Bergmorgen

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Von Max Oechslin

Im frühen Morgen ist die Stille da, die aus der Nacht zum Tag hinübergreift, in der im frischen Tau so segensvoll die feine Frucht zur vollen Süsse reift. Mit leisem Singen wacht der Vogel auf. Von fernher tönt der Sang vom Wasserfall. Und auf den Gipfeln flammt das Wunderlicht, das niedersteiget aus des Himmels All. Noch eine Weile — und dann ist der Tag ringsum im Tal. Die Stille ist vorbei. Laut wird das Leben und die Arbeit singt ihr eig'nes Lied. Und ich bin mit dabei.

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