Charles Gos: Sous le drapeau

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Da M. Ch. Gos schon alpine Aufsätze von Wert geschrieben'hat ( siehe Jahrbuch XLVIII, 299 ), so will ich seinem Wunsche und dem seines Verlegers, auch dieses Buch hier anzuzeigen, in aller Kürze nachkommen, obschon nur der Umstand, daß der Fahnendienst von Gos bei einer Batterie Gebirgsartillerie geleistet wurde, die sich aus dem Wallis rekrutiert, und daß diese kleinen Erzählungen sich im Wallis und an der Grenze gegen Italien abspielen, ihm bei uns Heimatrecht gewähren. An sich aber sind diese kleinen Sächelchen ebenso lesenswert als die „ près du neue et des glaciers " spielenden, und der Stil hat an Präzision gewonnen, ohne an Wärme zu verlieren. Auch die Illustration von François Gos, dem Bruder von Charles und Sohn von Albert Gos, welch letzterer — ich korrigiere damit einen Irrtum von mir im Jahrbuch XLVIII, pag. 300 — dem Buche von 1912 seinen Pinsel geliehen hat, ist sehr hübsch. Da eine deutsche Ausgabe des Gosschen Buches neulich unter dem Titel: Unter der Fahne, bei A. Francke in Bern herausgekommen ist, so haben nun auch deutsche Leser Gelegenheit, sich mit der idyllisch-patriotischen Muse von Gos vertraut zu machen; denn das ist trotz dem martialischen Titel unwahrer Charakter.Redaktion.

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