Die seltsame Nacht von Saleinaz

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F. E. Lambossy, Biel

Ein wahres Abenteuer Wenn ich mit der Publikation dieser seltsamen und wahren Geschichte mehr als dreissig Jahre gewartet habe, so liegt es sicher unbewusst in dem Wunsche, durch Zeit und Erfahrung zu der festen Überzeugung zu gelangen, dass es im Leben eines jeden von uns unerklärliche Abweichungen von der alltäglichen Wirklichkeit geben kann. Die beunruhigende Entdeckung sinnestäuschender Geheimnisse, die unser Unterbewusstsein heimsuchen können, um sich nachher in der wahrnehmbaren Form phantastischer Bilder zu manifestieren, verdiente es, mehr als ein Vierteljahrhundert der weisen Zurückhaltung und Meditation zu widmen.

Um das Risiko des Skeptizismus, ja sogar der Ironie gewisser rationaler Geister zu vermeiden, habe ich darauf verzichtet, die Namen derer zu erwähnen, die mit mir zusammen die wirklichen Akteure der seltsamen Nacht von Saleinaz waren; dagegen kann ich die Richtigkeit von Ort und Zeit verbürgen, da diese letzteren wenig geeignet sind, von der Boshaftigkeit und dem Besserwissen der Zweifler angegriffen zu werden. Was mich betrifft, übernehme ich gern die Verantwortung für das, was manche gewiss als Hirngespinste eines zu erfinderischen Geistes betrachten werden; vierzig Jahre Bergerfahrung verleihen mir eine gewisse Selbständigkeit!

Am Abend vor Ostern 1938 hatten wir drei jungen Burschen angesichts des wechselhaften Wetters beschlossen, alles auf eine Karte zu setzen, das heisst, eine zu dieser Jahreszeit wenig frequentierte Gegend aufzusuchen, damit wir, je nach Wetterstand, die Wahl hätten zwischen Klettern, Hochgebirge und, im schlimmsten Fall, gewöhnlichem Skifahren, ohne die vernünftigen Ratschläge anderer Hüttenkameraden oder eines wohlmeinenden Hüttenwarts anhören zu müssen.

Wir entschieden uns nach etlichem Hin und Her für die wilde Einsamkeit der Saleinazhütte, die nur ich kannte, die mir aber für alle unsere Pläne geeignet schien: die Ski von Praz-de-Fort hinaufzutragen wäre eine ausgezeichnete erste Fühlungnahme; im Falle andauernd schlechten Wetters würden wir schon einige günstige Stunden finden, um über das Fenêtre de Saleinaz hinaufzusteigen und die Abfahrt über das « Fort » von Trient zu machen. Wenn aber die Sonne mit von der Partie wäre, würden die Kreten von Planereuse oder sogar diejenigen der Darreys unsere Klettergelüste vollauf befriedigen. Und dann... wenn alles klappte, warum nicht die Argentière oder der Chardonnet?

Am nächsten Tag luden wir also Ski, Rucksäcke, Seile und Pickel auf unsere Velos ( Autostop war noch nicht üblich ) und zogen auf Abenteuer aus. Diese fingen wenig verheissungsvoll an, indem sie uns während der etwa 150 Kilometer, die uns von Praz-de-Fort trennten, einen eintönigen leichten, feinen Regen bescherten und einen Heuschober, der uns um Mitternacht aufnahm. Wir waren durchnässt, erschöpft, aber trunken von einer Welle stolzer Freiheit, gesättigt von Alpenluft und der Bezauberung des Berges.

Diese Nacht in der animalischen Wärme des Heus war ohne Geschichte. Ich und meine zwei Begleiter waren noch zu jung, um viel zu grübeln; unsere von den Sorgen und Spannungen des Er-wachsenenlebens noch unberührten Nerven waren für unerwartete Aufregungen, Schwierigkeiten des Alltags, Ängste vor dem Unbekannten wenig empfänglich. Kurz gesagt: wir waren vollkommen ausgeglichen, egoistisch und unbesorgt, da sich unser inneres Verlangen streng in den Grenzen des uns Bekannten hielt. Wie die meisten Studenten jener Zeit waren wir den mystischen und anderen Spannungen gewisser kontemplativer Geister aus dem Weg gegangen, da wir uns eher für Tat, Bewegung und Kampf interessier- ten als für das Geistige. Der Religionsunterricht hatte den Rahmen der Tradition und einer gutbürgerlichen Erziehung nicht überschritten; unsere Liebe zur Natur hing mehr mit dem Bedürfnis nach Weite und Abenteuer als mit dem Göttlichen zusammen. Beim Kontakt mit den Bergen fühlten wir jubelnde Freude; unsere aufgewühlten Sinne erzeugten in uns eine Art exaltierter Übertreibung unserer Reaktionen, ohne Respekt vor einem Mysterium, an das wir niemals gedacht hatten.

Der Berg schien unsere Lust gespürt zu haben und befahl; wir gehorchten ohne Prahlerei und ohne Staunen, unbeeinflusst von unserer noch unentwickelten Phantasie.

An diese kurze Analyse unserer Charaktere musste ich oft denken, um mich zu vergewissern, dass unser geistiger Zustand normal war. Wir waren nicht empfänglich für das Wunderbare und noch weniger für jede Art von Esoterismus ( GeheimWissenschaft ), von dem wir gar nichts wussten. Und so musste ich schliesslich zugeben, dass die Erklärung der Erscheinungen, welche diese berüchtigte Nacht kennzeichneten, ausserhalb meiner selbst zu suchen war.

Am Morgen waren wir frisch und munter; der Regen hatte nachgelassen, und durch die offenen Stellen im Nebel bemerkte man die mit Neuschnee überpuderten Felsen. Wir hatten lange geschlafen, und als wir, wie Maulesel bepackt, den Wald von Frémion erreichten, ging die Mittagssonne siegreich aus ihrem Kampf gegen Wind und Wolken hervor. Vollständige Einsamkeit umgab uns, und da wir sicher waren, dass sie zu dieser Jahreszeit niemand stören würde, gab uns die Abgeschiedenheit ein noch stärkeres, aus der Unabhängigkeit heraus geborenes Gefühl der Kraft. Den Ausläufern des Gletschers entlang führte uns eine endlose Moräne zum Fusse der « Echelles », deren Name symbolisch ist für mit Stufen versehene und mit schrägen Bändern verzierte Granitplatten, eine beachtliche Passage in diesem traditionellen Aufstieg, der mir deutlich in Erinnerung geblieben ist: Wir waren schwer be- laden; unsere langen, auf unseren Rucksäcken gekreuzten Winterski zogen uns mit ihren Stöcken fast in den Abgrund hinunter und drohten bei jedem Aufschwung überzukippen; wir fluchten gewissenhaft der Reihe nach, um unsere Anwesenheit zu bestätigen ( Ich fluche, folglich lebe ich. Es war eine kurze Gymnastik, die uns müde und mürrische Burschen auf die Probe stellte, an den Grashängen des Plan Monnay, welche durch die winterlichen Einwirkungen zu Brettern von schmutzigem, hartem, durch Regen und Felsenstaub zerfressenem Schnee, gelblichen und klebrigen Drecklöchern und zerdrückten schlüpfrigen Grasflecken geworden waren. Eine Stunde später stiegen wir mit angeschnallten Ski in das noch verschneite Geröll unterhalb des kleinen Evale-Gletschers ein. Der Frühling trog mit seiner gewohnten Launenhaftigkeit. Die beissende Kälte und der hart werdende Schnee erlaubten das seitliche Aufsteigen in der steilen Wand, die bald auf den Vorsprung der Hütte ausmünden würde. Wir waren erschöpft, unsere Zickzacks wurden immer länger, der Berg hatte plötzlich ein unfreundliches Aussehen angenommen, und die Schreie der tief kreisenden Dohlen taten weh in unseren Ohren, welche in der nur vom Kratzen unserer Ski unterbrochenen Stille eingeschlafen waren. An den Planereuse-Türmen hatte sich eine schwarze Wolke festgesaugt, die unbestimmt und böse über den Felszähnen schwebte; im flockigen Himmel verschwunden, verweigerte uns der Argentière-Gipfel den Gruss; nur der aalglatte, hässliche Nebel, der vom Gletscher her-aufschlich und an der breiten Schneefläche des Barbey-Couloirs leckte, schien uns begrüssen zu wollen. Die Hüttentüre kreischte, als wir sie auf-stiessen. Wir stellten die Ski an die Holzwand, legten die Rucksäcke auf den Boden und waren glücklich, da zu sein, trunken und erregt von einer stumm eingestandenen Müdigkeit. Alles Leben schien neu hier oben, unsere Ski hatten auf dem gefrorenen Schnee keine Spur hinterlassen; die Dohlen schwiegen. Als wir in die Hütte traten, verriet uns der Modergeruch sofort, dass wir die ersten des Jahres waren. Das bestätigte sich auch bei der Durchsicht des Hüttenbuches; nicht einmal die Ostertage hatten jemand in die grandiose Wildnis von Saleinaz hinaufgelockt.

Es ist 7 Uhr. Die Erbssuppe dampft auf dem alten Holzherd. Wir haben alles an seinem Platz gefunden, da Vater Droz, der treue Hüttenwart, mit eiserner Energie dafür sorgt, dass nicht die Spur einer eventuellen Unordnung zurückbleibt. Bei der Ankunft haben wir mit trotz der Feuchtigkeit des Winters erstaunlich trockenem, in der Flamme knisterndem Holz geheizt. Nun sind unsere Lebensgeister wieder erwacht, wir spüren den Hunger und sind plötzlich wieder gesprächig in der trauten Umgebung. Mitten im Plaudern trete ich vor die Hütte hinaus: die Dunkelheit senkt sich über die Berglandschaft, die Wolken verheissen Schnee, die Nacht wird still, und ich fühle, dass sie uns den wohlverdienten Schlaf schenken wird, der in unserem Alter entspannend und belebend wirkt. Ich bin hinausgegangen, um zu träumen, aber es gelingt mir nicht; der nächtliche Berg verschluckt mich, ich habe Hunger, mein Gehirn ist leer, schon dem Unbekannten des morgigen Tages zugewandt. Ein Eisturm kracht im tiefen, undurchdringlichen Schwarz, eine Schneeflocke legt sich auf meine Wange. Ich gehe hinein.

Das Essen verlief in aller Ruhe, nur hie und da unterbrochen von Ausrufen, Geschirrklappern, lustigen Worten. Die Tourenpläne des kommenden Tages sind vage entworfen, aber von dem ebenso trügerischen wie knauserigen Wetter abhängig gemacht worden; wer zuerst aufsteht, wird draussen nachsehen, und dann werden wir beraten. Wir liegen auf den Pritschen mit dem Gefühl, die ganze Hütte gehöre uns: sechzig Matratzen, sechzig Decken für drei Männer! Ich suche vier dicke, weiche, saubere aus; meine Kameraden müssen niesen und gehen weiter weg; es ist ja Platz genug da. Wir haben unsere Kleider anbehalten, die Gürtel gelockert und die Kragen der dicken Wollpullover hochgeschla-gen.

Schon halb eingeschlummert, überlege ich noch, wie das Wetter morgen sein wird. Aber nur Schlaf und Ahnungslosigkeit antworten...

Plötzlich bin ich ganz wach! Es hat an die Türe geklopft, zwei kurze, harte Schläge. Meine Kameraden haben sich aufgesetzt.

« Hast du gehört? Wieviel Uhr ist es? Sie sollen doch eintreten die Türe ist ja offen. ». Die darauffolgende Stille lässt uns erstarren; niemand, kein Geräusch von Ski, keine Stimme, nichts!

Wir horchen scharf, stumm — immer noch nichts! Na, da müssen wir eben geträumt haben, alle drei; einer von uns wird im Schlaf an die Wand gestossen sein und die Einbildung den Rest besorgt haben. Ich wickle mich wieder in die warmen Wolldecken; da... wieder zwei Schläge an die Türe, kurz, deutlich; diesmal ist kein Zweifel möglich.

« Du lieber Gott, sie sollen doch eintreten! Was machen die denn? » « Wieviel Uhr ist es nun eigentlich? » Ich suche nach meiner Taschenlampe und leuchte auf mein Handgelenk: es ist i Uhr morgens. Mein Nachbar protestiert.

« Die sind verrückt! Hast du vielleicht die Türe verriegelt? » « Nein, wieso? Die Hütten des SAC müssen doch Tag und Nacht offen sein. » « Geh nachschauen! » Ich schlüpfe in meine Hüttenschuhe; die Türklinke bewegt sich ohne Schwierigkeit. Eine Art vom Winde verwehter Schneeschimmer fällt auf mein Gesicht; ich richte meine Taschenlampe in die dunkle Nacht. Es schneit in dichten Flocken; da gibt es nichts als Weiss und schattenhaftes Schwarz. Ich rufe:

« Hallo! Hallo! » Die Nacht schweigt. Meine geschärfte Aufmerksamkeit bemerkt nichts, sieht nichts, hört nichts. Nun drehe ich meine Lampe in allen Richtungen, und plötzlich sind da Fussspuren, zwei Meter entfernt, gerade vor dem Schatten-streifen, im leichten, flaumigen Schnee. Diesmal brülleich:

« Hallo! Hallo! Hallo! » Aber nur meine Kameraden antworten.

« Also, wer ist es denn? » « Kommt, zieht eure Latschen an! » Sie gehorchen. Jetzt sind sie neben mir, und die Lampe beleuchtet die Spuren.

« Da ist doch einer! Wir müssen nachsehen, vielleicht ist er erledigt! » Wir sind bei vollkommen klarem Verstand, aber sehr aufgeregt, als wir in den Schnee hinausspringen. Ich habe mir nicht einmal die Mühe genommen, die Schuhe anzuziehen. Die Spuren sind da, vor unseren weit geöffneten Augen. Sie führen links-rechts, links-rechts in einer Geraden direkt gegen die Spitze des obersten Vorsprungs des Saleinaz-Gletschers, und plötzlich, einen Meter vor dem Rand - hören sie auf wie in einer Sackgasse! Wir verfolgen die geheimnisvolle, parallel zur unsrigen verlaufende Spur bis zum Ausgangspunkt zurück. Ich bücke mich und merke, dass die andern hinter mir dasselbe tun. Die Spur ist tief; es ist der Abdruck eines runden, mit Soh-lenschützern versehenen, eher breiten Schuhs. Die unsrigen haben viereckige Kappen, und überhaupt sind wir auf dem harten Schnee auf den Ski angekommen, und alle haben beteuert, nach der Ankunft nicht mehr hinausgegangen zu sein. Ich richte mich wieder auf und gehe in der Gegenrichtung weiter, auf dem gewohnten Wege der Hütte zu. Genau unter dieser, in einer Entfernung von ungefähr fünf Metern, bricht die teuflische Spur scharf ab. Der Schnee daneben ist unberührt, kein Loch kein Buckel, keine Furche; Schritte, die nicht weiter gehen, nie weiter gehen werden. Das ist alles.

In Gedanken versuche ich den sinnverwirren-den Formen, die mich an diesen weissen Teppich, diese aufgeregt mit der Lampe durchleuchtete Nacht binden, Leben zu verleihen. Wir drei stehen da, einander zugewandt, verdutzt, aber nicht entsetzt, ohne den grossen Schrecken, der vielleicht heilsam gewesen wäre. Schon beginne ich, aus einem unbewussten praktischen Gefühl heraus, mich mit dem Unerklärlichen ab- zufinden, indem ich das Wirkliche festhalte: das wiederholte deutliche Klopfen, die ständige Anwesenheit von uns dreien, und dann - dieser absurde Gang eines Phantoms, der beginnt und im Nichts endet! Ich bin dank äusserster Konzentration von Dingen und Geschöpfen losgelöst. Und doch verstehe ich das alles nicht. Wir sind dreimal um die Hütte herumgerannt, sind gerast wie Dämonen auf 2691 Meter Höhe, in einer Schneenacht an Pfingsten 1938! Wir haben nichts gefunden, es hat sich nichts verändert, um uns den plötzlichen Sturz ins « andere Universum » zu erleichtern. Nicht imstande, das Unbehagen vor dem seltsamen Berg in der unergründlichen Nacht abzuschütteln, sind wir zu unseren Decken zurückgekehrt und haben die ganze restliche Nacht gewartet. Des Rätsels Lösung haben wir nicht entdeckt!

Zweimal im Laufe der folgenden Stunden bin ich an die Stelle zurückgekehrt; der Schnee bedeckte sanft die Spuren unserer Bemühungen, aber die « Tritte » waren immer noch da, so tief eingedrückt wie zuvor, schien es mir. Meine Kameraden waren eingeschlafen. Ich weiss nicht, ob sie meinen wiedergefundenen Schlaf dazu benützten, ihrerseits « nachzuprüfen »; ich habe es nie gewagt, sie danach zu fragen.

Am Morgen siegten Stolz und Scham. Wir verloren kein Wort darüber und gingen.

Der Tag überwand die Nacht, und unter dem dichten Schnee versank jede Erinnerung an das Geheimnis; die Sonne erhob sich und erstrahlte, und über dem Firn der freien und bleichen Gipfel der Argentière aux Dorées schien sich der Char-donnet-Grat bis zum Horizont hinzuziehen.

Der Mittag überraschte uns lustig und fröhlich auf den Felsen der Grande Fourche. Unsere Jugend hatte gesiegt!

Anmerkung des Verfassers Ich bin noch öfters nach Saleinaz hinaufgestiegen, habe jedoch die Stille nie mehr gefunden, nicht einmal die Gesellschaft der unruhigen Doh- len, die uns damals begleitet hatten. Nur die Berge sind unverändert geblieben in ihrer grossartigen Gefühllosigkeit.

Ich habe auch wieder in der Hütte geschlafen, die aber so überfüllt und lärmig war, dass weder ein stummer noch wahrnehmbarer Ruf von draussen kommen konnte.

In der Morgendämmerung habe ich oben am Gletscher nachgedacht, das bläuliche Gewirr der Spalten und die graue Masse des mit Steinen vermischten Eises betrachtet, aber kein in den Flocken tanzender Beelzebub ist mir begegnet! Die Jahre sind vergangen, ohne mir die « Lösung » zu bringen, wohl aber die Kenntnis hartnäckiger Vorurteile und Voreingenommenheit. Ich habe auch gelernt, dass die Natur nur denen gewisse Türen zu ihrem Heiligtum öffnet, die sie lieben, und dass die Wissenschaft zur Erkennung ihrer Geheimnisse grosse Genauigkeit in der Beobachtung der Tatsachen, einen gesunden, logischen, abwägenden Geist und eine in Grenzen gehaltene Phantasie erfordert. Ich habe gelernt, dass die Weisheit Wahrheit und Wissen in den Werken der Natur wie auch in denen unseres Geistes sucht. Die Liebe zu den Bergen gehört auch zu einer Art Weisheit.

Diese Überzeugung hat mich aber nicht davon abgehalten, mit Interesse die Arbeiten von Professor Bender von der Universität Freiburg im Breisgau zu lesen, die Arbeiten über die « Spannungsfelder », die 1968 publiziert wurden. Seine Theorie zielt darauf hin, die Bedeutung der wissenschaftlich kontrollierten Gehirnströme bei den Phänomenen der Übertragung von Bildern, Gedanken und vor allem von physischer und kineti-scher Materialisierung hervorzuheben. Ich möchte noch hinzufügen, dass die sowjetischen Kliniker auf diesem Gebiet führend sind.

Soviel, nebenbei bemerkt, um denjenigen einen Knochen hinzuwerfen, die es nicht unterlassen werden, die Integrität dieser Geschichte oder sogar die ihres Verfassers in Zweifel zu ziehen.

Übersetzung: E. Busenhart

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