Gowan's Alpine Plants at Home

Hinweis: Questo articolo è disponibile in un'unica lingua. In passato, gli annuari non venivano tradotti.

First series. Leipzig, Verlag von Wilhelm Weicher. 80 Pfennige.

Gowans's nature books, diese in England wohlbekannte Bückerfolge hat das Bestreben: „ to stimulate a love for nature and a desire to study it ". So wurden in der vorgenannten Nummer die Alpenblumen als Verkünder der Naturschönheit gewählt, in vorläufig 60 Tafeln dargestellt, und zwar nach photographischen Aufnahmen. Dies erschiene nun etwas heikel, wenn nicht die letzten Feinheiten photographischer Kunst angewendet worden wären, die, verbunden mit gutem Geschmack, über das Fehlen der Farben einigermaßen hinwegtrösten.

Die Nomenklatur ist sowohl lateinisch, als auch englisch, französisch und deutsch, ist strikte durchgeführt und zuverlässig. Ausnahmen machen die Bezeichnungen von „ Scheuchzers Glockenblume ", welche fälschlich „ schlanke Teufelskralle " genannt wird, und von Vaccinium Vitis Idsea, die den doppelsinnigen Namen „ Heidelpreißelbeere " führt, was des guten zu viel ist. Im ferneren ist Primula viscosa Allioni zu ändern in Primula viscosa Villars. Diese Änderung ist wesentlich, da ja bekanntlich Allioni die violette Engadinerprimel Viscosa taufte, während Villars mit demselben Namen die allgemein verbreitete rote Felsenprimel bezeichnete.

Das hübsche Büchlein schließt mit einer kurzen Artenbeschreibung und Einführung in die Lebensverhältnisse der Alpenpflanzen, wobei besonders auf das Zusammenleben und Ineinandergreifen von Insekten-und Pflanzenwelt hingewiesen wird.Hans Bubi.

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