Bergfahrten im Hohen Atlas

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Marrakech mit dem Hohen Atlas.

Bergfahrten im Hohen Atlas.

Von Heinz Frank.

Vorerst stelle ich die Teilnehmer an unserer Afrikafahrt vor. Wir waren unser fünf, nämlich Willi Burger, der uns als Kunstmaler begleitete, Wilfried Meyer, Hanns Uli Hohl, Christian Meisser und ich.

Unser Reiseziel war das östliche Gebiet des Zentralmassivs des Hohen Atlas; der Zweck der Reise, als Bergsteiger einen möglichst gründlichen Einblick in dieses Gebirge zu gewinnen.

Am 21. April 1934 morgens 11 Uhr verlassen wir mit 13 Koffern beladen Zürich. Über Bern-Genf erreichen wir am frühen Morgen des 22. Marseille, um 10 Uhr gehen wir an Bord unseres Schiffes, der Koutoubia, um 11 Uhr werden die Brücken eingezogen, und unter gewaltigem Sirenengeheul, das uns so herrlich deucht wie Wagnermusik, beginnen sich die Schrauben zu drehen, und stolz und majestätisch gleitet unser Dampfer zum Hafen hinaus, hinaus ins offene Meer, nach Afrika.

Die Überfahrt dauert 3 Tage. Wir fahren der spanischen Küste entlang, durchfahren die Meerenge von Gibraltar, legen am Morgen des dritten Tages in Tanger an und erreichen am gleichen Abend unser erstes Reiseziel, Casablanca.

Ein mächtiger Platzregen ergiesst sich über die Stadt. Der heisse Erdteil bereitet uns einen unfreundlichen Empfang. Casablanca ist einer der wichtigsten Häfen der afrikanischen Westküste, und das Hinterland dieses Hafens ist Marokko, jenes Marokko, in dem wir viertausend Meter hohe Berge besteigen wollen und das sich uns bei unserer Einfahrt nur als eine einzige, unendlich weite und grosse Ebene zeigt. In Casablanca ist Zolluntersuchung. Man interessiert sich vor allem für Waffen und Betäubungsmittel. Ein Clubkamerad, der in Marokko wohnt, A. Lombard, ist von unserem Kommen verständigt, er holt uns am Schiffe ab und führt uns sicher durch die hochnot-peinliche Douane und ins Hotel.

Am nächsten Morgen habe ich einige Formalitäten mit der Bank zu erledigen, Stadt und Hafen werden besichtigt, und nachmittags 1 Uhr be- steigen wir den Autocar, der uns 245 km landeinwärts nach Süden, nach Marrakech bringen soll.

Die Strasse ist neu und musterhaft angelegt und unterhalten. Vorerst führt sie durch weite bepflanzte Felder, dann ändert sich die Gegend, sie nimmt steppenartigen Charakter an, am Horizonte tauchen rostrote Hügel auf, sie rücken näher und näher, die Strasse beginnt zu steigen, schliesslich überwindet sie die Kette mit einigen weiten Kurven und führt in eine neue, flache Steppe hinab, die sie in 35 km langer schnurgerader Strecke durchquert. Und wieder legt sich eine Hügelkette in den Weg, die Djebilets, die westlichen Ausläufer des Mittel-Atlas. Wieder eine kurze Steigung... wir sind auf der Passhöhe, und im Süden öffnen sich die Ebenen von Marrakech vor unseren Blicken. Schon grüsst die Koutoubia, das berühmte Minaret und Wahrzeichen der Stadt, aus den Palmen herauf, unser Ziel ist erreicht, wir sind in Marrakech 1a Rouge, dem « Tor des Südens ».

Marrakech ist für uns alle zu einem ganz grossen, zu einem einzigartigen Erlebnis geworden. Diese Stadt hat mich gepackt, die Erinnerung an sie lässt mich nicht mehr los, und ich hoffe, dass ich sie noch einmal in meinem Leben wiedersehe.

Mitten in einer weiten Ebene, halb Steppe halb Wüste, liegt eine Oase.Von kilometerlangen Mauern mit Türmen und Bollwerken, mit Schiessscharten und Zinnen ist sie umgeben. Die Farbe dieser Mauern ist ziegelrot. Alle paar hundert Meter führen Tore ins Innere. Und im Innern finden wir gewaltige Gärten und eine Stadt.

Gewaltige Gärten... Palmenhaine, Orangenhaine, Olivenhaine. Wasserbassins, deren Wasser so dunkelblau ist wie die Farbe des Himmels, der sich über diese Erde wölbt.

Und eine Stadt... Die Häuser, die Moscheen, ja selbst die Erde der Strassen ist rot, ziegelrot, und das einzige, was in dieser Stadt nicht rot ist, das sind die grünglasierten Ziegel, die die Dächer des Sultanpalastes decken. Marrakech 1a Rouge...

Und im Herzen dieser Stadt befindet sich ein Platz, die Djemaa el Fnaa. Und auf diesem Platze leben alle jene Gestalten, an denen wir uns als Knaben aus unseren Abenteuerbüchern begeistert haben. Turbangeschmückte Araber in ihren wallenden Burnussen, bewaffnete Berber aus den Bergen, dunkelhäutige Bewohner der Sous, Neger aus Senegal und vom Niger, dazwischen das bunte Tuch der französischen Kolonialtruppen. Maultier- und Kamelkarawanen durchziehen die Gassen, Wasserträger schreien ihre Ware aus, Bettler hocken am Strassenrande und leiern stundenlang ihre gleiche Bitte, Schlangenbeschwörer... Märchenerzähler, alles vereinigt sich zu einem Bilde glühenden, pochenden Lebens... Marrakech, das Tor des Südens.

Doch all das ist es nicht, was Marrakech das Gepräge der Einzigartigkeit verleiht, sondern es ist etwas anderes.

Weit im Süden werden die Blicke durch eine gewaltige, weisse Wand gefangen... Es sind die Schneeberge des Hohen Atlas. Im klaren Lichte des Morgens zeichnen sich ihre Konturen deutlich am reinen Himmel ab, doch mit dem Wachsen des Tages, wenn die Luft über der Ebene zu flimmern beginnt, verwischen sich die Linien, sie fliessen ineinander über, so dass man schliesslich meinen könnte, eine riesige Wand aufeinandergetürmter Sommerwolken hätte das Auge genarrt und gleich einer Fata morgana weisse Berge vorgetäuscht.

Der Kontrast zwischen der Stadt mit ihrem hastenden, freudigen Leben, mit der heissen Glut ihrer Farben, der Kontrast zwischen dieser Stadt, über der doch ein düsterer Hauch grossartigen Zerfalles liegt, und den Bergen, die rein und weiss und unnahbar gleich Symbolen der Ewigkeit im Süden Wache halten, dieser Kontrast packt einen und lässt einem nicht mehr los.

In Marrakech wohnen wir in einem kleinen Araberhotel der Altstadt, es heisst Hôtel du Béarn, ist billig, peinlich sauber und romantischer als die grossen Kasten im Europäerviertel.

Der 26. April ist ein Tag der Arbeit. Willi Burger ist vor Begeisterung ausser sich. Er malt, skizziert und photographiert im Schweisse seines An- Federzeichnung.

Tahanaout an der Strasse nach Asni ( Hoher Atlas ).

geeichtes. Willi Meyer und Hanns Uli haben den Einkauf des Proviantes unter sich. Bei einem ehemaligen Fremdenlegionär, einem Deutschen, der ein Lebensmittelgeschäft besitzt, erhalten sie alles Nötige für wenig Geld. Es ist vollkommen überflüssig, aus Europa Esswaren in den Atlas mitzunehmen. In Marrakech kann man alles kaufen, von der Trockenmilch bis zur Dauerwurst. Meine Aufgabe ist die Erledigung der Formalitäten mit den Behörden. Lombard, der mit uns nach Marrakech gekommen ist, hilft mir dabei.

Am Abend des 26. sind wir zur Abfahrt bereit. Die Lebensmittel sind in Kisten verpackt und vernagelt. Wir feiern Abschied von Lombard, der uns wahrhaft väterlich betreute.

Am 27. April morgens 6 Uhr besteigen wir ein uraltes, von einem Araber gesteuertes Automobil. Einer von uns muss auf dem Dache zwischen unseren aufgetürmten Gepäckstücken sitzen, weil unten kein Platz mehr ist. Der Motor beginnt zu knattern und zu surren, die Karosserie knarrt und ächzt in ihren Fugen, und holpernd und polternd rollen wir zum Stadttor hinaus.

Der Chauffeur hat den Teufel im Leib. Er fährt, was die Kiste hält. Aufwärts will das nicht viel besagen, denn da hält sie eben nicht viel, aber es geht auch ein Stück weit abwärts, und zwar in ein Tobel hinunter, und dort haben wir die Sache ausgesprochen ungemütlich empfunden. Kurz... der Endpunkt der Fahrt, die Ankunft in Asni, ist von uns mit einem Seufzer der Erleichterung begrüsst worden, und wir haben dieser Sorte von Zivilisation gerne Adieu gesagt.

Asni, 1250 m, ist ein Berberdorf, das 53 km südlich von Marrakech am Fusse des Atlas gelegen ist, ein Berberdorf aus roten, aufeinandergeschachtelten Lehmhütten, die im Schutze einer jener Kasbahs stehen, mit denen die Berberscheiche einst die Freiheit ihrer Berge gegen die Araber verteidigten. Diese Feudalburgen sind heute noch bewohnt.

Bei Asni fliesst der Reraiabach, der vom Toubkal kommt, mit dem Iminenebach, der im Likoumtmassif sein Quellgebiet hat, zusammen; für Unternehmungen in diesen Berggebieten ist es deshalb der geeignete Ausgangspunkt.

Ein kleines Gasthaus, « A la bonne auberge » genannt, befindet sich hier. Der Wirt Brosio ist ein Tessiner. Die winzige Wirtsstube ist mit Plakaten 101 - Photo Ch. Meisser, Bern Der Talboden von Arround 1850 m Im Hintergrund der Djebel Tiheiri ca. 3980 m 102 - Photo W. Burger, RüschlikonAsni 1250 m Brunner s Cle. A.G. ZürichAm Nordfusse des Hohen Atlas Im Hintergrund die Likoumtgruppe Die Alpen — 1935 — Les Alpes 103 - Photo W. Bürger, RüschlikonZeltlager Ouanoums 3100 m Blick nach Norden Im Hintergrund rechts Djebel Taghrat 3685 m 104 - Photo Ch. Meisser, BernBlick vom Djebel Toubkal 41 65 m Brunner & Cle. A.G. Zürichnach Westen in die Ouenkrimegruppe 4089 m Ganz im Hintergrund Djebel Igdad 3615 m schweizerischer Fremdenwerbung geziert. Brosio wusste um unser Kommen, denn wir hatten bei ihm die nötigen Maultiere zum voraus bestellt.

Kisten und Koffern werden mit viel Geschrei auf die Tiere verladen, wir schwingen uns in den Sattel... der Ritt in die Berge beginnt. Unser erstes Ziel, Arround, 1850 m, erreichen wir innert 5 Stunden. Erst führt der Weg durch lichte Olivenhaine, wir reiten an kleinen Berberdörfern vorbei, dann wird das Tal kahl und öde, und rostrot tritt die Farbe der Erde und der Steine zutage. Die Berg- flanken rücken immer näher und näher zusammen, das Tal verengt sich, zweimal queren wir den Reraiabach. Der Weg beginnt in engen Windungen empor zu klettern. Schliesslich wird der Talboden wieder breiter. Hohe, weisse Berge tauchen auf, die Toubkalgruppe. Wir sind in Arround, in unserem ersten Lager.

In Arround steht ein Refuge, ein Stützpunkt zur Überschreitung des Tamatertpasses. Scheich Mohammed von Arround verwaltet die Schlüssel. Wir entlohnen die Treiber, schicken sie zurück nach Asni und richten uns in unserem ersten Lager häuslich ein. Lustig flattert die Schweizerfahne vor der Hütte.

Es handelt sich nun vorerst darum, eine all- Ritt von Arround nach dem zweiten Lager. 29. IV. 1934.

gemeine Orientierungs-bergfahrt durchzuführen. Die Hütte steht am Fusse eines Berges, der nach Aussagen der Eingeborenen Djebel Adge heisst. Er scheint nicht allzu hoch und nicht allzu weit zu sein. Wir beschliessen seine Ersteigung, um von seinem Gipfel aus einen Einblick in die Bergwelt des Hohen Atlas zu gewinnen.

Am 28. April brechen wir am frühen Morgen auf. Der Djebel Adge ist wie alle Atlasgipfel ein Felsberg. Wir trennen uns daher. Burger, Meyer und Hohl steigen den Nordostgrat empor, während Meisser und ich einen Aufstieg durch die Ostflanke suchen. Um 12 Uhr treffen wir uns auf dem Gipfel. Schwierigkeiten haben wir keine gefunden. Das letzte Stück bot ganz hübsche, jedoch leichte Kletterei. Das Aneroid zeigt 3150 m. Wenn nur die Hitze nicht wäre. Ich messe 44 Grad im Schatten. Die Strahlung ist fast unerträglich.

Die Aussicht ist interessant. Leider versperren aufsteigende Nebel die Sicht nach Norden, in die Ebenen Marokkos hinab. Anhand einer Kartenskizze versuchen wir uns zu orientieren. Djebel Angour, Inghemar, Likoumt, Toubkal, Ouenkrime, da stehen sie, ganz nahe im Süden, die Berge unserer Wünsche und Träume. Gewaltige, rostrote Wände recken sich gegen den dunkelblauen Himmel. In den Mulden und Runsen liegt noch viel Schnee. Rot, weiss, blau... die Farben des Frühlings im Atlas. Rasch frisst sich der Nebel an den Hängen empor. Schon schlägt er über uns zusammen, und durch den weissen Schleier brennt die Sonne noch heisser auf uns hernieder.

Abstieg. Zuerst wandern wir über einen breiten Gratrücken nach Süden hinab, schlagen uns dann in die steile Ostflanke und erreichen eine schneegefüllte Runse, die vom Tislitpass ins Reraiatal hinunterführt. Um 17 Uhr sind wir wieder in Arround 1 ).

Zwei Erfahrungen hat uns dieser Tag gebracht.

Die erste ist die, dass man sich im Atlas mit dem Distanzenschätzen verrennt, alles ist viel weiter, als es aussieht; die zweite Erfahrung ist eine Folge der ersten, sie ist die Erkenntnis, dass Arround als Ausgangspunkt für Besteigungen zu tief gelegen ist.

Entschluss: Bezug eines höher gelegenen Lagers. Wir haben die Absicht, Besteigungen im Toubkal- und Ouenkrimegebiet zu machen. Der hinterste Boden des Reraiatales, auf 3100 m Höhe, bietet für diese Fahrten eine günstige Basis. Dort wollen wir unsere Zelte aufschlagen.

Dieser Beschluss wird am 29. April verwirklicht. In Arround mieten wir zwei Maultiere. Auf diese wird ein Teil des Gepäcks verladen. Der Rest bleibt in Arround. Ein recht guter Pfad führt an Sidi Chamarouch ( eine einzelne Hütte ) vorbei, ins obere Reraiatal hinauf 2 ). Leider verschwindet er bald unter dem Schnee, und wir haben unsere liebe Mühe, Maultiere und Treiber vorwärts zu bringen.

Nach fünfstündigem Marsch erreichen wir den vorgesehenen Lagerplatz. Es ist jener Punkt, der in Neltners Skizzenkarte mit Azib d' Ouanoums bezeichnet ist. Wir befinden uns auf 3100 m. Die Treiber werden nach Arround zurückgeschickt. Die Berge stecken in dickem Nebel. Es beginnt zu schneien. Die Temperatur sinkt zusehends. Wir schlagen zwei Zelte auf und kriechen in die Schlafsäcke. Während der ganzen Nacht rüttelt der Sturm an den Zeltbahnen. Es ist eiskalt. Wir frieren und finden keinen Schlaf. Ich messe die Temperatur: 10 Grad Kälte. Am Morgen ist alles gefroren, das Wasser, die Eier, die Konserven. Wir mögen nichts essen. Es schneit nicht mehr, der Nebel ist verschwunden, ein strahlender Tag bricht an. Doch mit den ersten Strahlen der Sonne beginnt die Hitze wieder, ganz plötzlich, ohne Übergang, wie in einem Wechselbad, und nahm uns vorher die Kälte alle Freude am Essen, so bringt uns jetzt die Wärme um den Appetit.

Heute gilt es dem Toubkal, 4165 m, dem höchsten Gipfel Nordafrikas. Wir trennen uns wieder. Meyer und Hohl greifen den Nordwestgrat an, Burger, Meisser und ich steigen über die Nordwestflanke gegen den Imouszersattel empor, um von dort aus über den Ostgrat den höchsten Punkt zu erreichen.

Geröll... Schnee... Geröll... Schnee, langsam gewinnen wir an Höhe. Die Hitze nimmt uns fast den Atem. Unter dem Sattel wird die Flanke steiler, ein paar Felsen bringen Abwechslung in den eintönigen Aufstieg. Wir erreichen die Gratdepression, und wiederum müssen wir einen plötzlichen Temperatursturz über uns ergehen lassen. Ein wütender, eiskalter Südsturm packt uns. Wir kriechen unter einen Felsen und ziehen alles an, was wir an warmer Wäsche bei uns haben. Vor fünf Minuten kochten wir fast in der glühenden Sonne, jetzt stapfen wir in Polartenue weiter. Der Ostgrat ist ein Partie im Nordwestgrat des Djebel Toubkal.

breiter Rücken. Wir stolpern über steilen Büsserschnee empor. Manchmal weichen wir in die Flanke aus, um dem Sturm zu entrinnen, doch die Hitze treibt uns wieder auf den Kamm zurück. Schliesslich wird der Grat flacher und flacher, und um 12 Uhr und 30 Minuten setzen wir unseren Fuss auf den höchsten Berg Nordafrikas.

Die Besteigung des Djebel Toubkal ist nicht schwierig. Vom Lager Ouanoums aus auch nicht allzu lang. Wir haben 4 1/2 Stunden gebraucht. Das Anstrengende sind die klimatischen Verhältnisse. Der letztes Jahr an der Matterhornnordwand verunglückte Münchner Bergsteiger Gusti Kröner schreibt in einem Artikel über den Hohen Atlas, dass die Besteigung des Djebel Toubkal der grösste Schlauch seines Lebens gewesen sei 1 ).

Eine halbe Stunde nach uns treffen auch Meyer und Hohl auf dem Gipfel ein. Auch sie hatten keine grösseren Schwierigkeiten zu bewältigen, lediglich das Couloir, das den Aufstieg zum Grat vermittelte, bot zünftige Kletterei.

Die Aussicht vom Toubkal ist phantastisch. Im Norden, unter Dunstschleiern verborgen, ahnt man die riesigen braungrünen Flächen Marokkos, im Süden, soweit das Auge reicht, bis dorthin wo sich die Erde mit dem Himmel vereint, Sand, nichts als gelber Sand... die Wüste Sahara. Und zwischen diesen beiden ungeheuren Ebenen eine schmale, viertausend Meter hohe Mauer, der Atlas. Wir aber sitzen auf der höchsten Zinne dieser Mauer. Man sagt sonst, reine Fernsichten seien nicht schön. Das mag stimmen. Auch der Aussicht des Toubkal fehlen markante Vordergründe, aber die unendliche, unfassbare Weite dieser Schau überwältigt einem.

Willi Burger skizziert mit vor Kälte steifen Fingern. Wir übrigen hätten diesen Idealismus kaum aufgebracht.

Der Abstieg vollzieht sich über den Ostgrat, und bald ist der Imouszersattel wieder erreicht. Burger steigt ein Stück weit in die Nordflanke ab, um zu zeichne », während Meyer, Hohl, Meisser und ich den Djebel Imouszer, 4010 m, überschreiten und dem Djebel Tiheiri, zirka 3980 m, einen Besuch abstatten. Auf dem Gipfel des letzteren haben wir keine Spuren einer früheren Besteigung gefunden. Nachmittags 4 Uhr sind wir alle wieder vereint.

... Und wieder streichen Nebel durch die Täler hinauf. Bei 3400 m erfassen sie uns. Wieder wird es kalt, und wieder beginnt es zu schneien. Eine neue Nacht sinkt herab, und das Thermometer sinkt aufs neue tief unter Null.

Es sind weder die hohen noch die tiefen Temperaturen als solche, die uns im Atlas zusetzen, sondern der unmittelbare Wechsel zwischen warm und kalt, ein Wechsel, der sich derart rasch vollzieht, dass der Körper keine Zeit zur Gewöhnung findet. Die zweite kalte Nacht im Zelt und die mangelnde Essenslust haben uns ziemlich mitgenommen, und die Neuschneedecke, die am nächsten Morgen über unserem Lager liegt, trägt nicht dazu bei, unsere Laune zu verbessern.

Wir schreiben den 1. Mai. Das nächtliche Unwetter hat aufgehört, und an einem klaren Himmel steigt die Sonne auf.

Willi Burger nimmt Abschied von uns. Er geht zurück nach Arround und von dort nach Asni. Das Tal bietet dem Maler Lohnenderes als die Hochgipfel der Berge.

Unser heutiges Ziel ist die Ouenkrimegruppe. Diesmal gehen Meisser und Hohl, Meyer und ich zusammen. Während des gestrigen Aufstieges zum Toubkal haben wir die Berge des Ouenkrimemassifs in Musse betrachten können, und wir haben dabei gesehen, dass die Clochetons de l' Ouenkrime Nord zirka 3900 m und der Djebel Angharas n'Iglioua 4030 m wohl die 105 - Photo Ch. Meisser, Bern Les Clochetons de l' Ouenkrime Nord 3880 m und 3850 m von Süden 106 - Photo Ch. Meisser, BernBlick vom Djebel Tiheiri ca. 3980 m Brunner & Cie. G. Zürichauf Djebel Agoudel n'Mzier 4080 m ( links ) Djebel Angharas n'lglioua 4030 m ( Bildmitte ) Die Alpen - 1935 - Les Alpesund Djebel Assif n'Timellilt 4040 m ( rechts ) lohnendsten Ziele einer Besteigung wären. Das Los entscheidet. Hohl und Meisser besteigen die Clochetons, Meyer und ich den Angharas. Am Abend wollen wir uns wieder in Ouanoums treffen.

Wir sind noch nicht weit vom Lager weg, und schon holt uns der Nebel wiederum; mit unheimlicher Geschwindigkeit gleitet er das Reraiatal hinauf. Heute ist er früher gekommen als während der letzten Tage. Jede Sicht ist verloren. Die Orientierung wird schwierig, denn wir haben keine brauchbaren Karten. Zudem ist das Ouenkrimemassiv ziemlich kompliziert gegliedert.

Vorerst wandern wir nach Süden, dem Ouaganepasse zu. Dann taucht ein Couloir auf. Es durchreisst die Felsen der westlichen Talflanke. Es ist mit Schnee gefüllt und scheint recht steil zu sein, von seiner oberen Mündung ist nichts zu sehen.

Unser Plan ist, zu einer Lücke im Nordostgrat des Angharas aufzusteigen, um von dort aus den Weiterweg zu suchen. Ein Firnfeld führt zu dieser Lücke. Dieses Firnfeld ist mit dem Reraiatal durch eine tiefe Schneerunse verbunden. Vor diesem Verbindungscouloir glauben wir nun zu stehen, und auf gut Glück beginnen wir mit dem Aufstieg. Wir haben gut geraten. Erst ist die Rinne ziemlich steil und eng, doch nach einer halben Stunde beginnt sie flacher und breiter zu werden, die Felsen zur Rechten und zur Linken weichen immer mehr zurück, schliesslich verschwinden sie vollends im Nebel, wir stehen am unteren Ende des Firnfeldes. Weiteraufstieg in südwestlicher Richtung. Der Schnee ist noch hart und trägt ausgezeichnet. Der Nebel beginnt lichter und lichter zu werden, und bei 3700 m entsteigen wir dem grauen Wolkenmeer.

Wir sind richtig gegangen. Noch eine halbe Stunde trennt uns von der Lücke. Es ist kühler geworden, die Temperatur ist geradezu angenehm. Im Sattel rasten wir und stellen dabei fest, dass unsere nächste Umgebung der Feldschynlücke im Urnerlande gleicht. Das Aneroid zeigt 3870 m. Dicht vor uns befinden sich die beiden rostroten Gipfel des Angharas. Sie sind durch eine tiefe Scharte getrennt. Ein steiles Schneecouloir führt zu dieser hinauf. Ein paar Schritte über einen flachen Firngrat leiten uns zu dessen Einstieg. Es ist sehr steil. Stellenweise stossen wir auf Eis. ( Von dieser Seite wurde der Hauptgipfel [Nordgipfel] von der Münchnerpartie Kröner, Heckmair, Gebr. Monich erreicht. ) Wir überschreiten die Gipfelscharte. Auch der jenseitige Abstieg ist etwas « stotzig ». Schliesslich führt uns ein System steiler Rinnen durch die Südwand auf den Westgrat, und über diesen erreichen wir den Nordgipfel. ( Aufstiegszeit zirka 4 Stunden. ) Die Aussicht ist schön. Über den Sattel des Ouanoumspasses hinweg sieht man in die Sahara hinaus. Auch der Tief blick ins Agoundistal ist hübsch. Ganz nahe im Norden steht der Djebel Assif n'Timellilt 4040 m. Eine Durchkletterung seiner Südwand dürfte sich lohnen. Leider verschlechtert sich das Wetter zusehends. Der Nebel reicht bereits bis zu viertausend Meter hinauf. Wir steigen durch die Ostwand ab und gelangen auf ein Schneefeld. Es ist steil, und der Schnee ist faul. Manchmal brechen wir bis über die Hüften ein. Sehen tun wir nichts mehr. Schliesslich erreichen wir unsere Aufstiegsspuren wieder und sind froh über diesen Wegweiser.

Eine halbe Stunde nach uns erreichen auch Hohl und Meisser das Lager. Begeistert berichten sie von einer prachtvollen, recht schweren Klettertur. Sie haben die Clochetons, es sind deren drei, programmgemäss überklettert.

Es schneit wieder. Wir halten Kriegsrat und stellen fest, dass das Wetter immer schlechter wird. Wir beschliessen daher, besonders da wir dem Toub-kal- und dem Ouenkrimegebiet unseren Besuch abgestattet haben, zurückzugehen ins erste Lager, nach Arround.

Wir packen sofort zusammen und schlagen den Talmarsch ein. Aus Schneefall wird Regen. Durchnässt und müde erreichen wir unser Refuge bei Anbruch der Nacht.

Mittwoch, den 2. Mai 1934. Unsere Nase war gut! Es schneit den ganzen Tag. In meinem Tagebuche steht unter diesem Datum lediglich das Menu. Am laufenden Bande fischen uns die Berber Arrounds Forellen aus dem Bache, dazu gibt 's in bunter Abwechslung Kaffee, Haferbrei, Spiegeleier, Kartoffelrösti, Risotto, Spaghetti und Gemüsesuppe.

Am Morgen des 3. Mai schneit es immer noch. Gegen Mittag zeigen sich die ersten Flecken blauen Himmels, die Wolkendecke öffnet sich, die Sonne bricht durch, und mit erstaulicher Geschwindigkeit schmilzt die weisse Decke unter ihren heissen Strahlen.

Der Nachmittag sieht uns bei Mohammed, dem Scheich von Arround, zu Besuch. Wir trinken zuckersüssen Pfeffermünztee, das Nationalgetränk der Berber, und unterhalten uns in lebhaftester Zeichensprache. Auf den 4. Mai haben wir von Asni her Maultiere bestellt. Wieder werden Kisten und Koffern gepackt, und wieder steigen wir in den Sattel; über den Tamatert-pass geht heute der Ritt, nach Osten, hinüber nach Tachdirl, ins Iminenetal.

Das schlechte Wetter der letzten Tage hat die Luft stark abgekühlt, und die angenehme Temperatur, die Breite des von den Franzosen ausgebesserten Passweges sowie die prächtige Sicht in die weissverschneiten Berge machen den heutigen Ritt zu einem herrlichen Vergnügen. Fünf Stunden brauchen wir zur Uberquerung des Passes, und um 2 Uhr nachmittags hält unsere stolze Kavalkade ihren Einzug in Tachdirt. Auch dort steht, wie in Arround, ein Passstützpunkt, und zwar befindet er sich auf 2355 m Höhe, einen Steinwurf weiter ausserhalb des Berberdorfes.

Im Gebiete des Iminenetales interessiert uns vor allem ein Berg, und das ist der 3614 m hohe Djebel Angour. Wenn ein Mann wie der bekannte französische Bergsteiger de Lépiney schreibt, dass dieser Gipfel « des belles escalades encore incomplètement reconnues » biete, und wenn er fortfährt mit der Mitteilung, dass dessen Südwand « une splendide muraille » sei, « ravinée de quelques couloirs qui offrirait certainement des voies d' accès très sportives », wenn er einem zu allem noch mit « surplombs » den Mund wässerig macht, dann muss schon etwas daran sein.

Am frühen Morgen des 5. Mai verlassen wir Tachdirt. Unser Ziel ist die angepriesene Südwand.

Der Tamatertpass, über den wir gestern geritten sind, ist lediglich das Teilstück eines ganzen Passsystems. Seine Fortsetzung ist der Tizi n'Tachdirt, 3200 m, der das Iminenetal mit dem Oued Ourika verbindet. Auch dieser Übergang ist saumbar. Eine Stunde lang vermittelt uns der Weg zum Tachdirt-pass den Aufstieg. Die Südwand entrollt sich vor unseren Blicken, sie ist etwa 2 km lang und auf ihrer ganzen Länge an die 700 m hoch. Eine schmale Firnwand krönt sie, und scharf zeichnet sich ein feiner Gwächtensaum im klaren Lichte des Morgens ab. Der Grossteil der Wand liegt noch im Schatten; mächtige, düstere Bastionen, von steilen Furchen und Runsen durchrissen.

« Bäumig », konstatieren wir und stellen im übrigen fest, dass nicht nur verschiedene Wege nach Rom, sondern auch deren mehrere durch diese Felsen führen. Man trennt sich also. Hohl und ich steigen in der Fallinie des Gipfels an, während Meyer und Meisser etwa 700 m weiter östlich ihr Glück versuchen.

Die Kletterei ist prächtig. Plattige Steilstellen, schmale Rippen, enge gewundene Couloirs wechseln in bunter Folge. Drei Stunden brauchen wir für die Wand, dann betreten wir ein weites, flaches Schneeplateau, das uns mühelos zum Gipfel führt. Eine halbe Stunde nach uns erreichen auch Meyer und Meisser den höchsten Punkt. Aus dem Aurikatale ist der Angour leicht zu besteigen, ja er wäre das lohnende Ziel einer Frühjahrsskitur.

Der Abstieg vollzieht sich gemeinsam über den Nordwestgrat, der zum Itbiranepass 3300 m hinabführt. Wir verfolgen den Grat jedoch nicht so weit und schlagen uns etwa eine halbe Stunde nach Verlassen des Gipfels in die steile, etwas steinschlaggefährdete aber unschwierige Südwestflanke. Bis jetzt war das Wetter schön und die Temperatur recht angenehm; nun beginnen wieder Nebel den Wänden entlang zu streichen, bald werden wir von ihnen erfasst, und die Sicht reicht nur noch wenige Meter weit. Eine Stunde lang steigen wir durch unübersichtliches Gelände, durch Rinnen, über Schuttfelder und steile Rasenhänge bergab und landen schliesslich dicht neben der Hütte. Man nennt das « Schwein haben ».

Die Angourbesteigung aber klingt heute noch als eine der schönsten Atlasfahrten in unserer Erinnerung nach.

Wir beschliessen nun, unsere bergsteigerischen Unternehmungen im Atlas mit einer längeren Überschreitung zu beenden. Zwischen dem Tach-dirt- und dem Likoumtpass erheben sich der Djebel Inghemar 3721 m, 3881 m und 3895 m, der Djebel Tachdirt 3791 m, der Djebel Iguenouane 3875 m und die Tours d' Iguenouane 3710 m, 3743 m, 3670 m und 3640 m. Durch einen fast 6 km langen Grat sind diese Berge miteinander verbunden. Ihre Überschreitung ist unser Plan.

Am 6. April stehen wir um halb 10 Uhr Morgens im 3200 Meter hohen Sattel des Tachdirtpasses, und ein breiter Schutt- und Schneerücken leitet zu unserem nächsten Ziele empor, zum Westgipfel des Inghemar 3721 m. Der Aufstieg ist eintönig und langweilig. Der Gipfel will und will nicht näher rücken. Die Luft über den Steinen zittert in der unbarmherzigen Glut der Sonne. Es ist furchtbar heiss. Wir sind alle ziemlich mitgenommen, und jede Gelegenheit, die ein Rasten rechtfertigt, ist willkommen. Endlich, um 11 Uhr, ist der Punkt 3721 erreicht. Bis jetzt stiegen wir in nord-südlicher Richtung bergan, nun biegt der Grat, der uns den Weiterweg zur Pointe Centrale de l' Inghemar vermittelt, rechtwinklig nach Osten um. Er ist brüchig, aus rostrotem Gestein gebildet und bietet dem Bergsteiger nichts Interessantes. Wir besteigen den Mittelgipfel ( Ankunft 12 Uhr ), kehren auf dem Aufstiegwege zu Punkt 3721 zurück und gelangen durch eine Schneerinne zum 3670 Meter hohen Gratsattel westlich dieser Erhebung.

Weiter... Wie Betrunkene schwanken wir über einen neuen Schutt- und Schneerücken empor. Er steigt schwach an und führt zum Djebel Tachdirt, 3791 m. Die Hitze ist unerträglich. Ankunft auf dem Gipfel um halb 3 Uhr.

Schutt und Schnee, Schnee und Schutt, so ist auch der Weiterweg, der zu einem neuen Sattel hinab und zu einem neuen Gipfel hinauf leitet, zum Djebel Iguenouane 3875 m. Um 4 Uhr erreichen wir nach vielem Rasten den waagrechten Gipfelgrat dieses Berges. Und nun ändert sich das Bild. Aus dem langweiligen breiten Rücken wird eine scharfe Firnkante. Grosse Gwächten hängen nach Süden über, und über diese Gwächten hinweg sieht man in die unendliche Sandwüste der Sahara hinaus. Ein eigenartiger Kontrast... Dieses flotte Gipfelstück wirkt auf uns wie eine belebende Einspritzung, die gute Laune kehrt zurück, die Schritte werden wieder schneller, und schon gelangen wir nach kurzem steilem Abstieg in die 3670 Meter hohe Iguenouanelücke hinab. Es ist 5 Uhr. Die Temperatur wird wieder erträglich. Wir stehen vor unserem nächsten Ziel, den Tours oder Aiguilles d' Iguenouane, 3710, 3743, 3670 und 3640 m hoch sind die vier Türme dieser Gruppe. Ein zerhackter Grat verbindet sie miteinander. Die Kletterei ist lustig und abwechslungsreich. Scharfe Gratstellen, steile Rinnen, schmale Bänder führen uns von Turm zu Turm. Auf eigentliche Schwierigkeiten stossen wir nicht. Um halb 7 Uhr liegen auch diese Berge hinter uns. Wir befinden uns in einer 3580 m hohen Depression, wenige Minuten westlich des Likoumtpasses. 11% Stunden sind wir unterwegs, 8 Gipfel haben wir heute überschritten, unsere alpinen Unternehmungen im Atlas sind damit zu Ende.

Es ist Abend. Den Bergen entlang gleiten schmale, silbernglänzende Nebelwolken, und über diesen Nebel weg sehen wir in die Ebenen Marokkos hinab. Irgendwo, weit, weit im Westen versinkt die Sonne wie eine riesige, feurige Kugel, und die Hügel und die Berge, ja selbst der gelbe Sand der Sahara im Süden, beginnen in ihrem letzten Lichte zu glühen und zu flammen, und wie eine gewaltige, purpurne Lohe reckt sich der Atlas in den dunkelblauen Abendhimmel. Ein Schauspiel von hinreissender Grösse... Und über allem eine unendliche Stille, kein Laut, kein Ton. Lange sitzen wir zwischen den warmen Steinen des Sattels, und der Entschluss abzusteigen, um vor Einbruch der Dunkelheit sicheres Gelände zu erreichen, bereitet uns einen fast körperlichen Schmerz. Der Atlas hat uns den Abschied schwer gemacht.

Tags darauf restaurieren wir in Tachdirt, am 8. Mai gehen wir zurück nach Marrakech, bleiben dort drei Tage und reisen dann über Casablanca, Rabat, Meknes, Fes, Tanger, Algésiras, Malaga, Granada, Madrid, Barcelona im Bummeltempo der Heimat zu. Am 21. Mai treffen wir wohlbehalten in Zürich ein.

Das ist der Bericht über unsere Atlasfahrt.

Wir haben insgesamt 16 Gipfel bestiegen. Doch was bedeuten Zahlen! Sie sind nicht wichtig. Wichtig ist, dass wir auf der ganzen Expedition in guter Kameradschaft zusammengehalten haben, und deshalb wird uns allen diese Reise eine unvergesslich schöne Erinnerung bleiben.

Die Organisation hat restlos geklappt. Ich schreibe das, weil ich weiss, dass dies zum kleinsten Teile unser Verdienst ist, denn wir konnten auf die Erfahrungen unserer Vorgänger, ganz speziell auf jene der Herren Neltner und de Pollitzer Pollenghi bauen. Ihnen schulden wir Dank.

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