Deutsche Alpenzeitung

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Die deutsche Alpenzeitung ist so verbreitet und geschätzt, daß sie eigentlich meiner Empfehlung kaum mehr bedarf, und ich mich aus ihrem reichen Inhalt mit einem Hinweis auf das begnügen kann, was sie 1906 speziell für die Kenntnis der Schweiz und die Schweizeralpen geleistet hat. Dabei kommt nun vor allem in Betracht, daß diesmal der Schweiz zwei Sonderhefte ausschließlich gewidmet sind, nämlich Heft 4, betitelt: Das Berner Oberland, und Heft 18, betitelt: Die Schweiz im Winter. Das erstere enthält eine Reihe hübscher Aufsätze touristischen und wissenschaftlichen Inhalts. Das südliche Dreigestirn des Berner Oberlandes, von Dr. C. Täuber ( gemeint sind Finsteraarhorn, Aletschhorn und Bietsch-hornDas Berner Oberland, von R. Goldlust; Von Meiringen über die Große Scheidegg nach Grindelwald, von Heinrich Würgler; Warum gehen wir ins Berner Oberland, von Dr. H. Schserer; Eine Frühsommerwanderung ( Grindelwald, Kleine Scheidegg-Mürren ), von Gottfr. Beck; Die Flora des Berner Oberlandes, von Prof. E. Fischer; Meiringen und das Haslital, von Heinrich Würgler; Die schweizerischen Hirtenfeste, von G. Bundi; Der Ziege Alp- und Lagerleben, von E. Friedli; Das Berner Oberland, seine territoriale und wirtschaftliche Entwicklung, von E. Mühlemann; Einige Sitten und Bräuche im Berner Oberland, von Ernst Feller; Die Bergbahnen im Berner Oberland, von Rud. Goldlust und Dr. Wrubel. Geschmückt ist das Heft mit zahlreichen Textillustrationen und vier Vollbildern nach Gemälden von E. T. Compton ( Finsteraarhorn, Oeschinensee und Oberhof en am Thunersee ) und Carl Liner ( Mittagsrast auf einer Bern er Senne ). Das zweite Sonderheft weist folgende Aufsätze auf: Die interessanteste Erscheinung im Winter des Höhenklimas; Die Temperatur-Umkehr, vonDie Alpenpost, von Ernst Viktor Tobler; Grindelwald und Eiger im Winter, von Dr. C. Täuber; Winterfrischen, von Dr. med. Mory; Winter-wonnen im Hochgebirge, von Dr. M. Merz; Der Proletarier, von Ernst Viktor Tobler; Höhenluftkuren und Lungenheilstätten, von Dr. M. Merz; mit Skiern ins Hochgebirge, von E. Meerkämper; Entthronte Königin, ein Mährlein, von Karl Nietsche; Schiittelsport und Schlittenmodelle, von Richard Strauß. Geschmückt ist das Heft mit vielen Textillustrationen und fünf Vollbildern nach Otto Barth ( Blick auf Grindelwald mit Wetterhorn ), Carl Liner ( die AlpenpostPhotographischer Verlag Wehrli ( Rauh-frostmorgenJoseph Engelhardt ( WinterabendDr. M. Merz ( Winterlandschaft bei Arosa ). Auch in den übrigen Heften finden wir Beiträge aus der Schweiz, so im I. Halbband Alfr. Steinitzer: Eine Winterfahrt über den Splügen; E. V. Tobler: Frühling am Vierwaldstättersee; E. V. Tobler: Mastrils und Churwalden; Aug. Rupp: Die Finsteraarhornhütte des S.A.C.; Dr. C. Täuber: Eine alpinwissenschaftliche Entdeckung; Dr. R. Zeller: Das schweizerische alpine Museum in Bern; Isabella Kaiser: Der Lanzigbub, Novelle aus den Nidwalder Bergen. Aus dem II. Halbband notiere ich als hierher gehörig: Dr. J. Simon, Aus eisigen Höhen, Breuil und Breithorn; Ernst Victor Tobler: Die Lenzerheide zur Winterszeit; E. V. Tobler: Im Winter auf Rigihöhen; E. V. Tobler: Ein Bobsleighrennen für Klosters; E. V. Tobler: Das Engadiner Museum in St. Moritz; Dr. J. Jegerlehner: Der Schmid von Rumpelbach ( aus dem oben pag. 381 besprochenen Buche ). Wenn ich nun bedenke, daß dies nur ein allerdings wichtiger Teil des in der D. A. Z. dem Leser gebotenen Reichtums ist, so glaube ich, zu ihrer Empfehlung speziell in unsern Kreisen genug gesagt zu haben.Redaktion.

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