Der Mönchgipfel — ein Standort für wissenschaftliche Forschung

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Von Gilbert von Salis.

Nicht schwer war es, Kameraden für die Mönchexpedition zu finden, die für den Sommer 1927 geplant war. Lockte doch das abenteuerliche Leben in einem Polarzelt auf 4100 Meter Höhe, verbunden mit die Zwischenzeit ausfüllender Ruhe und Erholung bei den gastfreundlichen Direktors-leuten der Jungfraubahn. Als Forderung wurde gestellt: Liebe zu den Bergen und Erfahrungen in Mikroskopie.

Dass die Liebe zu den Bergen eine im Grunde genommen hochgestellte Forderung sei, wurde vielen von uns erst im Verlaufe der Arbeit klar, wenn der Mönch übelgelaunt, tückisch sich unser zu entledigen suchte. Oft gelang es ihm auch, uns abzuschlagen, doch den endgültigen Sieg konnte er uns nicht verwehren, und so ist denn unsere Liebe zu ihm im beständigen Ringen mit ihm gewachsen, haben wir doch gelernt, auf die Zeichen seiner Sprache zu achten.

Die Kunst des Mikroskopierens war notwendig, um die feinen Quarzfäden in ihrer Bewegung zu beobachten, zu der sie durch die zu untersuchende Höhenstrahlung veranlasst werden. Eingebaut in einige Liter Luft fassende Eisenbehälter, wurden diese Quarzfäden als elektrisches Messinstrument benutzt. Sie wurden aufgebaut über den dicken Eisschichten, die auf Jungfraujoch und dem Mönchgipfel liegen, um die Höhenstrahlung zu registrieren, zugleich aber wurden sie der ebenfalls strahlenden Erde entzogen. Tag und Nacht musste ein- bis zweistündlich beobachtet werden, um ihren Verlauf feststellen zu können. Daraus werden dann Schlüsse auf den Ursprung der Strahlung gezogen. Im Gegensatz zu den Messungen in früheren Jahren am Jungfraujoch wurde diesmal das Schwergewicht auf die Beobachtungen auf dem Gipfel des Mönch gelegt, weil hier die Strahlung bedeutend stärker ist.

In Verfolgung dieses Zieles vereinigten wir uns zu einer Arbeitsgemeinschaft und waren gemeinsam jeweilen zu dritt tätig.

In der ZeitInsgesamt Hans Engler, Assistent am tierphysiologischen Institut E. T. H11. 6.18. 6.

11. 7. 22. 7.16 Tage Dr. Alb. Frey, Privatdoz. für Botanik E. T. H.16. 7. 2. 8.16 » Dr. Max Kleiber, Ass. am tierphysiologischen Institut E. T. H23. 7.31. 7.7 » Michel Julliard, Maschineningenieur E. T. H.30. 7.24. 8.24 » Augustin Lombard, Geologe, Universität Genf4. 8.12. 8.7 » Paul Juon, tierphysiologisches Institut E.T.H.13. 8. 8. 9.25 » In der ZeitInsgesamt Harald Necker, Bauingenieur E. T. H.... 21. 8 — 1. 9.10 Tage Walter Schmidt, Elektroingenieur E. T. H.

( t 7. 9. in Wengen ) 1. 9. 5. 9.3 »> Hans Meyer, Ass. elektrotechnisches Laboratorium E. T. H 9. 9.23. 9.13 » Dr. Gubert v. Salis, Physiker50 » 171 Manntage Die erste zu lösende Frage war die nach der Unterkunft auf dem Mönch. Als das Zelt im Sommer 1926 einige Zeit auf dem Gipfel stand, hatte sich trotz der Schönwettertage die Platzbeschränktheit lästig bemerkbar gemacht. Doch auch aus anderen Gründen schien eine wettersicherere Unterkunft geboten. Weitherum bekannt ist das Erinnerungswerk an die Kämpfe der Österreicher im Hochgebirge: « Der König der deutschen Alpen und seine Helden », von Lempruch. Dort wird uns gezeigt, wie es den Truppen vortrefflich gelang, sich in Eis und Schnee wohnlich einzurichten. Angeregt durch diese Schilderungen wurde eine höhlenartige Unterkunft auf dem Mönchgipfel geplant.

Bei den vorbereitenden Messungen im Juni, die eine Besteigung des Mönchs erforderten, erfolgte der erste Spatenstich zu unserer Behausung unter dem Eise. Überraschend leicht liess sich die Höhle ausheben, bestand doch der Gipfel bis einige Meter unter der Oberfläche aus trockenem, gepresstem Schnee, der erst bei tieferem Eindringen von immer dickeren Eislamellen durchzogen war, die die Neigung der Bergflanke aufwiesen. Ein Nachmittag zu zweit genügte, einen ordentlichen Gang auszuhauen, worin wir die nach etlichem Suchen zutage geförderten Gerätschaften verstauten, die wir den Sommer vorher zurückgelassen hatten. Lebensmittel kamen auch noch zum Vorschein, waren aber nicht mehr geniessbar. Mitte Juli begannen die eigentlichen Messungen. Wir drängten, auf den Mönch zu kommen, um die höchsterreichbare Strahlungsstärke im Jungfraugebiet ausnützen zu können.

...Der Schlitten steht vollbepackt im Sphinxstollen bei Jungfraujoch bereit. Die Polarhunde, ein kräftiger Schlag, den die Jungfraubahn-Gesell-schaft von Grönland bezogen hat, werden zu sechst hintereinander gespannt. Ein Ruf des Führers, sie legen sich in die Riemen und ziehen los, und dies in einem Tempo, das wir kaum innehalten können. Doch auch ihre Kraft erlahmt, und nach einigen hundert Meter legen sie sich zum Verschnaufen nieder. Der Hundewärter hält sie famos in Zucht, was bei der Wildheit ihrer Natur nicht immer sanft abgehen kann. Gespannt blicken alle nach ihm hin. Ein Wort, sie springen auf und rasen weiter.

So gelangen wir in kurzer Zeit über die hartgefrorenen Firnfelder bei prächtiger Sonne zum Oberen Mönchjoch, 3618 m. Hier werden die Lasten verteilt auf uns zwei Kameraden und vier Träger, die uns die Jungfraubahn von ihren berggewohnten Arbeitskräften in sehr zuvorkommender Weise zur Verfügung gestellt hat. Noch manchmal haben uns diese Männer geholfen, sei es, um Lasten zu tragen oder um mit uns die Freuden und Leiden des Gipfelaufenthaltes zu teilen, und einige von ihnen sind uns treue Gefährten geworden, in Sturm und Wetter erprobt.

Schritt für Schritt vollzieht sich der Aufstieg, und kaum gewahren wir die sich hochtürmenden Wolken, die von Westen her zu uns herantreiben. Eine Führerpartie kehrt mitten am Grat um, des aufziehenden Wetters wegen. Wir wähnen, nichts befürchten zu müssen, kennen wir doch auf höchster Höhe einen Unterschlupf, der gross genug ist, uns alle sechs aufzunehmen. Also steigen wir weiter und erreichen den Gipfelgrat. Da beginnt es, so eigentümlich an den Haaren, am Pickel und am Ellenbogen zu prickeln und zu zischen... Es ist das Elmsfeuer, ein Zeichen des nahenden Gewitters. Und kaum setzen wir den Fuss auf den Gipfel, schlägt es ein — in uns hinein! Bald spürt der eine, bald der andere einen dumpfen Schlag auf den Kopf, oft von einer beträchtlichen Feuererscheinung begleitet. Zum Glück sind es nur statische Entladungen, aber doch unheimlich und die Sinne verwirrend. Vom Schneetreiben geblendet, tasten wir uns nach der Stelle, wo wir die Firnhöhle vermuten... Nichts davon ist zu sehen; alles vom Sturm der letzten Tage verweht, keine Spur zu entdecken, auch nicht die der aufgeworfenen Schollen. So tun wir am besten, keine Zeit zu verlieren. Sofort graben wir uns in den Schnee... Und sobald wir uns unter die Oberfläche ducken können, was dank der mitgeführten Schaufel schnell ermöglicht wurde ( Vorteil einer alpinen Schaufel ), waren wir sicher. Aber am aufgesteckten Schaufelstiel prickelte und zischte das Elmsfeuer weiter... Als es erlosch, hatten wir zwei Meter tief zu graben, um den Eingang der Höhle freizulegen. Schnell wurde das Material versorgt, und ebenso schnell kam man überein, abzusteigen, um den Brummschädel ausruhen zu lassen.

Einige Tage später, es war ein sonniger Tag, sah uns der Gipfel wieder. Die Eishöhle wurde fertiggestellt und bezogen, eine Arbeit, die wir zu zweit in zehn Stunden ausgeführt haben. Herrlich Hess es sich darin schlafen, in Renntierfelle gebettet... Und schlaftrunken rieben wir uns die Augen, als am nächsten Morgen unsere Kameraden mit Trägern anrückten, die eine schwere Holztüre trugen. Diese wurde eingesetzt, und damit erhielt die Eishöhle ihren Namen, der auf die Aussenseite eingebrannt war: « Mönch-Pavillon, 4105 m ». Kurze Zeit später wurde vor der Firnhöhle das Polarzelt aufgeschlagen, worin die Apparate aufgebaut und beobachtet wurden.

Wie sich eine der vielen Beobachtungsnächte vollzog, wenn schwere Stürme über uns hinwegbrausten, schildert eindrücklich Alb. Frey in seinem trefflichen Aufsatz « Im Banne Andreas Fischers » im Dezemberheft 1927 der « Alpen ». Ein andermal, es war Mitte August, war nachts, als die Beobachtungszeit heranrückte, schon gar nicht mehr aus dem Schlafgemach herauszukommen, denn eine Schneewand hatte sich hochgetürmt. Am folgenden Morgen wurde sie in zwei Stunden durchbrochen.

Während der Zeit unserer Expedition baute sich der Gipfel um volle zwei Meter nach Osten vor, dünengleich. Um den Pavilloneingang stets wieder aufzufinden, hatten wir neben der Türe eine zweieinhalb Meter lange Stange aufgerichtet, an deren oberm Ende zwei Schaufeln befestigt waren. Das Zelt wurde im Verlauf der vielen Weststürme ganz zusammengedrückt. Zum Glück legten sich dabei einige Stangen um und verhinderten so ein Reissen des Stoffes. Kleine Schäden konnten wir stets mit unserem Zeltflickzeug ausbessern.

Wer auch immer den Gipfel bestieg, guckte rasch in die Firnhöhle herein. Drei Meter unter dem Gipfel führen zwei Stufen hinunter durch die etwas niedrige Türe in den Gang des Pavillons. Von der draussen herrschenden Lichtfülle sind wir geblendet und tasten uns vor; doch bald taucht ein Gegenstand nach dem anderen aus dem Halbdunkel auf. Da wird die nach rechts zurück-springende Schlafnische sichtbar, mit drei norwegischen Renntierschlafsäcken belegt, die von der Eisunterlage durch eine Gummiplatte und daraufliegende Filzteppische isoliert sind. Um das Schlafgemacht herum läuft ein dunkelroter Stoffries, mit gestickten Alpenblumen sinnig geschmückt, ein Werk der fleissigen weiblichen Hände der Eigergletscherkolonie.Viel zur Wohnlichkeit, ja bis zur Wärmeempfindung, hat dieses Kunstwerk beigetragen. Bei unserer Betrachtung lehnen wir mit dem Rücken an die Kochnische. Pfannen und Geschirr sind da und ein schwedischer Primuskocher, das richtige und wichtige Rüstzeug jeder Polarfahrt. In einer anderen Nische sieht man Handwerkszeug, in einer dritten den Proviant, anderswo auch das Gipfelbuch. Und wenn irgend etwas keinen Platz mehr findet, ist in kurzer Zeit eine neue Nische gehauen und Platz geschaffen. Wertvolle Dienste leisten uns zur Beleuchtung die nie versagenden Akkumulatoren. Interessante Beobachtungen konnten wir über das Absinken der Decke anstellen; im Traum allerdings spannen sie sich als Alpdrücken weiter. Von Zeit zu Zeit musste nach oben nachgewölbt werden, mass doch die freie Deckenober-fläche über dem Schlafraum gegen acht Quadratmeter und war 2 1/2 Meter dick. Die Pfeilhöhe war zu gering, weil die Schneeüberlagerung erst allmählich auf die erforderliche Dicke anwuchs. In Zukunft sollte man die Firnhöhle auf dem Mönch etwa drei Meter tiefer legen. Angenehm war die nicht merkbar feuchte Innentemperatur von —3° C. im Sommer und —6° C. im Herbst. Sie erhöhte sich beim Kochen auf + 1°, so dass es von der Decke zu tropfen begann.

Vor dem Pavillon war das Messzelt aufgestellt, Eingang gegen Süden. Als Muster dafür hatte uns Alfred de Quervain sein Zelt zur Verfügung gestellt, das er sich für die Grönlanddurchquerung 1912 hatte anfertigen lassen. Genau danach wurde das unsrige verfertigt und bewährte sich gut. Die fünf Zeltstangen sind zweiteilige Eschenholzstangen, unten mit Eisenspitze und Platte versehen, um zu tiefes Einsinken zu verhindern. Der Boden, aus starkem Tuch bestehend, ist mit den aus Militärzelttuch verfertigten Seitenwänden zusammengenäht, so dass der Schnee nicht eindringen kann. Um und um läuft der Naht entlang ein Stoffstreifen, der in den Schnee festgestampft wird. Überdies wird das Zelt von vielen Schnüren und einem Firstseil gespannt und gehalten. Starkem Schneedruck ist das Zelt allerdings nicht gewachsen. Es ist aber möglich, das Zelt beim Verlassen niederzulegen und beim Wiederbeziehen vom Neuschnee freizulegen und aufzurichten. Die Isolation gegen den Schnee versah eine Lage Stroh unter dem Zelt sehr gut und dadurch blieb der Zeltboden weich.

Wenn auch die äusserst unbeständige Witterung den physikalischen Beobachtungen sehr hinderlich und es oft eine ganze Woche hindurch nicht möglich war, den Gipfel zu erreichen, oder wenn plötzlicher Wetterumschlag uns zwang, ihn rasch zu verlassen, so wurden dafür die Ergebnisse in anderer Hinsicht interessant. Haben wir doch den Mönch unter allen Verhältnissen kennen gelernt. Die folgende Aufstellung möge dies zusammenfassen:

Es wurden insgesamt ausgeführt: 21 Aufstiege, hiervon 1 bei Schneesturm, 1 bei Gewittersturm auf dem Gipfel, 1 nach starkem Neuschneefall; 21 Abstiege, hiervon 4 bei Schneesturm, 5 bei Schneetreiben, Nebel und starkem Wind.

Bei einem starken Schneesturm am 22. August geschah es das einzige Mal, dass wir die Führung dem Bergführer Fritz Steuri anvertrauten. Im Juni diente mir Bergführer Peter Inäbnit zweimal als Begleiter, da kein Kamerad von der Arbeitsgemeinschaft oben war.

Der übliche und auch von uns gewählte Aufstieg über den Südostgral bietet den Vorteil, keiner Lawinen- und Steinschlaggefahr ausgesetzt zu sein; einzig die etwa hundertfünfzig Meter lange Traversierung am Gipfel erfordert besondere Vorsicht, der grossen Wächte und Rutschmöglichkeit wegen. Mit den uns zur Verfügung gestellten Arbeitskräften der Jungfraubahn haben wir etwa 200 kg Material hinaufgeschafft, dazu noch die Lebensmittel.

Insgesamt waren wir an 34 Tagen auf dem Gipfel und brachten 17 Nächte oben zu. Die Zahl der Tage und Nächte, um die dabei Beteiligten vermehrt, ergibt auf dem Gipfel 85 Manntage und 35 Mannächte.Von diesen 85 Manntagen entfielen 55 auf die Arbeitsgemeinschaft, d.h. von den eingangs erwähnten 171 Manntagen, welche die Expeditionsdauer umfasste, verbrachten wir ein Drittel auf dem Mönchgipfel. Auf die Arbeiter entfallen 27 Manntage und auf die Führer deren 3.

Für alle Mühen wurden wir reichlich belohnt an schönen, klaren Tagen, die uns stets auf dem Mönch sahen. Sternen gleich leuchten sie weiter in unserer Erinnerung. Denn was wir da erschauten und erlebten, gehört zum Schönsten, was Auge und Herz ergreifen mag. So der erste Augustabend: ein Sternenmeer über uns, ein Sternenmeer — die Höhenfeuer — unter uns... Dann die Sonnenuntergänge, die den Himmel mit einer unvergleichlichen Farbenpracht übergiessen. Kaum berührt die Sonne den Horizont, so steigt auf der Gegenseite, über der Bernina, der Schatten unseres Berges hoch, aber nicht wie üblich sich naturgetreu von dem Gelände, sondern als gleichseitiges, geometrisch richtiges Dreieck von dem stahlgrau gefärbten Osthimmel abhebend. Und in dem Masse, wie die Sonne unter den Horizont sinkt, als Glutball dem Auge immer noch sichtbar, wächst dieser Mönchschatten hoch in den Himmel hinauf, über die Finsteraarhornhöhe hinaus, bis seine Spitze das Purpurrot der Gegendämmerung berührt. Sinkt endlich die Sonne 18 hinter den Jura hinab, erlischt die packende Strahlenperspektive. Nur dies sei aus der Fülle des Geschauten herausgegriffen.

Mit dem Tode unseres Kameraden Walter Schmidt fiel ein dunkler Schatten auf die Expedition. Als froher, tatkräftiger Mitarbeiter war er zu uns gekommen. Wer hätte geahnt, dass er den Keim zu einer schweren Lungenentzündung schon in sich trug! In wenigen Tagen raffte sie ihn weg. Noch auf seinem Schmerzenslager empfand er es bitter, die Arbeit, für die er sich ganz einsetzen wollte, nicht durchführen zu können. In jugendlicher Begeisterung für Forschung und Berge hatte er sich zu uns gefunden, um seine aussergewöhnlichen Kräfte wissenschaftlichen Zielen dienstbar zu machen. Er ist es wert, dass sein Andenken dort, wo er starb, geehrt werde und wach erhalten bleibe. Und so errichten wir, seine Kameraden von der Arbeitsgemeinschaft, unterstützt von seinem Freundes- und Bekanntenkreis, eine Walter Schmidt-Stiftung « zur Förderung wissenschaftlicher und alpiner Forschungen auf dem Gipfel des Mönch ». Die von der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft eingesetzte Kommission für die Forschungsstation Jungfraujoch bestimmt die Zuweisung der Erträgnisse zur bestmöglichen Erfüllung dieses Zweckes.

Unsere Expedition hat ihr Ziel erreicht und erwiesen, dass der Mönchgipfel eine ideale Aussenstation der Forschungsstätte auf dem Jungfraujoch ist. Sein geräumiger, ebener Gipfel kann vielerlei Messungen als geeigneter Standort dienen. Dabei ist er leicht erreichbar, und auch unter schwierigen Verhältnissen ist der Abstieg jederzeit sicher und gefahrlos auszuführen. Erfahrungen liegen nunmehr vor über den Bau einer geeigneten Unterkunft und über die dazu erforderliche Ausrüstung.

Es haben uns in verdankenswerter Weise unterstützt:

die Verwaltung und die Direktion der Jungfraubahn-Gesellschaft und ihre Organe; Fritsch & Cie., Sporthaus in Zürich, bei Beschaffung des Zeltes, das in Hasle bei Burgdorf von Geiser & Cie. hergestellt wurde, und der Schlafsäcke, von Bruun in Dronthjem ( Norwegen ) bezogen; Leclanché in Yverdon versorgte uns mit Batterien zu Beleuchtungs- und Messzwecken; die Örlikoner Akkumulatorenfabrik lieferte die Akkumulatoren; Naef in Zürich die Gummiplatte ( 90 × 250 cm3 ); Günther & Tegetmeyer in Braunschweig stellten die Höhenstrahlen-Messinstru-mente her.

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