Ski- und Alpiner Wintersport

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Das Aufblühen des alpinen Sports, des Skisports im besondern, spiegelt sich wider in diesen beiden Publikationen, welche vereinigt ihren zweiten Jahrgang beendigt haben. Auch diesmal weist die Zeitschrift eine ansehnliche Menge von Skihochtouren auf. Monte Rosa, Titlis und Dammastock, Wildhorn und Wildstrubel, Claridenstock und viele andere waren die Ziele der winterlichen Wanderer. Besonders gut gefielen mir die beiden Abhandlungen von Jos. Maier: Geschichtliches über den Schneeschuhlauf, und Kapt. Klingenberg: Das Skilaufen im Dienste der Landesverteidigung, der norwegischen nämlich; endlich der ganz vorzügliche mit wertvollen Photographien geschmückte Bericht über das Davoser Eiswettlaufen, von Redaktor Tanner selbst.

Eine sehr hübsche Beilage ist die Sammlung von Winterbildern, und es ist viel künstlerisch Wertvolles darunter. Nur scheint bei einem Bilde „ in Arosa ", in Nr. 7 der Zeitschrift, der begleitende Text nicht dem Sinn der Landschaft entsprechend. Ich konnte übrigens nur bei genanntem Bilde solche Begleitworte entdecken. Das Einsame, „ in der Einöde ", wie es die Erklärung nennt, ist nicht der Inhalt des Bildes, denn die auf der Photographie dargestellten Häuser stehen mitten in dem weit zerstreuten Inner-Arosa. Hinter denselben folgen noch weit den Berg hinauf eine Menge Höfe, auch im Winter bewohnte, welche man vom Standort der Aufnahme auch sehr gut sieht. Solcher Text kann nur dann wirklichen Wert haben, wenn der Autor sich bemüht, eine peinlich sorgfältige Charakteristik des alpinen Winters zu geben.

Endlich möchte ich zwei Dinge, die äußere Form der Publikation betreffend, der Redaktion vorschlagen: erstens eine durchgehende Pagi- nierung ( Ski, alpiner Wintersport und das allgemeine Korrespondenzblatt haben ihre eigene ) und zweitens ein Zusammenheften dieser losen Blätter, die, wenn einmal in Unordnung geraten, sich kaum mehr in Reih'und Glied bringen lassen.Hans Bubi.

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