Die Egon v. Steiger-Hütte

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Vorgeschichte.

Bekanntlich hat der am Balmhorn verunglückte junge Freund der Alpen, Herr Egon v. Steiger von Bern, der Sektion Bern des S.A.C., deren Mitglied er seit einigen Jahren war, in seinem Vermächtnis die Summe von 15,000 Franken zum Bau einer neuen Clubhütte zugedacht, unter der Bedingung, daß dieser Bau nicht an Stelle einer alten Hütte, sondern in einem Gebiete aufgestellt werde, wo sich noch keine Hütte befinde und wo sie zur Ausführung von neuen Touren den Clubisten und Alpenfreunden als Obdach dienen solle.

Die Sektion Bern hatte daher zunächst einen passenden Standort, beziehungsweise eine passende Gegend zu suchen, um die Hütte dem Wunsche des Testators gemäß aufstellen zu können. Zu diesem Zwecke wurden im Laufe des Sommers 1904 verschiedene Mitglieder beauftragt, die in Frage kommenden Plätze, beziehungsweise Stellen, zu besuchen und der Sektion Bericht über die Notwendigkeit und die Möglichkeit des Aufstellens einer Hütte abzustatten.

In engere Wahl kamen damals der Schönbühl am Fuße der Dent Blanche, der Schafberg oder das Baltschiederjoch am Bietschhorn und die Lötschenlücke, hauptsächlich aber der Schönbühl und die Lötschenlücke.

Die Ende 1904 mit der Gemeinde Zermatt gepflogenen Verhandlungen wegen dem Platz am Schönbühl konnten keinen befriedigenden Abschluß finden, trotzdem sich auch das Zentralkomitee mit dieser Angelegenheit befaßte, weil die Gemeinde die von der Sektion gestellte Bedingung, daß in der Nähe dieser Hütte kein Bergwirtshaus erstellt werden dürfe oder, falls ein solches erstellt würde, die Hütte vom Besitzer des Wirtshauses zurück zu kaufen sei, nicht eingehen wollte.

Im Anfang des Jahres 1905 wurden deshalb Verhandlungen mit der Gemeinde Blatten im Lötschental angebahnt, betreffend den Bau einer Clubhütte am südlichen Ausläufer des Auengrates, Punkt 3240 ( an der Lötschenlücke ). Der Verlauf dieser Verhandlung war ein günstiger, indem die obige Gemeinde den Grund und Boden für diesen Hüttenbau abtrat und auch die von der Sektion gewünschten Bestimmungen, betreffend allfällig zu erstellende Bergwirtshäuser, im Abtretungsvertrag aufnahm. Der Staatsrat des Kantons Wallis, der die Abtretungsforma-litäten zu genehmigen hatte, hat auf Ersuchen der Sektion die Entfernung für ein eventuell zu erstellendes Bergwirtshaus auf 5 km. festgesetzt, trotzdem er anfänglich sich nicht für die Aufnahme einer derartigen Bestimmung entschließen konnte. Diese Genehmigungsformalitäten hatten eine kleine Verzögerung der ganzen Angelegenheit zur Folge, immerhin konnten Anfang Mai die Vorkehrungen für die Ausführung des Baues getroffen werden, nachdem inzwischen die Pläne für einen auf diese Baustelle passenden Bau von Herrn Baumeister F. Fasnacht in Bern und dem Unterzeichneten angefertigt worden waren.

Ban der Hütte.

Um das Ansuchen der Gemeindebehörden von Blatten, betreffend tunliche Verwendung von Talbewohnern bei der Ausführung von Arbeiten, zu berücksichtigen und zum Teil auf Anraten derselben, hatte man den ganzen Bau zwei Unternehmern von Steg bei Gampel, den Herren Lutz und Kalbermatten, Schreinermeistern, übergeben. Nach den Anfang Juni gepflogenen Verhandlungen mit den Unternehmern und mit Vertretern H. Wylemann.

der Gemeinde Blatten konnten der Vertrag, die Bauvorschriften und die endgültigen Pläne am 22. Juni den Unternehmern übergeben und der Bau in Angriff genommen werden.

Die Hütte besteht im wesentlichen, wie aus der Beilage in der Mappe ersichtlich ist, aus einem einstöckigen, auf einem im Mittel zirka 1 m. hohen Mauersockel ruhenden Fachwerkbau, dessen Außenwände aus gefalzten Brettern, einem Dachpappenüberzug und Schindelverrandung zusammengesetzt sind, während die innere Verschalung in Krallentäfer ausgeführt ist. Das Dach besteht aus gefalzten Brettern, die vertikal zu den Dachpfetten angebracht sind, einem Dachpappenüberzug und Phot. F. Rohr ( Sektion Bern ).

Schindelbedachung ( größtenteils wurden Lärchenschindeln verwendetdie Fugen der Bretter sind auf der Innenseite mit Deckleisten verkleidet. Der Boden des Parterreraumes ist doppelt, derjenige des Dachraumes einfach, dafür ist hier auf der untern Seite der Bodenbalken eine Verschalung aus Krallentäfel angebracht.

Der Parterreraum besteht aus einem kleinen Vorraum, in welchem sich der Aufstieg zum Dachraum befindet, einem Koch- und Eßraum und einem vermittelst Querwand und Glasschiebetüre in zwei Teile getrennten Schlafraume mit je zwei Pritschen; der an den Koch- und Eßraum anstoßende Teil ist gegen diesen zu frei, damit er im Winter leichter erwärmt werden kann, und enthält sechs Schlafplätze; der übrige Teil enthält einen vermittelst Vorhängen abschließbaren Teil für Damen, beide zusammen enthalten acht Plätze. Der Dachraum ist ebenfalls vermittelst Querwand und Glastüre in zwei Teile geteilt, der der Treppe zunächst befindliche enthält zudem einen kleinen Koch-und Eßraum, beide Räume oben können etwa 15 Personen fassen. Insgesamt können in der Hütte 27—29 Personen ziemlich bequem Platz finden, und es entspricht auch das Inventar dieser Zahl. Der Parterreraum ist ferner mit einem vierlöchrigen Kochherd, von dem die eine Hälfte abgesperrt werden kann, drei Tischen, zwei beweglichen Bänken und einer Zahl Tabourets versehen, auch sind die zum Aufbewahren des Geschirres nötigen Kasten vorhanden. Im Dachraum befindet sich nur ein kleiner einlöchriger Herd und dementsprechend auch etwas weniger anderes Mobiliar, indem vorausgesetzt wurde, daß dieser Raum nur im Bedürfnisfalle auch zum Kochen benützt werde.

Verankert ist die Hütte in dem Felsen vermittelst 12 vom Dachraum ( von der obern Rahme ) bis in die Felsen reichenden Zugstangen von 18 mm. Durchmesser, die Spannschrauben bilden und mit links- und rechtsgängigem Gewinde versehen sind. Sämtliche Dachbinderteile, die Pfosten und das Firstholz sind mit durchgehenden Schrauben aneinander festgezogen.

Der Abort soll etwas oberhalb der Hütte aufgestellt werden.

Der Zugang zur Hütte führt über den obersten Ausläufer ( Felsenvorsprung ) des Anengrates, wo er von einer etwas tiefer gelegenen Stelle aus im Firn ziemlich bequem erreicht werden kann, immerhin erfordert dieser Einstieg je nach den Firnverhältnissen etwas Vorsicht beim Begehen.

Zur Verminderung der Transportkosten und um gutes Bergholz für das Zimmerwerk und die äußern Verschalungen zu erhalten, wurde Holz aus den Waldungen der Gemeinde Blatten genommen und auf der Faffleralp zugerüstet; die Schindeln für den gesamten Bau wurden auch dort zubereitet, während das Material für die Fußböden, Pritschen und die innere Vertäferung von einer Parketterie geliefert wurden.

Leider ging es mit der Zubereitung der Zimmerarbeiten und der Verschalung nicht so rasch vorwärts, wie man anfänglich glaubte. Wohl war das Gerippe am 12. August zur Abnahme bereit, nicht aber das gesamte übrige Material, insbesondere waren nicht genügend Bretter für die Verschalung gerüstet, auch fehlte der gesamte Innenausbau. Am Hüttenplatz war damals auch noch nicht gearbeitet worden, die Spreng- und Räumungsarbeiten wurden erst gegen den 20. August begonnen, fast gleichzeitig mit dem Abbruch des Gerüstes, welcher gegen den 26. August erfolgte.

Da damals sich schon länger andauerndes schlechtes Wetter einstellte und da ferner die Transportarbeiten wegen Meinungsdifferenzen zwischen den Unternehmern und den Trägern unrichtig an Hand genommen wurden und dementsprechend langsam vor sich gingen, kamen die gesamten Arbeiten so weit zurück, daß an eine auch nur teilweise Vollendung des Baues im gleichen Jahr nicht mehr zu denken war.

Eine weitere Ursache mag auch darin zu suchen sein, daß die Unternehmer keinen hinreichend sicheren, genügend Schutz gegen Nässe und Wind bietenden Unterschlupf für sich und die Arbeiter erstellt hatten; das Dach des damals ausgeführten vermochte den dort oben herrschenden Stürmen nicht lange zu widerstehen und wurde, während die Arbeiter darin gelagert waren, weggerissen. Zudem hatten sie es damals unterlassen, das übermäßig grosse Quantum Zement, das hinauftransportiert worden war, hinreichend gegen Nässe zu schützen, so daß sämtlicher Vorrat unbrauchbar wurde.

Da gegen Ende September beständig schlechtes Wetter und starker Schneefall eintrat, mußten die Arbeiter die Lücke und die Träger ihre Arbeit verlassen. Letztere hatten nur ein kleines Quantum Holz bis zum Bauplatz befördert, der übrige Teil befand sich in verschiedenen größeren Haufen zwischen dem sogenannten „ krummen Rücken " und der Lücke an vor Lawinen und Schneetreiben wenig geschützten Stellen, was darauf schließen ließ, daß die hier beschäftigten Träger noch nicht die nötigen Erfahrungen für derartige Transporte hatten.

Die Sektion Bern hatte im Laufe dieser Zeit Gelegenheit, zu konstatieren, daß die Unternehmer ihrer Aufgabe nicht ganz gewachsen und insbesondere finanziell nicht so gestellt waren, um derartige, wenn auch nicht sehr umfangreiche, Arbeiten ausführen zu können, und es mußten schon so große Geldvorschüsse gemacht werden, daß einiger Zweifel über die Möglichkeit der Vollendung der Arbeiten durch diese Unternehmer entstand. In der Tat bedurfte es im darauffolgenden Jahre vieler Schreibereien und mancher Androhung, um sie im Laufe des Sommers zur Wiederaufnahme der Arbeiten bringen zu können. Trotz dem damals denkbar günstigsten Wetter hatten sie sich erst gegen Ende August wieder zur Lücke begeben, um mit den Fundationsarbeiten weiter zu fahren.

Weitere Schwierigkeiten entstanden dadurch, daß die Unterakkor-danten für den Transport nicht mehr auf Rechnung der beiden Unternehmer arbeiten wollten, weil letztere ihren Verpflichtungen betreffend Löhnung nicht nachgekommen waren. Um die bestehenden Differenzen zu beseitigen und um Nachschau über das auf dem Langengletscher befindliche Baumaterial zu halten, wurde ein Mitglied der Sektion, Herr Franz Rohr, der dann auch die bis zur Abnahme des Baues weiter nötigen Unterhandlungen mit den Unternehmern mit Geschick besorgte, beauftragt, an Ort und Stelle mit den Lötschentalern ( Jungmannschaft von Blatten ) weiter zu unterhandeln. Er konnte damals die Leute für die Sektion gewinnen, indem er veranlaßte, daß die letztere für die Bezahlung des ausstehenden Guthabens und für die der späteren Arbeiten an Stelle der Unternehmer trat. Dies hatte dann zur Folge, daß, nachdem das Holz aufgefunden war, die Transportarbeiten rasch vor sich gingen. Die größte Schwierigkeit bot nun zunächst das Auffinden des Holzes. Beim ersten Begehen des Langgletschers gegen Ende Juli war keine Spur von Holz an den betreffenden Stellen, wo es im Herbst abgelagert wurde, zu finden, trotz eifrigem Suchen mit langen Stangen. Erst als am 1. August eine größere Kolonne Arbeiter mit langen dünnen Eisenstangen sich ernstlich ans Werk begab, wurde das oberste Depot gefunden, und es konnte dann mit dem Trägerkonsortium ein Abkommen betreffend die für das Ausgraben weiter zu entrichtende Entschädigung getroffen werden. Nach einem Unterbruch von 10 Tagen, während welchen nicht gearbeitet wurde, ist am 15. August das mittlere Depot und am 21. August das unterste gefunden worden; sämtliches Material war damals noch unter einer Schneeschicht von 2—3 Metern begraben, so daß es mühevolle Arbeit gab, bis alles zu Tage befördert war, um so mehr, als die Arbeiter mangels eines einigermaßen brauchbaren, bewohnbaren Unterschlupfes auf der Lücke alle Tage noch den Weg von Gletscherstafel bis oberhalb dem „ krummen Rücken " oder zirka 6 Stunden zurücklegen mußten. Trotz allen Schwierigkeiten war am 1. September das gesamte Material zum Bau wieder zur Hand, mit Ausnahme eines größeren Postens von Schindeln, der trotz allem Suchen nicht gefunden werden konnte, weil er voraussichtlich von einer Lawine weggeschleppt worden ist.

Hätten die Unternehmer damals sofort, nachdem sämtliches Holz gefunden war, auch ihre Arbeiten ( Fundation u. s. w. ) an Hand genommen, so hätte die Hütte jedenfalls noch fertig aufgestellt werden können. Die weiter oben schon erwähnte Verzögerung hatte zur Folge, daß das Gerippe erst gegen Mitte September aufgerichtet war, und zwar ohne die Dachbinder und ohne daß das Mauerwerk, wie vorgeschrieben, vollendet wurde, als wieder anhaltend schlechtes Wetter eintrat und die Arbeiter auch für dieses Jahr wieder zum Verlassen des Platzes zwang. Der damalige Zustand des Baues ist aus der Abbildung auf Seite 376 ersichtlich.

Auch zu Beginn des Sommers 1907 hatte die Sektion wieder dieselbe Mühe wie im vorigen Sommer, um die Unternehmer zur Vollendung des Baues anzuhalten. Sie hatten sich erst dazu bringen lassen, nachdem ihnen angedroht worden war, man beabsichtige, die Arbeit einem andern Unternehmer auf ihre Rechnung zu übergeben.

Der Bau und das Material hatten trotz dem strengen Winter keinen Schaden gelitten, so daß die Arbeiten ohne weiteres fortgeführt werden konnten, da auch die fehlenden Schindeln nachgeliefert und zur Lücke gebracht worden waren, ebenso der zur Vollendung des Mauerwerkes nötige Zement. Nachdem die Unternehmer von Ende Juli an mit einer kleinen Zahl von Leuten und vom 20. August an mit einer großen Zahl ans Werk gegangen waren, befand sich die Hütte beim Besuch des Unterzeichneten ( am 23. August ) ziemlich vorgerückt, immerhin waren damals noch drei Wände und ein Teil des Daches zu verschindeln und der innere Ausbau ( Pritschen, Tablare, Bänke u. s. w. ) zu vollenden, auch mußte noch eine größere Partie Schindeln und ein Quantum Bretter und Krallentäfer nachgeliefert werden, was sofort geschah. Da nun doch etwas energischer gearbeitet wurde, gelang es, den Bau so vorzubereiten, daß dessen Einweihung am 8. September endlich vorgenommen werden konnte, obwohl noch einige Vollendungsarbeiten auf den Sommer 1908 verschoben werden mußten. Man kann hier mit Recht sagen „ nid nahla gwinnt ".

Egon v. Steiger-Hütte an der Lötschenlücke.

Phot. F. Rohr ( Sektion Bern ).

Hier dürfte noch kurz angeführt werden, auf welch unvorteilhafte und unpraktische Weise die Unternehmer bei einzelnen Arbeiten vorgingen; so wurden die Fensterladen, zum Teil auch die Türen, der gesamte innere Ausbau ( wie Pritschen, Bänke, Tablare, Kasten u.s.w. ) und das Mobiliar erst oben in der Hütte angefertigt, statt den Winter über in müßiger Zeit im Tal, wo diese Arbeiten mit geringen Kosten zum Anschlagen bereit hätten ausgeführt werden können.

Kosten der Hütte.

Diese sind, wie bei einer so langen Bauperiode und den vielen Überraschungen nicht anders zu erwarten war, verhältnismäßig hoch; sie stellen sich wie folgt zusammen:

Vorarbeiten, Platzbestimmung, Gebühren aller Art u. s. w. .Fr. 840 Arbeiten laut Vertrag mit den Unternehmern13,000 Unkosten für Ausgraben des Baumaterials und Nachliefe-rungen, Bretter, Schindeln, Zement1,850 Extraarbeiten und besondere Entschädigungen an die Unternehmer bezahlt1,400 Inventar ( Öfen, Decken, Geschirr u. s. w.)1,560 Total Fr. 18,650 H. Wylemann.

Phot. F. Rohr ( Sektion Bern ).

In dieser Summe sind die Kosten für die Einweihung nicht inbegriffen, dagegen diejenigen für den Abort, für welche Fr. 200 angesetzt werden können.

Auf den Kubikmeter Gebäude berechnet, ergibt sich, wenn die Posten 3 und 4 zum Akkord gerechnet werden, Fr. 93, oder ohne den Posten 3 Fr. 82. 40 ( für die Berglihütte Fr. 80. 90, die Trifthütte Fr. 75. 70 ).

Einweihung der Hütte.

Diese fand, wie schon weiter oben erwähnt ist, am 7./8. September statt. Zahlreich waren damals die Teilnehmer an dem als sehr gelungen geschilderten Festchen. Die Berner Clubisten kamen auf drei verschiedenen Routen zu der Hütte, die einen via Rhonetal-Gampel-Ried, die andern via Kandersteg-Lötschenpaß-Ried und die dritten via Rottal-Jungfrau. Vertreten war selbstredend auch das Zentralkomitee ( durch zwei Mitglieder ), ferner waren oben noch zwei Mitglieder der Sektion Uto, sowie Herr Prior Wehrlen aus Kippel, eine stattliche Zahl von Talbewohnern und die Unternehmer, zusammen gegen 60 Mann, von denen dann etwa 35 in der Hütte übernachteten.

Nachdem vorerst ein kräftiges Mittagsmahl eingenommen worden war, begann der eigentliche Einweihungsakt. Herr Prior Wehrlen, der in zuvorkommender und liebenswürdiger Weise sich bereit erklärt hatte, den Bau, sagen wir den Benjamin unserer Schutzhütten, einzusegnen, nahm diesen feierlichen Akt nach landesüblichem Brauche vor. Nach Absingen des Schweizerpsalms und nach Ansprachen der Herren Prof. Dr. Graf, Präsident der Sektion Bern, Ing. Bodenehr, Hüttenwart des Zentralkomitees, Thomann, Vertreter der Sektion Uto, und Ehrw. Prior Wehrlen, auf welche der Schlußgesang „ Rufst du, mein Vaterland " folgte, wurde die Hütte endgültig in den Besitz der Sektion genommen. Abends wurde zum Abschluß der schönen Feier ein kleines Feuerwerk abgebrannt. Am andern Tage zogen die Clubisten wiederum auf verschiedenen Routen und nach Ausführung einiger Touren wieder in ihre Wohnstätten zurück. Über das Weitere betreffend die Einweihung sei hier auf die „ Alpina " Nr. 17 vom 1. Oktober 1907 verwiesen.

H. Wylemann ( Sektion Bern ).

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