Roroima

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Keuchend zog die Karawane Zum Terrassenrand hinauf; Nichts mehr hinderte der Träger Ungestümen Morgenlauf; Jeder sah gespannt nach Norden, Jäh verstummten Sang und Witz. Da entstiegst du licht den Wolken Roroima — Göttersitz!

Über flachen Hochlandwellen Throntest du in Morgenpracht; Deine Felskolosse ragten, Burgen gleich, von Glanz umfacht. Senkrecht wuchteten die Wände Nieder auf die Zwergenwelt; Doch der Gipfel freie Zinnen Grüssten hell das Himmelszelt.

Und die braunen Wilden standen Ehrfurchtscheu, doch glückerfüllt, Vor dem Heros ihres Stammes, Der in Wettern braust und brüllt. Ihre dunklen Augen schosen, Lebhaft rollend, Blitz um Blitz; Bebend raunten ihre Lippen: Roroima — Göttersitz!

Jacob Hess.

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