Georges Béranek (1829-1895)

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Von Payerne gebürtig, lehrte Georges Béraneck zuerst am Institut Sillig in Vevey, um dann in Lausanne ein Pensionat für Jünglinge zu gründen. Nach dem Vorbild von Toepffer nahm er jeden Sommer seine Zöglinge auf längere Alpenwanderungen mit, wobei Javelle, der damals als Lehrer an dieser Schule wirkte, jeweils der Leiter dieser Kreuz- und Querfahrten war. 1865 trat er der Section des Diablerets bei und wurde bald eines ihrer aktivsten Mitglieder. In den Jahren 1870 bis 1872 und nochmals 1877 ad interim, war er Sektionspräsident und gehörte unter der Centralpräsi- der das Abenteuer liebt, und für den die moderne Gesellschaft und ihre Lebensweise einem Gefängnis gleichen. » Das beste Mittel, um die Vorurteile des breiten Volkes gegen den SAC zu zerstören, meinte Rambert, sei die Alpen mit allen ihren Schönheiten kennenzulernen und davon zu erzählen. In diesem Sinne hat er seit 1860, also seit der Gründungszeit des SAC, an seinem Plan zu einem grossen Werke gearbeitet, « Les Alpes suisses », dessen fünf Bände dann in den Jahren 1866 bis 1875 erschienen und das gesamte alpine Phänomen erfassen. Ein Teil des Werkes wurde ins Deutsche übersetzt und erschien unter dem Titel: « Aus den Schweizerbergen. » Eugène Rambert präsidierte das Centralfest in Lausanne und war Centralpräsident in den Jahren 1882-1884. Viele Jahre gehörte er der Gletscherkommission der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft an. An der Generalversammlung des SAC in Winterthur, am 6. September 1886, wurde er zum Ehrenmitglied des Gesamt-SAC ernannt. Wenige Wochen später erlag er einer Gehirnembolie.

1895 ehrte die Section des Diablerets das Andenken Eugène Ramberts, indem sie der von ihr erbauten Cabane Frète de Sailles, am Fuss des Muveran, den Namen « Cabane Eugène Rambert » gab.Louis Seylaz {NB. Im deutschsprachigen Gebiet ist aus der Übersetzung des Werkes « Les Alpes suisses » wohl der dem 5.Band entnommene Abschnitt « Das Murmeltier mit dem Halsband. Tagebuch eines Philosophen » am bekanntesten. Die Übertragung von Alfred Graber, 1929 erschienen in der Bücherreihe der Gesellschaft Alpiner Bücherfreunde, München, mit Steinzeichnungen von Franz Murr, gehört zu den bibliophilen Kleinodien. M. Oe. )

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