Edward Whymper: Chamonix and the range of Mont Blanc

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Die neueste Auflage dieses berühmten Reiseführers, die auch m Genf bei Kündig, in Chamonix bei Paul Payot und in Zermatt bei Marie Biner aufgelegt ist, ist im Hauptbestand des Buches ein unveränderter Abdruck der Stereotypausgabe, aber in den praktischen Hinweisen auf Hotels, Eisenbahnen, Wege etc. up to date gebracht. So-sind die Fuhrerlisten und Führertaxen von Chamonix auf Januar 1909, die von St. Gervais auf Dezember 1908, die von Courmayeur auf März. 1909 bereinigt. Ich möchte hier auch betonen, was ich in meinen früheren Besprechungen vielleicht nicht genügend hervorgehoben habe, daß, ähnlich wie dies im Zermatterführer Whympers für die östlich und westlich anstoßenden Täler geschieht, hier der Bergsteiger und der Tourist gelegentlich und besonders in chapter XIV the Tour du Mont Blanc das Wissenswerteste über die anstoßenden schweizerischen ( bis Martigny ) und italienischen ( bis Courmayeur ) Gebiete erfährt. Auf pag. VIII der Introduction stellt der Autor in „ Notes to the fourteenth edition " alles zusammen, was er über die erste Ersteigung des Mont Blanc 1908, Änderungen in der Führerliste, Vollendung der Eisenbahn- linie von Chamonix nach Montanvert, die bevorstehende Eröffnung des Tramway du Mont Blanc von le Fayet zum Col de Voza, den Betrieb der Eisenbahn von Chamonix nach Martigny, den Rückgang der Mer de Glace und des Glacier d' Argentière 1908, den Automobilverkehr und die neueren Unglücksfälle in der näheren Umgebung von Chamonix ( too numerous to be noticed; nur der Todessturz einer Tänzerin der Pariser Oper am Mauvais-Pas, 25. August 1908, wird kurz erwähnt ) seinen Lesern Neues zu berichten weiß. Über Balmat und Paccard kündigt Whymper an, daß „ ein in Genf im laufenden Jahre zur Ausgabe gelangendes Buch neues Licht auf den Anteil der beiden an der ersten Besteigung des Mont Blanc verbreiten und mehrere bisher unveröffentlichte Dokumente enthalten werde ". Leider ist es weder Herrn Montagnier, der unterdessen nach England übergesiedelt ist, noch dem Unterzeichneten möglich gewesen, wegen der Überfülle des neuen Materials, unsere Publikationen druckfertig zu machen. Wir hoffen das aber auf den Herbst 1910 fertig zu bringen.

Ich benutze die Gelegenheit dieser Besprechung, um unsere Clubgenossen darauf aufmerksam zu machen, daß Mr. Whymper, unser ältestes Ehrenmitglied nach dem Datum der Ernennung, 1882, und unser zweitältestes nach dem Geburtsjahr, 1838, immer noch von einer beneidenswerten Elastizität des Körpers wie des Geistes ist, ein feuriger Verehrer der Schweiz, wie sie ehemals war, und immer bereit „ to fight for the sake of the Matterhorn ". Am 16. November schrieb er mir: „ Ich bin nun nach 21,000 km. Wanderung dieses Jahres wieder im Schöße meiner Familie seßhaft geworden und beabsichtige nicht, den Globetrotter-Beruf wieder aufzunehmen, bevor es besser Wetter wird. Ich hoffe, es gehe Ihnen gut, und Sie werden Ihre Feder anstrengen, um die Erbauung einer Matterhornbahn zu hindern oder zu verhüten usw. Könnte nicht das Referendum dagegen angerufen werden ?" An den beiden Enden dieser Weltreise liegen ein Besuch des Camp des Canadischen Alpenclub am Lake O'Hara, 6664 f. Rocky Mountains, am 7. August 1909, wo Mr. Whymper eine von Humor und Geist sprudelnde Anrede an die Versammlung hielt, und die Teilnahme an der Einweihung der Schönbühlhütte ( hoffentlich wird der Höflichkeitsname Elberfelderhütte, siehe „ Journal de Zermatt " 1909, Nr. 19, p. 10, niemals offiziell ) am 12. September 1909, wo Mr. Whymper, der zugleich die fünfzigjährige Wiederkehr seines ersten Aufenthalts in Zermatt feierte, als der erste seinen Namen ins neue Hüttenbuch eintrug, im übrigen aber sich ausschwieg. Wir wünschen ihm mit dem Berichterstatter im „ Journal de Zermatt ", daß es ihm vergönnt sein möge, das fünfzigjährige Jubiläum seiner Matterhornbesteigung 1915 in gleicher Frische zu begehen.Eedaktion.

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