G. Speck-.Tost : Das Schneehuhn

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Seit ich an dieser Stelle über das „ Schneehuhn " berichtet habe ( siehe Jahrbuch XLII, pag. 407—408 ), sind mir zunächst nur vereinzelte Nummern desselben zugekommen oder sonstwie sichtbar geworden, so daß ich im Zweifel war, ob die Not der Zeit dem in meinen Augen durchaus nützlichen Unternehmen etwa gar zu hart mitgespielt habe. Nun teilt mir aber der Herausgeber mit, daß er sich entschlossen habe, das „ Schneehuhn ", nachdem es drei Jahrgänge hinter sich habe, in einer etwas veränderten Form und Erscheinungsweise wieder aufleben zu lassen, d.h. das Material geographisch und nach Gruppen zusammenzustellen und so herauszugeben. Er gedenkt also, wie ein mir vorliegender Prospekt in Nummer 16 des „ Schneehuhns " vom März 1908 besagt, einen „ Illustrierten Führer durch die Schweizeralpen ", verfaßt von G. Speck-Jost, Luzern, unter freundlicher Mitwirkung von Mitgliedern des S.A.C., in vier Bänden herauszugeben, und kündigt als Band II pro 1908 an „ Dent de Morcles bis zum Galenstock, nördlich des Rhonetals, Gruppen 11—15 ". ( Es amüsiert mich persönlich, daß auch Herr Speck-Jost sich genötigt sieht, das liebe Publikum und die Rezensenten durch eine Erscheinungsweise, wo II vor I und 11—15 vor 1—10 kommt, zu vexieren. ) Band I, Gruppen 1—10 sollen dann enthalten „ Dent de Morcles bis zum Galenstock, südlich des Rhonetals ". Mit Band III und IV wird dann der Herausgeber die Alpen von Uri, Unterwaiden, Tessin, Glarus, St. Gallen und Graubünden in Behandlung nehmen, wozu ein großer Teil des Materials schon vorhanden ist. Es kommt also nur darauf an, daß das Unternehmen durch die nötige Zahl von Abonnenten gehalten wird, was ich ihm von Herzen wünsche. Ich habe wiederum für eine persönliche Publikation Gelegenheit gehabt, seine Angaben zu prüfen und zu benutzen, und habe es in diesem Sinne unter meinen Quellen zitiert. Etwas aber könnten jedenfalls die in Luzern wohnenden Mitarbeiter mit leichter Mühe tun, nämlich dem Herausgeber bei der Korrektur des Druckes helfen, damit nicht gar so viele Druckfehler, inklusive Mißschreibungen der Herren Autoren, in dem gedruckten Text stehen bleiben. Einem Mann vom Handwerk, wie dem Unterzeichneten, geht es auf die Nerven, wenn er so was unnötig Entstellendes in einem sonst brauchbaren Werke sieht.Redaktion.

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