung durch eine eher wilde Landschaft, nachher, ab 2600 Meter, auf einem eher steileren Weg, vorbei an einem Bergseelein, zur Passhöhe. Und wieder lag ein anderes Landschaftsbild mit weitem Horizont vor uns! Sollten wir noch auf das nahe Schwarzhorn - oder nicht? Einerseits erschien uns dieser Abstecher verlockend, anderseits fanden wir die Aussicht auch hier maximal. Nach einigem Hin und Her entschlossen wir uns dann aber doch für die bequemere Variante, dies um so mehr, als wir glaubten, sonst in Zeitnot zu geraten. Was es von hier aus zu sehen gab: Mattertal, Mischabelgruppe, Monte Leone... bis weit hinten im Nordosten die Gegend um den Furkapass. Dort waren anfangs der Woche drei Flieger dem Nebel zum Opfer gefallen. Wir gedachten ihrer hier oben.

Nachdem wir die Aussicht so recht genossen und uns auch etwas verpflegt hatten, begannen wir schon um 12 Uhr den Abstieg, der uns nach St. Niklaus ( 1116 m ) führen sollte. Über eine erste, heute sonnenüberflutete Hangstufe gelangt man bis auf etwa 2400 Meter Höhe, wo man sich für eine Variante nach Embd ( Seilbahnstation ) entschliessen könnte. Wir blieben bei unserm Plan, wobei wir nun allerdings vorerst wieder aufsteigen mussten. Etwas ausholend führt der Weg zu einem ausgeprägten Eck ( P.2485 m ), von wo aus man wiederum eine besonders schöne Aussicht geniesst: in der Tiefe Grächen und dahinter die Fletschhorn-Weissmies-Gruppe; die Mischabelkette und sogar der Monte Rosa im Süden; schliesslich im Norden die Berner Alpen mit dem vorgelagerten Bietschhorn.

Weiter marschiert man, zunächst fast immer auf der gleichen Höhe, vorerst nach Südosten und dann, in einem rechten Winkel abschwenkend, nach Südwesten, bevor eine grössere Höhendifferenz nach Jungen ( 1954 m ) hinunter überwunden wird. Bei den dortigen Alphütten mixten wir uns - da die kleine Bergwirtschaft wohl offen, aber darin kein Mensch zu finden war — am Brunnen einen « Drink ». Die Bergstufe, die einem hier noch von St.Niklaus trennt, beträgt 800 Meter; der Wegweiser sieht für ihre Überwindung eine Stunde vor; meine Frau wollte es aber wissen. Sie schaltete Düsenantrieb ein, und ich folgte ihren Spuren nicht nur errötend, sondern auch protestierend. Einen Orangenhalt eingeschlossen, benötigten wir 70 Minuten. Für den ganzen Abstieg vom Augstbordpass - allerdings mit einigen Aus-sichtshalten - brauchten wir fünf Stunden und hatten den Eindruck, nicht gebummelt zu sein. In St. Niklaus bestiegen wir das Postauto nach Grächen, um dort Quartier zu beziehen - vor allem aber um unsern unbändigen Durst zu löschen, erst mit einer Unmenge Tee, anschliessend mit einer etwas sparsamer dosierten Portion Dole.

Nach erquickendem Schlaf erfrischten wir uns zusätzlich mit einem köstlichen Bad, bevor wir den eingeplanten Ruhetag dazu benützten, das Dorf anzusehen, dessen niederschlagsarme Lage bekannt ist. Heute wurde es allerdings mit einem respektablen Gewölk seinem Rufe nicht ganz gerecht; man sah kaum eine Bergspitze, nur die imposante Gipfelpyramide des Weisshorns gab eine Kurzvorstellung. Ein wichtiger Teil unserer heutigen Tätigkeit bestand darin, uns reichlich zu verpflegen und auch tagsüber zeitweise den « Piz Matratz » zu besteigen, um die Glieder zu strecken.

Am Samstag war die Frist für unsere « Anreise » zu Ende. Dadurch, dass wir uns von der Sesselbahn zur Hannigalp ( 2114 m ) hinaufhissen liessen, gewannen wir anderthalb Marschstunden.

Bei der Endstation verabschiedeten wir uns zunächst mit einem intensiven Blick vom Bietschhorn, das wir von so vielen Standorten aus gesehen hatten, um dann bei schönstem Wetter, aber angenehmer Temperatur den uns bekannten Höhenweg nach Saas Fee unter die Füsse zu nehmen. Die Route ist zwar lang, doch äusserst abwechslungsreich. Der Weg pendelt zwischen etwa 2000 und 2300 Metern Höhe auf und ab. Teilweise ist er etwas ausgesetzt und nach unserer Meinung für bergungewohnte Wanderer nicht besonders zu empfehlen, obwohl an den exponierten Stellen Drahtseile angebracht sind. Wenn wir trotzdem Leute mit Halbschuhen antrafen, die teilweise sogar Kinder bei sich hatten, fanden wir das eher unverantwortlich. Nun, wir freuten uns an all den Tiefblicken ins Saastal. Das Schönste an diesem Weg ist nach unserm Dafürhalten -besonders wenn man ihn in der von uns eingeschlagenen Richtung begeht - der immer wieder wechselnde Blick zum Fletschhorn, Lagginhorn und Weissmies. Später taucht der eigentliche Kranz der Saaser Berge auf, mit denen uns so viele Erinnerungen verbinden. Ob all diesem Schauen merkt man eigentlich kaum, wie viel Ab- und Wiederaufstiege man unterdessen überwindet. An einem schönen Punkt erinnert eine Gedenktafel an die Männer, die diesen Weg mit viel Liebe, Sachkenntnis und sicherlich sehr grossem Arbeitsaufwand so gut begehbar machten. « Als Weg in die Stille eröffnete die Werkgemeinschaft Balfrin diesen Höheweg allen wanderfrohen Menschen am i.ix. 1954 », steht auf der Tafel. Unterhalb des Zusammenflusses des Ferich-gletschers und des Balfringletschers - bei der Bal-frinalp ( 2037 merreicht man zunächst einen Tiefpunkt der Route. Hier machten wir eine längere Rast, um uns anschliessend an eine der längsten Gegensteigungen zu wagen. Langsam, aber sicher rückte Saas Fee ( 1790 m ) in greifbare Nähe. Nicht mehr gut in Erinnerung hatten wir offenbar die letzte Anmarschstrecke dorthin; sie kam uns diesmal eher etwas lang und wenig abwechslungsreich vor.

Im Gletscherdorf angekommen, durften wir im Hause unseres lieben Bergführers Simon Bumann Unterkunft beziehen.

Hatten- wir während unserer ganzen Wanderung sozusagen beständiges Schönwetter gehabt, so war es in den nächsten Tagen in Saas Fee oft regnerisch. Dafür hatten die Talbewohner am B. September, an ihrem Fest « Maria Geburt » Glück: Es war ein ganz strahlend schöner Tag, der eben diesmal besonders feierlich begangen wurde, waren doch aus allen Gegenden, in denen noch Walser leben ( auch aus Österreich und Italien ), diese ehemaligen Landsleute bzw. deren Nachfahren in ihren malerischen Trachten herbeigeströmt. In einem prächtigen Umzug begaben sie sich zur Kapelle « Maria zur hohen Stiege », wo ein Gottesdienst stattfand.

Die zweite Woche in Saas Fee bescherte uns herrliche Tage. Wenn wir auch keine ausgesprochenen Hochtouren mehr machten, konnten wir doch manch schönen Ausflug unternehmen, wobei diesmal für uns eine Wanderung von der Längfluh über den Feegletscher zur Britanniahütte und weiter über den Hohlaub- und den Allalingletscher nach Mattmark einen Höhepunkt darstellte.

Zum Abschluss unseres Aufenthaltes hatten wir noch die interessante Gelegenheit, einer Landversteigerung beizuwohnen. Es wurden dabei Preise erzielt, die uns für die damaligen Verhältnisse unerhört schienen. Obwohl nicht an Ausländer verkauft wurde, bezahlte man je nach Lage der Parzellen zwischen 162 und 562 Franken für den Quadratmeter! Diese Tatsache bedrückte uns nicht wenig, denn sie liess nichts Gutes ahnen, und tatsächlich lässt sich heute die Siedlung nicht mehr mit dem alten Gletscherdorf der Vor- und ersten Nachkriegszeit vergleichen; zudem « erschliessen » Seil- und Sesselbahnen sowie Skilifte fast die ganze Umgebung; in Halbschuhen lustwandeln nun viele Feriengäste vom « Felskinn » zur Britanniahütte, so dass man nicht umhin kann zu sagen: « Es war einmal ein stilles, trautes Tal... »

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