Drei Briefe über Skihochfahrten

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Von Hans Spetzler.

1. Trois cols.

Lieber Bruder Paul!

Du bist nun auch unter die « Wilden » gegangen, und darum möchte ich jetzt fragen: ob Du über den Hängen nicht manchmal die Berge vergissest, über dem Turnen das stille Fürsichwandern verlernst und in der Technik des Slaloms das Schönste, das Aufsteigen? Wir alle verfallen dem Götzen Abfahrt von Zeit zu Zeit. Du wirst also nicht glauben, dass eine Schilderung einer geruhsamen Skireise eine Bekehrungsgeschichte sei.

Unser vier sind wir an Pfingsten über die trois cols gewandert ( Col du Chardonnet, Fenêtre de Saleinaz und Col du Tour ). Warum Dich mit unsern Zeiten und Wegen langweilen! Ein Blick auf die schöne, alte Barbeykarte wird Dich alles lehren. Für einen, der weiss, was ein Gletscher ist, und darauf gehen darf, sind keine Probleme zu lösen. Eines nur: Wir gingen ohne Seil über den Gletscher zum Col du Chardonnet, unsere Freunde aus Grenoble fanden es geraten « de s' encorder ». Man hatte uns Wunder erzählt vom Bergschrund am Col, Richtung Saleinaz. So legten wir halt oben unsern Strick um, aber unsere Freunde aus dem Dauphiné legten ihn ebenda ab. Es gibt also auch da Probleme! Wird wohl eine rechte Völkerwanderung gewesen sein da hinüber, höre ich Dich sagen, denn Du weisst, dass unser Weg bekannt und berühmt ist. Wir haben unsere Zeiteinteilung etwas von dem üblichen Schema abweichen lassen und waren deshalb allein auf weiten Fluren, kamen dann allerdings ordentlich spät im Dorfe Le Tour an und hatten es nur einem hilfsbereiten Unbekannten zu danken, dass wenigstens Ott und ich, die wir am nächsten Tag arbeiten mussten, noch den letzten. Zug in Montroc erreichten, um nach Genf zu kommen.

Übermüdet war ich nicht, doch in der Erinnerung ist es mir, als wäre die Heimfahrt ein Traum gewesen. Ott sagte von Zeit zu Zeit ein paar Worte ...ich hörte sie wie aus Fernen, aber Bilder formten sich und stiegen auf, gerufen von seinem Monolog. Noch vor kurzen Stunden sind wir zu Füssen von Bergen gewandert, auf grossen, weissen, weiten Strassen und haben unsere Blicke steil aufgehoben zu den schwarzen wilden Bastionen des Tour Noir und zu den roten Türmen des Chardonnet. Wir sahen in der Sonne die Schneekaskaden sprühen in den Kerben der Verte, der Droites und Court es, tausendmal schöner als die Wasserkünste zu Versailles je glänzten. Wir wurden ganz still: Am Col du Chardonnet waren die Berge im fernen Wallis im ähnlichen Gleichmass gewaltiger Formen so greifbar nahe und doch so fern wie Gott selber im Himmel des Fra Angelico. Die Erinnerung vergleicht, der Augenblick ist unvergleichlich.

Unsere Tur war keine neue, nur für uns neues Land. Von unsern Vorgängern oder Vorläufern des gleichen Tages wussten wir nichts. Daran warst VIII36 du schuld, Sonne, ihre Spuren liessest du in den sanften Schnee sinken, und wir gingen unberührte Pfade. Es ist ja oft so, dass sich die Wege der Väter mit der Zeit verwischen, und auf den vergangenen Spuren meinen die Söhne Neuland zu betreten. Oder nicht?

Jetzt wirst Du unmutig, lieber Bruder, ich weiss, das ist doch kein Fahrtenbericht, nicht einmal ein liberaler, geschweige denn ein orthodoxer. Du wendest ein, dass ich von Gipfeln aus Fernsicht und Hinaufsicht spreche, von der harten Arbeit um Höhen sei da gar keine Rede. Sei es; aber so war nun einmal unsere Skifahrt, ein Zug vorbei an einer Welt von Türmen, Kämmen und Zinnen. Kein Erobern, nur ein Einatmen mit Augen, die offen standen, sperrangelweit... nur.

Nur Bilder. Meine Aufnahmen mit dem Kodak sind Abbilder nur von Bildern. Berge sind eine Familie. Du wirst in diese Abbilder die Farben von Schnee und Fels hineinsehen aus der Ähnlichkeit mit Gliedern ihrer Familie, die Du kennst.

Nenn diese Zeilen ein kleines Nachdenken über eine Frühlingsfahrt im Mont-Blanc-Gebiet. Nachdenken hat immer drei Dimensionen, die Höhe ist die gefährlichste, wenn man zu hoch fliegt mit den Wortgebäuden, so entstehen oft Hohlräume. Man sollte Bleigewichte in der Hand haben beim Schreiben, damit sich keine Hohlräume einschleichen und alles massiv wird wie ein Berg.

Dein zahmer Telemarkfahrer und Bruder Hans.

2. Encore trois.

Lieber Pauli Was wir Ostern geleistet hätten, möchtest Du wissen?

Du bist so freundlich und sagst « leisten », aber auf Deiner Postkarte fehlen die Anführungszeichen. Hast Du sie vergessen? Zu den letztjährigen trois cols kamen dies Jahr wieder drei. Jetzt reut es Dich, dass Du die Gänse-füsschen vergessen hast... Wieder keine schweren Gipfel und keine unerhörten Abfahrten, sondern nur von Herrn Marcel Kurz gedruckt empfohlene Routen. Zum Verständnis des untenstehenden Schlagwörterkatalogs aus meinem Turenbuch muss ich Dir gestehen: Wir waren unser fünf. Wir eilten nicht. Wo Herr Kurz von zwanzig Minuten schreibt, brauchten wir mehr als zwei Stunden ( wie lange, das will ich Dir einmal vertraulich ins Ohr flüstern ). Damit ich Dir nachher nicht auf Deine Fragen, die ich errate, antworten muss, so tue ich es jetzt schon:

Ja, die Dupuishütte war voll. Nein, wir hatten nicht den Eindruck, dass der Glacier du Trient schwarz war von Menschen und rudelweis besät wie von Gletscherflöhen. Nein, immerhin ganz, ganz allein waren wir nur auf der Aiguille du Tour und am dritten Tag am Col des Montets. Ja, wir haben einen ganzen Hausrat mitgeschleppt. Genau wie es im Lehrbuch steht. Nein, ich habe mich nicht geschämt in meinem Alter, in voller Jugendkraft, eine « Damentur » zu machen und die Aiguilles Dorées nur respektvoll von unten zu betrachten und auf später zu verschieben... Mangel an Ehrgeiz, ganz wie Du willst. Aber wenn man sogar Berge verschieben kann, ist das nicht auch eine Leistung, mein Lieber?

Darf ich? Genf-Chamonix: Familien mit Plaid und Wolldecke im Wagen. Wollen wohl nach Cenyse. Skifahrer in allen Farben, schön gestreifte und verzierte Weiblein darunter, in allen Grossen, wollen nach Trélatête. Raum für alle hat die Erde. Freunde flüstern: Mont Blanc, wenn 's geht! Hohe, berühmte Bekannte. Einer von ihnen sagt: Tu verras, ils feront la Verte. Staunen in der Runde...

Chardonnet: Die Grenzen zwischen Feste und Himmel bewachen im Sternenschein oben deine Gendarmen. Nicht Gendarmen, Grenzsoldaten müsste man euch jetzt nennen, zu Ross auf Silbersätteln des Grates. Durch die Hüttenfugen pfeift der Nachtwind.

Heute ist Samstag, für uns Sonntag. Die « Tochter aus Elysium » geht mit uns. Wir rennen nicht. Sie kommt uns nach... begleitet uns. Col du Tour. Wir gehen auf die Aiguille. Feierstunde oben. Reut es Dich, dass Du den Berg da « blöden Hoger » genannt hast? Kerzengerade steigt das Tabak- wölklein ins Blaue, selber blau. Am Himmel sind jetzt auch Wölklein. Im Trab zu den Säcken. Und bald begrüssen wir Dupuis zur Freude der Kameraden auf der Terrasse mit Bodenküssen auf asiatische Art. Warum auch so ungebremst in den plötzlich weichen Teppich vor der Hütte zu rennen!

Nachmittag: Wetterorakeln. Schwierig. Hier kräht kein Hahn auf dem Mist. Hier kann man nur grenzenlos hoffen. Sonntagmorgen: Wieder unter der Aiguille du Tour. Die Morgennebel kommen und steigen in die Höhe. Blau ist der Himmel wieder. Ein paar Fähnlein der abziehenden Armee flattern noch über dem Gletscher. Der Grand Combin dort hinten, breit wie ein richtiger Herrscherthron, auf dem noch eine hohe Wolkenfrau sitzt. Col des Pesseux! Richtiger, ehrlicher und erbitterter Wortstreit über die Idee der idealen Spur. Ein paar Klügere geben nach, brummen nur noch etwas in die zweitägigen Barte.

Abfahrt. Wundervolle Weiten des Glacier des Grands. Ein paar flinke Lausanner schneuzen an uns vorbei. Voitures Grand Sport! Wir folgen sorglos und ungekränkt den Spuren. Weite Kurven. Verschnaufen. Baby packt der weisse Rausch. Es zieht uns davon, voraus. Wird schon warten an der nächsten Strassenkreuzung. In der Dzornevette: Figur-Acht-Bahn über Lawinenhügel. Blick zurück. Blicke rings um dich. Blicke in dich: Heureux d' être au monde et d' y voir clair. Weg mit der Schneebrille! Alles sehen. Die vielen Farben im Weissen. Das Blaue wird dich begleiten in lange Wochen. Wir Sonntagsjäger des Skis erjagen an Sonnensonntagen mehr Licht für den Alltag. Tannen, Trient. Am Eingang ins Dorf nehmen wir die Bretter von den Füssen.

Einen Nachmittag und einen Abend in Trient. Wir bestaunen einen Gemeindebackofen. Blicken zur Pointe des Ecandies. Kirche. Glasbild des Bernhard von Menthon, durch das die Sonne scheint. Abendstille. « Pas du tout, Madame... » ein steinaltes Mütterchen hat gefragt, ob wir müde seien. Ermüdet? Nein. Wir sind Kinder geworden, wir können Schneeball-werfen, in Pfützen waten, über Hecken turnen. Wir sitzen auf dem Barren DREI BRIEFE ÜBER SKIHOCHFAHRTEN.

beim Schulhaus. Jemand entdeckt Wolkenformen. Wegkreuze werden wieder Wunder.

Wunder ist das Abendrot geworden. Irgendwo steht, dass Berge Männer formen. Heute haben sie uns zu Kindern gemacht, glückliche gosses sind wir. Wir werden uns im Hotel um einen Suppenrest streiten wie damals, als wir noch klein waren. Bonne nuit!

Der Föhn plagt die Glockentöne im dunklen Dorf, dass sie durch die Gassen wimmernd verklingen. Den Col de Balme wollen wir nicht riskieren. Föhn! warnten die Einheimischen. Im Morgendämmern noch weissen Strassenrändern nach. Akrobatik an Stacheldrähten vorbei. Dann Ski auf den Rücken bis Vallorcine. Rückzug von Marignano: Unsere Hölzer spiessen in den grauen Himmel. Manchmal regnet 's. Nachdenken über den Unfug des Skitragens. Bäche rauschen. Oder ist es der Wind in den nassen TannenLe Châtelard. Vallorcine. Schnee. Im Wirtshaus steht ein vorgeschichtlicher Grammophon. Dass kein Misston unsere Wanderung trübe: Er schweigt bescheiden. Schnee. Alles Kleine wird eingemummt in schräge Schraffen. Nur die grossen Züge bleiben. Die Landschaft ist feierlich geworden. Col des Montets. Auch wir sind weiss. Gebeugt gegen den Ansturm des Flockenheers. Die Landschaft ist streng. Flocken tanzen hier nicht, tänzeln nicht, fallen gehetzt. Brücke. Telephonstangen zur Orientierung. Strasse suchen.

Die Strasse sinkt jetzt in weiten Bögen in Forste von Lärchen und Tannen hinein. Es knallt rot: Hotel Majestic — Thé dansant en plein air... eine grosse Tafel steht da im Schneetreiben, ein stehender Witz. Andere Tafeln: Shell, Cremerie, 30 km. Alltag zwingt uns wieder: Lesenmüssen. Noch acht Minuten bis Zugsabgang: Rechnenmüssen. Es regnet. Unsere Welt wird enger, wird Zugsabteil, nachher Stube, Gasse, Büro. Es bleiben Bilder, und auf einmal entdeckt man das Blau des Himmels über Trient im Gewand einer Figur, gemalt von Hodler. Ein Leuchten über Bergen in einer Sinfonie von Schubert oder noch näher: in den Augen deines Kindes, das dir entgegen-lächelt. Du legst verstohlen den Guide Vallot auf die Seite, in dem du schon die nächste Tur studiertest, und fühlst dich irgendwie als ein Déserteur...

Nenn dies, mein lieber Bruder, Beobachtungen eines Schwärmers in den Bergen. Wenn Du nicht wüsstest, dass auch ich das Wort weiss: Sieh nach den Sternen, aber gib acht auf die Schneebrücken, so könnte Dir Angst werden, mich auf Hochturen zu wissen, oder nicht? Mag sein, ich bin altmodisch. Wenn aber Eisbeilarchitektur und Schlosserbergrennen auch nur Moden wären? Immerhin allen Respekt den neumodischen.

Dein ungleicher BruderHans

3. Les derniers trois.

Mein lieber Bruder!

Noch einmal waren der guten Dinge drei. Zum letztenmal « trois cols ». Man sagt mir, dass es diesmal die klassischen drei sind. Mag sein die klassischen. Frag Burnet, den Hüttenwart in der Requinhütte, nach dem Weg über die trois cols: er wird Dich verwundert anschauen wie mich Pfingsten und glauben, Du haltest ihn zum besten mit der Frage. Antwort: « Les trois cols? Vous les connaissez mieux que moi! » Man schämt sich seiner Frage und geht einmal los.

Col du Géant, Col des Flambeaux und Col d' Entrèves: das sind die drei, und wir drei werden sie wohl finden. Über die Séracs des Géantgletschers führt eine richtige Karawanenstrasse hinauf auf das Plateau der Bédière. Zum Col du Géant hinauf sind keine Spuren. Um so besser, über den breiten Buckel hinaufzusteigen wird für einen normalen Berggänger mit Plüsch oder Seehund an den Brettern kein Schweres sein. Plötzlich taucht der Blick fast senkrecht in die Tiefe und schweift weit ins Italienische hinaus: Col de Rochefort. Du weisst, ich hasse Souvenirs. Aber die zwei schönen Steine, die ich von da oben mitgenommen habe und vor mir auf dem Tische liegen, sind keine Souvenirs, sind mehr, sind Talismane, Wünschelsteine. Denn wenn ich sie ansehe, steigt noch einmal vor mir auf in den Irisfarben der Morgensonne, in Föhnschleiern die Aiguille du Géant.

Der Col de Rochefort zählt nicht in den drei Pässen, wir haben ihn fast aus Versehen mitgenommen, so wie Columbus aus Versehen Amerika entdeckte, haben wir diesen wundervollen Belvedere entdeckt.

Auf weichen Pelzen eine Abfahrt auf den breiten Sattel des Col du Géant. Der Blick auf das Refuge du Géant bestätigt, dass wir am rechten Ort sind. Ein kurzer Stutz, das muss der Col des Flambeaux sein. Nach der Beschreibung stimmt es, denn Karte haben wir keine. ( Sie ist gut aufgehoben bei mir zu Hause, anstatt hier Gutes zu tun. ) Von der andern Seite kommt eine schwache Skispur, und unten im Kessel liegen drei schwarze Punkte. Das müssen Säcke sein... Die Spur verliert sich im Schatten. Die Säcke nimmt die Böschung in den toten Winkel.

Wir sind allein. Ich bin vorsichtig. Lach nicht Bruder, aber vor mir tauchte das Gespenst einer zerdrückten Brücke auf! Meine Gletschererfahrung doziert mir tausendmal, dass es da doch keine Spalten haben kann. Mein schlechtes Gewissen sieht überall verdächtige Buchten und Rinnen. Soll man solches eingestehen? Aber es bleibt ja unter uns: ich hatte fast die Verantwortungsangst... Du hast die « responsabilité » für Deines Freundes Frau und dazu noch für ein junges Skigeschöpf, das da vorausgeht in seines Vaters ausrangierten schönen blauen Militärhosen.

Das Grübeln in der Magengrube ist vorbei, glücklich stehen wir bei den drei Säcken. Von da eine Spur bis zum Col d' Entrèves. Ein Nebeldampf schnaubt uns entgegen « de la bouillante Italie ». Zurück in fröhlicher Fahrt. Dann, unter ein paar uns verdächtig zugeneigten Eistürmen durch, zur Hütte. Errate, in wieviel Telemarken wir der neuen Schule Schnippchen schlugen? Errate, wie oft wir anhielten und der Schönheit lauschten, wie sie aus tausend Schneekehlen sang um Tacul und Requin?

Man hört jetzt soviel vom befreienden Sausen durch weite Räume. Ähnlich sprichst Du oft. Aber wer besitzt die doch unendlichen Räume tiefer, wer irgendeinen endlichen Gang durchschiesst oder wer im langen Drehen Horizonte ganz sein eigen nennen kann? Dem einen geben die Berge willkommenen Kampf, fern von der Unmöglichkeit eines fairen Wettbewerbes in dumpfen Niederungen, dem andern geben sie nur Frieden. Wunderbar, wie eine optische Täuschung uns erlaubt, das kleine menschliche Bangen in die grossen, ungerührten Massen der Berge hineinzuprojizieren! Ich ertappte mich, als ich unverwandt vom Col d' Entrèves aus in die weite Ferne blickte, damit ich dieses Bild mit mir nähme zum Trost. Wie ein Kind, das in die untergehende Sonnenscheibe lange blickt: Wenn dann die Sonne nicht mehr da ist, tanzen feurige Sonnen immer noch vor seinem Auge. Ich werde wohl lange nicht mehr da oben am Col stehen können. Aber wenn ich meine Lider schliesse, kann ich manchmal mitten in nebligen Städten den Berg sehen, der am weiten Horizont von da oben sichtbar war und den man mit dem schönen Namen Le Grand Paradis bezeichnet.

Ich glaube, das ist wieder kein genauer Fahrtenbericht geworden.

Entschuldige Deinen alten Bruder und Bergkameraden

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