Piz Roseg

Hinweis: Questo articolo è disponibile in un'unica lingua. In passato, gli annuari non venivano tradotti.

Mit 2 Zeichnungen und 4 Bildern.Von Rudolf Honegger.

S.A.C. und " W.A.C.

Meglio vivere un giorno da leone che cento da pecora.

( B. Mussolini. ) Mit Filmabsichten zogen Andres Pedrett, Tony Simmen und ich am 5. August bei Sonnenschein und prachtblauem Himmel in die Tschiervahütte, wo uns Freund Hürlimann bereits erwartete. Leider war diesem vierblättrigen Kleeblatt kein dauerndes Wetterglück beschieden, wie uns bei Anbruch des neuen Tages ein ausgewachsenes Morgenrot kund tat. So überliessen wir den Biancograt den Wolken und beschlossen, uns mit der verrufenen Nordwand des Piz Roseg zu beschäftigen.

Ohne Eile traten wir unseren Morgenspaziergang an und besprachen beim Queren des aperen Gletschers die Gefährdung der Hütte, deren wankel- PIZ ROSEG.

mutige Unterlage sich anschickt, zur Bedeutungslosigkeit abzurutschen mit dem Erfolg, das ihr verhasste stolze Gebäude zu Fall gebracht zu haben. Nun, es wird bestimmt Hilfe da sein, bevor die Lage kritisch wird. Beim Erreichen der Schneegrenze verbanden wir uns durch das Seil zu einer Gemeinschaft, deren Kameradschaft nicht abbröckeln wird, und setzten uns dann vereint mit den vielen Spalten auseinander. Zwei Stunden nach unserem Aufbruch von der Hütte befanden wir uns am Fusse unseres Zieles und stellten mit Befriedigung die Möglichkeit einer Ersteigung der noch unbetretenen Wand fest. Inzwischen waren aber Regenwolken über Fuorcla Surlej und Piz Rosatsch vorgestossen, so dass wir uns für diesmal mit einer kurzen, durch Nordwestflanke des Piz Roseg.

eine Prise objektiver Gefahr gewürzten Rast begnügen mussten, um nachher den Rückweg anzutreten. Vor dem Regen erreichten wir die gastliche Hütte wieder.

Für eine möglicherweise längere Wartezeit verfügten nur Tony Simmen und ich über die nötigen Ferientage; die andere Hälfte unserer Gesellschaft verliess uns am Nachmittag, was den Zurückbleibenden willkommene Proviantreserven einbrachte. Noch in der gleichen Woche folgte dem Abschied ein Wiedersehen für eine Biancofahrt mit Sturm und Hagel als Beigabe.

Schon der nächste Morgen machte ein freundlicheres Gesicht. Tony und ich setzten uns um 7% Uhr in Bewegung, um die am Vortag abgebrochenen Beziehungen wieder frisch aufzunehmen. Nach zwei Stunden befanden wir uns neuerdings am Fusse der in ihrem unteren Teil stark gefurchten Eiswand. Steigeisenbewehrt gewannen wir rasch an Höhe, indem wir solange als möglich Deckung vor einer allfälligen unartigen Begrüssung suchten.

Bald standen wir nebeneinander an der Basis eines Erkers aus Eis von mehr als imponierenden Riesendimensionen. Links davon führte eine schmale Blankeisrinne, scheinbar nicht allzu schwierig, höher.

Ein wenig aus der Übung gekommen, von der wilden Umgebung beeindruckt und der Eisschlagmöglichkeit schutzlos preisgegeben, begann ich etwas zögernd und ungeschickt mit der Stufenarbeit. Mit meinem langsamen Vorwärtskommen nahm auch die Neigung der engen Passage zu, und das Ganze entpuppte sich als ein respektabler Absatz von fast doppelter Höhe, als es von unten den Anschein hatte. Nach reichlich einer Seillänge war alles überwunden, und Freund Simmen war auch bald oben. Man hat solche Sachen schon sehr schwierige Eiskaskaden getauft, wo Sicherung nur mit Eishaken möglich sei; doch weil wir auf der ganzen Tour keine Haken verwendeten, steht mir wohl auch der Ausdruck nicht zu. Nach einer weiteren Stufenleiter stiessen wir auf willkommenen Firn und querten nach links auf eine sekundäre Felsrippe mit einer Schneekapuze, von wo der weitere Aufstieg gut überblickt werden konnte und die für eine verhältnismässig sichere Rast bürgte.

Der Aufstieg bis unter das Plateau der Schneekuppe zeigte keine unüberwindlichen Hindernisse, und dort musste sich eine Ausstiegsmöglichkeit aus unserer eisigen Sackgasse finden lassen, denn immer noch befanden wir uns in einer solchen. Links waren wir von Fels, rechts von überhängenden Eismassen flankiert, während oben eine überhängende glatte Eismauer den Abschluss bildete, auf deren Kante die Sonne glänzte. Es wäre interessant, zu erfahren, ob dieser Engpass erst in letzter Zeit entstanden ist oder ob wir allein der grösseren Vernunft früherer und anderer Bergsteiger unsere Neutour zu verdanken haben.

Tief im Eis regt sich etwas, also weiter! Am Rand der Felsen ging es ein Weilchen in weichem Firn flott vorwärts. Leider nahm mit zunehmender Steilheit die Härte des Firns nicht zu, sondern eher ab, so dass es fast ungemütlich wurde; hauptsächlich das Umgehen einer etwas vorstehenden Felsnase habe ich in unangenehmer Erinnerung. An Stelle des trügerischen Schnees trat bald blankes Eis in Gestalt eines Absatzes zutage, ähnlich wie beim Einstieg, nur dass etwas mehr Bewegungsfreiheit vorhanden war. Mein schweigsamer Seilkamerad schien mir immer mehr die Gesichtszüge meines lieben Walter Risch anzunehmen, neue Kraft strömte durch das uns verbindende Seil in meine Arme, und ich bemühte mich, zu bestehen, wie seinerzeit am Mummery-Riss.

Nach Überwindung des Absatzes war der Weiterweg bis zu einer Spalte einfach, wenn auch immer noch steil. Diese stellte sich als ein wahres Prunkstück im ewigen Eise vor, und wenn ich ein Berggeist wäre, so möchte ich dort wohnen. Nachdem sich das Auge an die Dunkelheit gewöhnt hatte, sah es mindestens eine Seillänge tief in die schönste Eisgrotte hinein, die zur Hauptsache aus seltsam geformten, grossen Eisblöcken bestand, unverständlicherweise ein Gewölbe statt einen Trümmerhaufen bildend.

Von hier aus hatten wir für den weiteren Aufstieg die rechte Seite zu wählen, in nächster Nähe des Riesenerkers aus Eis. Guter Firn erlaubte ein rasches Steigen, doch entsinne ich mich, dabei ein Gefühl im Rücken empfunden zu haben, wie es gelegentlich eine zu steil gestellte Leiter vermittelt. Bald befanden wir uns auf einem nur wenig geneigten Schneefeld, freilich immer noch von möglichem Eisschlag der abschliessenden Eismauer bedroht.

Wenige Meter neben der Grenze zwischen Eis und Fels schien ein Entkommen möglich zu sein. Also hinauf! Um sicher zu gehen, mussten wir bald auf unsere Steigeisenkünste verzichten, und der Pickel trat wieder in Aktion, bis wir im Firn unterhalb der obersten Felsen Fuss fassen konnten.

Bei den wenn auch nicht viel so doch etwas versprechenden Felsen angelangt, gab es dann mindestens meinerseits ein erstauntes Gesicht: auch die zahmste Stelle war noch überhängend. Von einem guten Tritt aus, ohne Rucksack und Steigeisen und von Tony gut gesichert, mühte ich mich lange ab. Das Schmelzwasser fand seinen Weg in meine Ärmel; doch ich fand diesen Durchstieg für mich zu schwer. Es ist durchaus möglich, dass bessere Kletterer die Stelle bewältigen können, praktischere vielleicht mit Haken. Wir verzichteten.

Wieder mit den Eisen an den Füssen stieg ich als flott Gesicherter einige Meter ab, querte dann auf abschüssigen, mit tief aufgeweichtem Firn bedeckten Platten links hinaus, gelangte auf ein kleines Schneefeld und erreichte, um eine Ecke kriechend, nach einer Seillänge den notwendigen Sicherungsplatz. Auch Tony überwand die heikle Querung glücklich. Eine Schneezunge erlaubte hier, ohne besondere Schwierigkeiten, den Grat zu erreichen. Bevor wir uns mit den Nagelspuren vereinigten, entdeckten wir noch ein merkwürdiges Guckloch. Ein Block, mächtig wie ein Hürlimann-Traktor, ruht dort teilweise auf so schmaler Unterlage, dass sich, wer weiss durch welche Einwirkung, ein Fensterchen gebildet hat, durch welches einem die Bernina-herrlichkeit entgegenlacht, wenn das Wetter gut ist. Nach kurzem Klettern setzten wir uns um 14.20 Uhr am unteren Rand des gewonnenen Plateaus zu einer halbstündigen Rast nieder, nachdem wir uns vor lauter Freude über den geglückten Aufstieg kräftig die Hände gedrückt hatten.

Ohne Rucksäcke setzten wir dann unsere Tour auf bereits gebahntem Wege fort, und weil wir müde waren, machten wir aus der Not eine Tugend, indem wir langsamen Schrittes alle Schönheit des Hochgebirges geniessen wollten, die sich freilich zum grössten Teil hinter Nebel und Wolken verbarg. Um 16% Uhr hatten wir unser Ziel erreicht, und nach 10 Minuten der Entspannung traten wir den Rückweg an.

Um 17 Uhr beschwerten wir uns wieder mit den Rucksäcken und glaubten, über den Eselsgrat ohne Seil absteigen zu dürfen. Bald wurden wir jedoch eines Besseren belehrt, und bescheiden seilten wir uns wieder an. Der Bergschrund hatte fast zu viel Rasse, doch mussten wir hinunter. Um 20 Uhr setzten wir uns in der Tschiervahütte an den gedeckten Tisch.

Vor der Tour hatten wir die Absicht, den neuen Aufstieg mit einem neuen Abstieg durch die Nordostwand abzuschliessen. Dieser Plan wurde unterwegs stillschweigend fallen gelassen, weil unser Tag bereits ausgefüllt war. Mich beschäftigte der ins Auge gefasste Abstieg auf Kluckers kühner Meister- route weiter und, weil weder Tony noch sonst ein bewährter Kamerad über die notwendige Zeit verfügten, konnte ich das Seil zu Hause lassen, als ich am 3. September nochmals zur Tschiervahütte hinaufstieg.

Hier war es unterdessen still geworden. Die Hütte war bereits auf Winterzeit umgestellt, und nicht einmal die geschlossenen Fensterläden hiessen mich willkommen, als ich beim letzten Abendleuchten die Hüttentüre öffnete. Beim Wasserholen fiel mein Blick auf die dunkle Marmortafel, welche an der gipfelwärts gerichteten Seite der Hütte angebracht ist zur bleibenden Erinnerung an Angelo Taveggia, einen italienischen Alleingänger, der beim Versuch, meine Nordostwand im Aufstieg zu bezwingen, abgestürzt ist, und dieses Memento mori stimmte mich nachdenklicher als je zuvor. So wurde denn auch das Abendgebet nicht ausgelassen, sondern mit mehr Wärme gesprochen als gewöhnlich. Nach einem schönen Traum erwachte ich um 1.20 Uhr. Ohne Eile besorgte ich die Hüttengeschäfte, und um 3% Uhr trat ich in die kalte, dunkle Nacht hinaus. Der Orion stand genau über dem Piz Bernina, als ich im Scheine meiner Taschenlampe einen Weg zwischen den vielen Spalten hindurch suchte und meistens auch bald fand. Die Schneegrenze hatte sich in einem Monat ein Stück höher hinauf verzogen, so dass die nächtliche Gletscherwanderung nicht übermässig gefährlich war. Dennoch begrüsste ich freudig den werdenden Tag, der mein Tempo beschleunigte. Giftiggrün schaute die Eisgasse der Nordwand, durch welche wir uns unseren steilen Weg gebahnt hatten, auf mich herab, als ich um 6 Uhr dem Sattel zueilte, wo der Normalweg auf den Roseg sich der Sellaseite bedient. Die Sonne vergoldete bereits die umliegenden Gipfel, als ich den Schnee verliess, um über Schutt und Fels meinen Weg zu nehmen. Eine Wolke hüllte den Gipfel meines Berges ein und beschützte somit auch den Schnee seiner schönsten Wand vor den wärmenden Strahlen.

Blankeis von massiger Neigung wurde bald ein Leckerbissen für die Steigeisen; um 7.10 Uhr befand ich mich bereits auf dem Plateau, und weiter ging 's im Sturmschritt zum Gipfel. Schon lange hatte ich mir als vorläufiges Ziel die möglichst frühe Erreichung des Hauptgipfels gesteckt, wo dann die Entscheidung über die Wahl der Abstiegsroute fallen sollte. Auf diese Art wurden die Abstiegsgedanken auf ein Minimum reduziert und der Auftrieb fehlte nicht. Um 8.10 Uhr stand ich auf dem Hauptgipfel, nachdem mir das letzte Stück des Aufstieges durch seine ideale Mischung von Fels und Firn und Ausgesetztheit ungetrübten Genuss bereitet hatte. Einzig die günstige Beschaffenheit des Schnees in der Nordostwand hatte ich mit etwas zwiespältigen Gefühlen zur Kenntnis genommen.

Vom Gipfel aus sah ich eine Partie Bergsteiger auf dem Südgrat des Bernina sich ihrem Ziele nähern. Um den kleinen Roseg war eine Stufenreihe wie eine Perlenschnur gelegt. Sonst wurde die packende Einsamkeit durch nichts gemildert. Sie hätte Ruhe spenden können, wenn es die Sehnsucht nach Ruhe gewesen wäre, die mich dort hinauf trieb. So hingegen wurde es eine unruhige Rast auf den noch kalten Gipfelfelsen. Eine halbe Packung Ovo Sport, ein Schluck aus der Flasche, eine Aufnahme, eine Zigarette — und schon machte ich mich äusserlich abstiegsbereit. Weniger schnell war PIZ ROSEG.

die innere Bereitschaft herzustellen, als ich wieder im Schnee stand und mein Blick im Nu die steile Wand hinunterrutschte bis dort, wo sie überhängend abbricht.

Aller Anfang ist schwer, und der Anfang meines Abstieges war das Schwerste der ganzen Tour, nicht etwa technisch! Einigen zögernden Schritten die Wand hinunter folgte ein Auskneifen auf den gegen den kleinen Roseg hin abfallenden Grat, von wo aus eine neuerliche Querung in die Wand zurück noch nichts Verpflichtendes an sich hatte. Kurz, ein zufälliger Beobachter hätte mich wahrscheinlich für plötzlich übergeschnappt erklärt. Ob dieser Nordostwand des Piz Roseg. Abstiegsroute.

sein Urteil geändert hätte, nachdem aus dem anfänglichen unentschlossenen Abtasten fast unmerklich die Ruhe der beherrschten Tat hervorgegangen war, sei dahingestellt.

Die mindestens 60° steile Wand war gleichmässig mit Neuschnee über- zogen, der gut auf seiner Unterlage haftete und meistens eine leidlich solide Kruste aufwies. Oft mussten jedoch meine neuen Steigeisen durch den pulverigen Schnee hindurch das Eis suchen, wie die Beisszange einen tief eingeschlagenen Nagel. Immer hatte ich für jeden einzelnen Schritt alle Sorgfalt aufzubieten; auch die geringste Nachlässigkeit konnte hier ins Verderben führen. Abwechslung in der einseitigen Beanspruchung der Muskeln erreichte ich gelegentlich durch seitliches Tiefertreten. Langsam aber sicher nahm die Tiefe ab. Der Bergschrund ob den Eisbäuchen wies eine respektable Höhe auf. Ich konnte sie ein wenig vermindern, indem ich bei einer Krümmung etwas seitwärts zu meinem Sprung ansetzte. In tiefem Pulverschnee landete Die Alpen — 1941 — Les Alpes.2 ich weich und froh. Hier machte ich die einzige Aufnahme während des ganzen Abstieges und bemerkte dabei, dass ich, auf sicherem Boden angelangt, ordentlich zitterte. Ohne Schwierigkeiten spazierte ich dann zum Nordende meines in einer Stunde ohne jedes Stufenschlagen erreichten Eisbalkons. Reibungslos überstieg ich einen gutwilligen Rergschrund und hatte freie Rahn zu den Felsen hinüber und damit in den unteren Teil der Wand.

Schon Klucker hatte hier harte Stufenarbeit zu leisten, und mir ging es nicht besser. Wenn auch manche Kerbe karg bemessen war und nur mir allein für kurze Zeit Stand gewähren musste, brauchte es doch Kraft und geduldige Ausdauer, bis die vereiste Felspartie erreicht und passiert war. Eine apere Felsleiste von geringer Länge gönnte dem Pickel einen Augenblick Ruhe und mir ein Vorwärtskommen, ohne mich beständig bücken zu müssen. Dann begann die Hackerei von neuem. Selten boten die Felsen gute Griffe. Meistens mussten diese ins Eis gehauen werden, um ein ergiebiges Stufenschlagen abwärts zu ermöglichen. Endlich kann ich aus dem Bereich der oberen Felspartie und gewöhnte mir das Hacken bald wieder ab. Die Steilheit liess ein wenig nach, doch mit der zunehmenden Wärme auch die Güte des Schnees. Auf jeden Tritt musste also weiter alle Sorgfalt angewendet werden. Die untere Felspartie war leichter als die bereits überstandene, doch für Entspannung war es auch jetzt noch zu früh. Das unterste lange Wandstück ist das am wenigsten steile, und doch brachte ich es auch hier nicht fertig, von der bewährten Methode der grösstmöglichen Sicherheit nur im geringsten abzuweichen. Über dem Bergschrund angekommen, sah ich dann, dass er höher war als manches Haus. Eine Querung brachte mich indessen zu einer günstigeren Stelle, wo auch nicht der kleinste Sprung vonnöten war. Um 11.35 Uhr spazierte ich über die Trümmer einer oder mehrerer Eislawinen aus meiner Wand zum untersten Brocken, auf welchen ich mich setzte, nachdem ich schon vorher aufgeatmet hatte.

Der Rückweg über den Tschiervagletscher bot keine Schwierigkeiten mehr. Als ich in den Bereich der zahlreichen und auch gefährlichen Spalten kam, verliess mich der Neuschnee, so dass es bei einer durchaus ehrlichen Bedrohung blieb. Bei bösen Gletscherverhältnissen hätte ich einen steilen, aber sicheren Ausweg gehabt, denn schliesslich entrinnt man nicht adligen Gefahren, um nachher den Wölfen zum Opfer zu fallen!

Von der Eiswelt reich beschenkt und zufrieden mit mir selbst betrat ich um 13.10 Uhr die Tschiervahütte. Eine Stunde später erinnerte mich der Asti im Restaurant Roseg an eine von Freund Hug mit Tony Simmen und mir auf Bocchetta Teggiola brüderlich geteilte 1.August-Flasche; erinnerte mich daran, dass es auch eine wirkliche Bergkameradschaft gibt und man somit Schweres nicht unbedingt allein bestehen muss.

Feedback